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Laufberichte
138. 3ter Asseler DEichmarathon am 15.01.2012
18.01.2012 20:54:35


138. 3. Asseler Deichmarathon am 15.01.2012



Geplant war dieser Marathon im Winter hier bei uns am Deich ja eigentlich überhaupt nicht. Als ich dann in für 2 Wochen in Valencia war, bekam ich per Email von Klaus Bangert die vorsichtige Anfrage ob es denn richtig wäre was da so „gemunkelt“ würde, dass ich im Januar den 3. Asseler Deichmarathon veranstalten wolle.  Woher er das hatte war mir auch nicht klar und im Winter die Maras draußen in der Kälte, Brrrr, so richtig Bock habe ich ja für so etwas nicht . Aber die Neugier war geweckt und wenn genug Leute da sind warum nicht. Bin ich nicht der Einzige da draußen in der Kälte, außerdem ist es ja bei mir vor der Tür.  Im Stillen habe ich ja gedacht, da kommt eh keiner und nach Absprache mit meinem „Manager“ wurde dann der 3. Asseler Deichmarathon ausgeschrieben. In weiser Voraussicht hatte ich dann in die Ausschreibung geschrieben: "Bei erheblich Glatteis findet der Marathon nicht statt"..  Zu meinem Erstaunen füllte sich die Meldeliste sehr rasch und meine eigentliches Limit von 15 Leuten war schon schnell erreicht.  Besonders schwer wird es ja wenn gut bekannte Lauffreunde sich noch anmelden wollen, wenn die Liste schon voll ist.  So sagte ich mir, sicherlich wird die Eine oder der Andere doch nicht laufen können, oder wollen und so schwoll die Meldeliste doch tatsächlich auf 28 Leute an . Der 50 km Silvesterlauf in Lilienthal war mir noch gut in Erinnerung, die letzten beiden Stunden im feinen Nieselregen und dann auch noch im Dunkeln.  Außerdem war die Woche vor dem 3. Asseler Marathon voll schlechtem Wetter, Sturm und Regen usw.  Die Laufstrecke war teilweise auch „abgesoffen“ was meine Bedenken wegen eventueller Absage fast schon bekräftigte.  War ich doch Donnerstag 3 Tage vorher noch auf der Strecke bei einem Trainingslauf im Sturm und dachte das wird am Sonntag bestimmt ein riesen Reinfall.  Auch war die Laufstrecke teilweise ganz schön matschig, aber ich wusste die sich da angemeldet hatten hält normalerweise nichts auf.  Auch nicht so ein wenig Schlamm auf der Strecke.  Also laut Wetterbericht sollte es ja für Sonntag besser werden! Na dachte ich jetzt kannst du eh nichts mehr ändern .
Meine Prognose bezüglich Abmeldungen bewahrheite sich dann auch und 6 Melder mussten wegen Krankheit und Verletzung absagen.  Allerdings hatte ich 3 Nachmelder hier aus unserem Ort, die aber nicht den ganzen Marathon laufen wollte, lediglich dabei sein und einige Runden so bis zum Halben mitlaufen .

Die Nacht hatte ich sehr gut geschlafen, stand um 06:30 Uhr auf und begab mich auf die Strecke um die kleinen Hinweisschilder an der Strecke anzubringen.  Da war ich aber erstaunt, nicht eine Wolke war am Firmament zu sehen und ca. - 4°. Die Strecke war also sauber und trocken und dort wo etwas Schlamm war, war dieser leicht angefroren, sodass man da auch gut laufen konnte. Als ich kurz vor 08.00 Uhr zurückkam, waren auch schon die ersten Laufsüchtigen bei uns auf dem Hof. Maria hatte etwas Kaffee aufgetischt sodass man sich auch etwas aufwärmen konnte in unserem Geschäftsraum. 





Ich trank 2 Tassen Tee u dass ein Stück Harzer Käse, das war mein Breakfast for today! .

Markus Korölus kam mit neuer Haarfrisur und brauchte für die nächsten Tage dann auch keinen Kamm.  Daraufhin versicherte ich ihm, dass er mit dieser Frisur mindestens 5 Minuten schneller ist in Zukunft.  Damit sollte ich doch tatsächlich rechtbehalten..  Als dann alle auch ihre Geldbörse etwas erleichtert hatten und laufgerecht gekleidet waren ging es dann zum 600 m entfernten Startpoint.  Dort wurden wir schon von ein paar Eingeborenen erwartet und begrüßt die schon wie erwähnt einfach einmal mitlaufen wollten gegen entsprechenden Obulus.  Nach kurzer Einweisung zur Strecke ging es dann nach 5,4,3,2,1 und ab auf die Stecke .



D e r  L a u f.



Als Auftaktstück haben wir ja ein kleines Dreieck von 1.960,00 Kilometros. Nach ca 200 Metern geht es dann am Verpflegungspunkt vorbei Richtung Deich.  Unseren Anhänger hatte ich ja schon platziert und meine Maria begann nun damit ihn mit Getränken und Verpflegung zu bestücken.  Das funktionierte very good, denn in der ersten Runde braucht eh keiner was.
Nun wird es langsam zur Tradition, dass das Anlaufstück zusammen gelaufen wird und dann jeder nach eigenem Ermessen seine 8 Runden dreht. Wie schon gesagt war das Wetter bombig, etwas kalt, aber wir waren ja alle gut „verpackt“. In den Lauf kam ich very good hinein und hatte nach 10 km 01:07. auf meiner Uhr. Nach 21,1 hatte ich 02:23 abgelesen und das war ein guter Schnitt und ich begann schon von einer Sub five zu träumen.  Bis 21,1 lief ich gleichmäßig durch und gönnte mir dann eine klitzekleine Gehpause. In der ersten Runde hatte ich Porsche Günter und Dietrich den Sevetaler Boy an meiner Seite und das war realy nett wie wir da so klönten und so einige Erfahrungen austauschten.  Dann fielen die Beiden Musketiere etwas zurück und ich war alleine am kämpfen..  Irgendwo so ich glaube bei Round four kamen The Alsterman und Markus syncron an mir vorbeigeflattert.  Günter schloss auch wieder auf zu mir aber nicht zum klönen, nee, nee das war nun vorbei. Hat er es doch glatt gewagt den Veranstalter höchstpersönlich zu „versägen“!  Nix Kameradschaft, Dietrich hat er „hängen“ lassen und mich hat er versägt!  Habe vielleicht gelitten .  Aber so sind sie mal, diese „Ausländer“.  Nun ging es ja in die Endphase und Dietrich der alte Kämpfer holte wieder auf .
Nun war ich am grübeln, ne Sub 5 wäre locker drin gewesen, aber andererseits fehlten mir für die Hahn-Weber Zeiten noch eine 05:01, 05:02 sowie eine 05:04.  Also peilte ich die 05:02 an was mir auch mit einer 05:02:41 gelang .



Die Ergebnisliste sah dann wie folgt aus:





 3. Asseler Deichmarathon am 15.01.12



Markus Korölus,     MTV Freiburg + LG Kehdingen,    03:38:55     01

Oliver Scheer          Hamburg 100 MC,                             03:40:45    02.

Günter Griesch    Schiffdorf  Deichläufer Bremerhv,    03:44:09    03.

Torsten Selck    Hamburg, DUV                                         03:49:00    04

Stephan Mahler    Drochtersen  LG Kehdingen,            03:50:23    05.

Reinhard Schröder    Assel LG Kehdingen,                    03:50:28    06.

Hans-Heinrich Peper    Buxtehude Altklosteraner,        04:06:23    07.

Patrik Schmidt    Hamburg 100 MC,                                   04:23:00    08.

Dieter Merker    Hamburg 100 MC, 200. Marathon          04:27:01    09.

Wolfgang Kieselbach Buchholz 100 MC, 200. Mara.     04:35:00    10.

Günter, Meinhold    Hemer                                                    04:36:02    11.

Christian Fehling    FC. St. Pauli Marathon,                      04:47:23    12.

Klaus Bangert,    Bargfeld-Stegen 100 MC,                      04:48:36    13.

Dietrich Eberle    Seevetal 1974 Marathon Verein d.e.   05:00:46    14.

Heinz Helmuth Kohl, Assel Team Erdinger Alk. + DUV, 05:02:41    15.    

Cornelia Feurich    Hamburg, o.V.                                       05:14:02    16 .

Hans-Jürgen Hetzel    Ellerbek o. V.                                   05:18:31    17.

Torsten Birnbach    Hamburg, 100 MC                               05:27:38    18.

Rita Brämer    Itzehoe, 100 MC,                                            05:38:54    19.

Hans-Joachim Meyer    Hamburg, 100 MC,                       06:07:04    20.

Jörg Ulrich Leiker,    Cuxhaven, Team Erdinger Alkoholfrei    d.n.f.
       
Das mit den 5 Minuten schneller wegen seinem neuen Haarschnitt hat Markus aber mehr als wie genug dann auch ausgeführt .

Danach gab es dann noch für die, die es noch nicht so eilig hatten ein gemütliches Beisammensein bei Kuchen und Kaffee sowie natürlich auch Erdinger Alkoholfrei von meinem Sponsor.





Somit ging auch mal wieder ein schöner Marathon Sonntag Nachmittag zu aller Zufriedenheit zu Ende. Zum Schluss hatte ich sogar schon wieder 7 Melder für den 6h Geburtstagslauf am o5.05.2012. !!

Heinz Helmuth Kohl .
137. 6. Lilienthaler Silvester Marathon 31.12.2011
06.01.2012 20:49:46


137. 6. Lilienthaler Sylvester Marathon.



Das Laufjahr 2011 hatte ich ja schon gedanklich abgeschlossen mit der Georgsmarienhütter Null den 50 Kilometros rund um Osnabrück .  Nun das war dann am 10.12.2011.
3 Weeks nur Trainingsläufe usw. na ja so ganz mein Geschmack war das nicht.  Der Sylvester also der Sprung ins neue Jahr war bei den Kohl’s eigentlich ganz ruhig geplant.  Nach Rücksprache mit meinem „Manager“ Maria bekam ich dann grünes Licht für den Silvesterlauf!.  Nur musste ich dann noch Maria klar machen, dass dieser Silvesterlauf nicht die 10 Kilometros von Drochtersen waren, sondern die 50 Km in Lilienthal bei Carsten M.  Mit dem Segen ja pünktlich zum Jahreswechsel zurück zu sein konnte ich mich dann vom Hof schleichen .
Lilienthal/Grasberg sind ja gerade mal 83 km laut Google, aber wenn man noch nicht da war muss man doch etwas suchen.  Da ich jedoch rechtszeitig los fuhr kam ich so gegen 09.30 Uhr am Startpoint an.  Konnte dann auch schon einige bekannte Laufgesichter sichten, so Helmut Rustikal, Wolfgang Weitläufer sowie Friesen Mike .  Gunla & ihr Didi hatten mich auch schon herzlich begrüßt, so war der Anfang schon einmal positiv.  Den Veranstalter Carsten lernte ich dann hier und heute erstmals kennen und er wies mich auch gleich in die Regularien des 50 Kilometros Laufes ein.  Zum Glück hatte Petrus ein Einsehen und verschonte uns erstmals durch zuviel nasse Luft.  Pünktlich um 10 .00 Uhr schickte und Carsten auf die Reise und es ging auf zu einem Rundkurs von knapp 3 Kilometros.


Der Lauf.


Es war ein gut 3 Kilometer langer Rundkurs, cirka 1 Kilometro über eine Bundesstrasse dann über einen kleinen Feldweg durch eine Wohnsiedlung, wieder auf eine asphaltierte Nebenstrasse an einem Waldgebiet vorbei zurück zum Start wo dann auch im Hof eines Bekannten von Carsten, der Verpflegungsstand war.  Das Ganze dann 14 mal hatte man die Marathondistanz bewältigt. 2 Runden weiter mit am Ende eine Zusatz von 2 km hatte man dann nach 16 Runden + 2km 50 Kilometros geflitzt,- na ja oder auch zum Teil gelatscht, wie auch immer!  Zu Beginn sah es sogar nach Sonnenschein aus, sodass ich auch mit Schirmmütze lief.  Erstmals hatte ich den Fehler gemacht, 2 Tage vorher noch in der Sauna gewesen zu sein.  Die ersten beiden Runden kann es mir vor als wenn ich das erste Mal in meinem Leben überhaupt laufe .  So etwas hatte ich noch nie. Nicht direkt Schmerzen, nein so richtig müde meine Beine.  Aber man hat je Erfahrung und so sagte ich mir: “Du bist heute hier hin gefahren für 50 km zu laufen und die werden auch gelaufen, ob mit oder ohne Probleme!"  Dieser Gedankengang war natürlich genau richtig, denn ab der 4. Runde lief es dann auf einmal „rund“.  Rundenläufe haben ja ihren eigenen Charakter, so ab der 5 ten Runde, spätestens ist einem die Strecke vertraut und mit jeder Runde wird es mehr oder weniger, je nachdem wie man es sieht.  Die ersten „Versäger“ kamen relativ spät, was mein Läuferego stärkte, dass ich ja gar nicht soo langsam war .  Tja man braucht ja so seine Motivationsspritzen.  Außerdem hatte ich einen GPS, den mir ein befreundeter Triathlet zur Verfügung stellte dabei, sodass ich genau wusste was ich geflitzt war und was ich noch „latschen“ musste, oder wollte.  So um 12.00 Uhr kam sogar noch die Sonne für einige Zeit raus, wollte wohl mal, sehen wie wir da so am laufen sind .  Jedoch gegen 15.00 Uhr wurde es fies .  Nieselregen, der nicht aufhören wollte, dazu fing es an dunkel zu werden, was der Altkanzler ja gar nicht mag!  Mein negatives Ego wurde wach und meinte: „Also Altkanzler zum Jahresende reicht ja auch ein Marathon und das dann bei diesem Wetter“ .  Auf großartige Überzeugungsargumente brauchte es da nicht zurückzugreifen, denn ich war im Begriff ihm Recht zu geben.  Also war ich nun in der 13ten Runde und rechnete schon hoch, noch eine Runde und dann ist das auch mal wieder überstanden.  Mein negatives Ego hätte fast gewonnen denn im Kopf hatte ich „nur“ noch eine Runde.  Hätte sich da nur nicht Carsten von achtern an mich herangeschlichen .  Auf meine „klare“ Aussage dass ich nur noch eine Runde habe und beim Marathon dann aussteige, meinte Carsten, warum das denn?  Als Begründung schob ich dann ein, dass es doch dann viel zu lange für ihn dauern würde wegen dem Abschluss der Veranstaltung.  Die Antwort von Carsten war unmissverständlich das es hier auf die Zeit gar nicht ankomme, außerdem sei sein Frau Anke auch noch im Rennen für einen Halbmarathon. Mit Anke lief ich dasnn auch noch fast eine ganze Runde zusammen, was dieSache auch etwas erleichterte .  Gerade am Verpflegungspunkt angekommen kam mir Dietrich entgegen, der mich um 2 Runden „versägt“ hatte und hatte seine 50 km voll.  Nun stand ich da, Marathon zwar in der „Tasche“ aber für 50 km war ich ja gekommen! Außerdem noch 3 Ladys auf der Piste und die sollte man ja als Gentleman nicht alleine da im Dunkeln flitzen lassen .  Zudem war ich ja noch auf Betriebstemperatur und nass sowieso und ab ging die Post for the next two rounds plus 2 Kilometros.  Auch das habe ich dann noch „locker“ hinbekommen und war am Ende doch froh mein gestecktes Ziel erreicht zu haben und mein 4ter 50 km run for this year im „Kasten“ zu haben.
Gunla kam wenig später auch „hereingeflattert“ und wurde von ihrem Didi liebevoll im Ziel empfangen. Somit konnte ich trotz etwas miesem Wetter mein Laufjahr 2011 mit einem Ultra beenden.  Was will man mehr.
Zu Haus war ich auch relativ schnell und so bereitete ich mich dann auf das kommende Jahr gemütlich mit meiner Maria vor.

Euer Altkanzler
Helmuth








Das Alibi!
136. Die 49. GM Hütter Null am 10.12.2011
11.12.2011 20:12:27


136. 49. GM Nuller am 10.12.2011



Angemeldet zu diesem „Kultlauf“ hatte ich mich ja bei Georg schon rechtzeitig aber die Wetterlage der letzten Tage, speziell hier bei uns im Norden, lies meine Laufmotivation doch schon erheblich sinken. Nach dem Lauf bei Abbi & Silvia am 03.12.11 im Cuxland hatte ich vor am Mittwoch mal wieder 2 Runden (12 km) bei mir am Deich zu laufen. Beim Aufstehen, Wetter sah gut aus! Ziehe meine Laufklamotten an, will los und das gießt plötzlich aus allen Wolken und will nicht aufhören. Also wieder umgezogen und gerade als ich mich an den Tisch zum Frühstück setzte, hat es aufgehört zu regnen. Maria meint ja, dann lauf doch los. Ne sage ich, nun ist Schluss für heute ich bin nicht ein Sklave meines Sports. Am nächsten morgen, bestes Wetter und ich gebe Gas. Es ist ein schöner Lauf, habe richtig Power und Spaß und auch eine gute Trainingszeit.  Ha,- gerade als ich zu Hause eintrudele beginnt es volle Pulle an zu regnen und zu stürmen. Noch mal Glück gehabt und den Lauf im „Sack“. .
Für Freitag habe ich mir extra freigenommen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben wir hier in Assel schöne Stürmboen und ich dachte uns fliegt gleich das Dach weg. .
Bei diesem Shitweather willst du morgen in die „Varius Schlacht ziehen“ und bei der Obernull die 50 km flitzen oder durch den Schlamm kraxeln.  Mein negatives Ego macht sich fast erfolgreich bemerkbar und ich fange schon so a little bit an zu grübeln. Am Freitag morgen Anruf bei der Obernull bezüglich Wetterlage. Obernull nicht anwesend dafür die nette Ursula, Hauptfigur  in  Georgs Leben, neben der Null!! Ursula kann berichten dass es in GMH schön ruhig und trocken ist und auch wahrscheinlich so bleiben wird. Das ist die erste Niederlage für meine negatives Ego und das Positive wird mal wieder richtig stark . Also entschließe ich mich nach GMH heute zu düsen. Allerdings aufgrund des heftigen Windes möchte ich das meinem mobilen Kanzleramt nicht antun und fahre nur in meiner Staatskarosse. Die Hinfahrt ist angenehm, keine Staus usw. und so gegen 18.00 Uhr bin ich dann vor Ort. Meine beiden Lauffreunde Günter Tiedemann & Herbert Soehl, mir den ich schon etliche Ultras gelaufen bin sind auch schon in der Halle. Neben ihnen ist noch Platz frei und so bereite ich mein Nachtlager hier vor.



Links von mir Thomas Hagel, der sich auch freute den Altkanzler wieder hier anzutreffen. Andreas Knop von der DUV sowie seine nette Begleiterin Claudia Schelhorn waren auch schon vor Ort, da  die beiden hier morgen früh ihre erste Null läuferisch unter die Laufschuhe nehmen wollten. .



Die Halle wurde langsam voller, sogar der Bus mit den Läufern aus dem Mönchengladbacher Raum, den ich zuletzt noch an der alten Turnhalle bei der Kirche gesehen hatte war auch schon wieder da. Helmuth „Rustikal“ von den Bremer Stadtmusikanten hatte mir sein Erscheinen vor einer Woche bei Abbi schon angekündigt und hielt auch Wort durch seine Anwesenheit. Im Schlepp hatte er einen Bekannten so Mitte/Ende 30 ,den er auch erfolgreich „überredet“ hatte diesen schönen Lauf auch einmal zu wagen. Helmut hatte für den nächsten Tag ein besonderes Jubiläum, denn er lief seinen 300sten reinen Marathon und seinen 100sten Ultra = 400 Marathon/Ultras . Das hat er dann natürlich auch hinbekommen und bei einem schönen Kuchen und Erdinger Alkoholfrei, - was denn sonst ?, wurde das dann auch ein wenig am nächsten Tag gefeiert.
Hajo Meyer war dann auch schon eingetroffen und zu meiner Überraschung sah ich plötzlich meinen Köllschen Lauffreund Manfred Ludwig mit dem ich zuletzt in Fleestedt bei den 24h gekämpft hatte. Zum Glück hatte ich ein schönes Foto von uns gemeinsam von diesem Event dabei, das ich ihm dann auch übergab. Darüber hat sich dann auch Manfred sichtlich gefreut .



Nach einer gut durchschlafener Nacht bereitete ich mich dann gemütlich auf den Lauf vor. Das Schöne ist ja nun auch in dieser neuen Halle, dass es wenn man eines Nachts einmal, zur Toilette muss, das Knacken der Dielen nicht mehr zu hören ist. Wie bei jedem Wechsel, vermisst man erst einmal etwas an das man sich gewöhnt hat, was dann aber wieder ersetzt wird durch etwas, das vorher nicht da war usw. .

So langsam ging es in Richtung Frühstück und es kamen auch immer mehr Nuller und auch die, die es einmal werden wollten in die Halle. Der eingeborene Günter Liegmann der ja heute hier sein rotes Fummelchen abholen wollte für 10 x erfolgreich bestrittene Nullen, sowie die nette Maria Rolfes,  konnte ich bereits begrüßen. Detlef, den ich erstmals bei den 24h von Delmenhorst dieses Jahr sah und auch zur Null zum Teil animiert hatte lief mir mit offenen Armen und freudestrahlend am Halleneingang entgegen. Wolfgang Weitkämper sowie der alte Haudegen Gerd Junker waren auch schon vor Ort und begrüßten den Altkanzler. Schlusslicht der OS Gang HaWe ließ natürlich mal wieder auf sich warten! Da kommen doch glatt Parallelen zu Mallorca auf. .

Hajo Meyer und Herbert Soehl sowie meine Wenigkeit hatten beschlossen es etwas ruhiger angehen zu lassen und ein wenig früher zu starten. Als wir dann kurz vor 08.00 Uhr los wollten und hatten beschlossen zu starten, kam HaWe freudestrahlend auf seinen Altkanzler zu und es hatte alles wieder seine Ordnung .



Der Lauf.



Eigentlich wollte ich ja hier und heute auch meine 10te Null laufen, dies zusammen mit Günter. Jedoch durch die Verschiebung der Winternull aus 2010 auf genau meinen Paris Marathon am selben Tag war das leider nicht möglich, es sei denn ich hätte mich klonen lassen, aber irgendwann bekomme ich das auch noch in den Griff .
So trabten wir 3 dann locker los und konnten feststellen, dass da sogar noch einige vor uns gestartet waren. 2 Damen liefen in einiger Entfernung vor uns und Herbert war anscheinend nicht so sehr begeistert von der reinen Männergesellschaft und gesellte sich dann nach einer Weile zu den 2 laufenden Damen. Wettermäßig sah es ja erstaunlich gut aus, zwar jahresgerecht kalt, aber kein Niederschlag in Aussicht, lediglich etwas Nebel was ja für diese Gegend um diese Zeit normal erschien. Nach dem ersten Verpflegungspunkt  konnten wir schon einige aufkommen sehen die nach uns gestartet waren. Überwiegend liefen wir ja zur Zeit immer noch auf der Strasse, jedenfalls nach dem 1. VP ging es dann ins Gelände. Es war aber erstaunlich wie trocken doch unsere Laufwege waren. Lediglich an 2-3 Stellen musste man Acht geben wegen Schlamm, ansonsten war es ein angenehmes Laufen. Zwar hatte sich zwischen Hajo und mir ein gemeinsames Lauftempo entwickelt, dennoch war ich irgendwann weiter vorne. Nun bin ich ja heute zum 9ten Male hier unterwegs. Die Beschilderung ist ja nun echt Klasse. Wo ich mich einmal verlaufen habe, da verlaufe ich mich mit Sicherheit nicht mehr !?  Denke ich !
Nun bin ich alleine am laufen, Hajo ist etwas zurückgefallen. Dies hat aber bei der Qualität eines Hajo Meyer nichts zu sagen, der kann blitzschnell wieder bei dir sein und vorbeiziehen. Das kenne ich schon, andererseits läuft ja jeder seinen eigenen Rhythmus und sollte sich da auch nicht rausbringen lassen. Auf einmal ist ein Mittfünfziger neben mir und verwickelt mich in ein Gespräch über Marathonveranstaltungen unseres 100 MC usw. Nun gut, ne kleine Unterhaltung, da ist ja grundsätzlich nichts gegen zu haben. Nur merke ich auf einmal, dass ich da wo ich jetzt stehe oder laufe in meinen 8 Teilnahmen noch nicht gewesen bin . Die einfache Diagnose lautet: „Altkanzler“ du hast dich verlaufen .   Na, es war noch nicht ganz so schlimm, aber ca. 10 Minuten hat mich das gekostet. Als ich dann am VP 3 ankomme ist Hajo schon da und wundert sich wo ich denn auf einmal herkomme. Nach dem 3. VP kommen dann mitten im Wald 2 „Leidensgenossen“ auf meine Höhe, wobei der Eine meint: „Es ist mir eine große Ehre dich hier anzutreffen und mit dir hier zu laufen, Altkanzler“. Da werde ich sogar noch umarmt. Deine schönen Berichte haben mich dazu animiert auch mal einen 24h Lauf mitzumachen und auch zu finishen .  Da geht bei mir eine Lampe an und ich erwidere: Hans-Jürgen aus Ibbenbühren ?. Genau mein Freund schön dich hier zu treffen.
Irgendwo so denke ich zwischen VP 4 und 5, es ist ganz schön kalt und der Wind bläst so a litte bit, also schön ist was anderes denke ich so bei mir und man ist so in seinen negativen und positiven in einem Auf und Ab am laufen, höre ich hinter mir so einen schönen netten Weihnachtsspruch:


„Lieber guter Weihnachtsmann,
wir schleichen uns von hinten an,
und laufen dann an dir vorbei,
jubilo, jubilei.!!


Die Stimme kenne ich und das kann nur die schwarz weiße Socke sein, signalisieren mir meine noch vorhandenen grauen Gehirnzellen. Uuuund bingo, HaWe in Begleitung von Hilde, Hannes besserer Hälfte, hat sich da an mich herangemacht. The running eye doc from OS, heute mal als Poet, mal was ganz Neues!! Aber so eine Begrüßung zu dieser Stunde und dann noch eine Belobigung meines Erdinger Outfits, ja da kommt doch Freude auf und die bevorstehenden Kilometros werden gar nicht mehr so skeptisch angesehen. Ein Läufer fragt mich ob meiner Mütze wo denn meine Rentiere sind, die sind im Wald verstreut meine Antwort. Tatsächlich treffe ich eines meiner Rentiere bei VP 5 am Zittertal und Martina Ramthun die sich heute als laufende Fotoreporterin betätigte, hat das dann auch bildlich festgehalten .  Manfred mein Kölsche Jung hat es sich gemütlich gemacht und inmitten einer Damenschar den Lauf zelebriert und ist auch so bei Kilometro 45 an mir vorbeigezogen, natürlich in mehrfacher Damenbegleitung .

Kurz vor Eintreffen in Kloster Oesede treffe ich auf 2 junge Damen und an dem Shirt der Einen kann ich erkennen, dass sie von Melle sein müssten.
Wo habt ihr denn Oli gelassen, meine Frage?  Der ist hinter uns und hat schon gesagt, den Altkanzler muss ich aber noch kriegen. Nun ja denke ich, als laufender Weihnachtsmann hat man ja so seine Verpflichtungen und „kleinen Kindern“ soll am ja auch mal einen Spaß gönnen . In diesem Gedankengang schiebt sich doch tatsächlich „Oli der Langsame“ an den Altkanzler heran. Stürmische Begrüßung im Lauf und ich lasse gönnerhaft den Oli vorbeiziehen. Aber unter den warmen Strahl zu springen habe ich dann tatsächlich noch vor ihm geschafft, C’est La Vie. .

Die anschießende kleine Feier war mal wieder sehr schön beim Sandwichs Kuchen und Kaffe sowie Helmuts Jubiläumskuchen und Bier. .

Zum Schluss wurde ich sogar noch von HaWe verwöhnt in der Form, dass er mir meine Urkunde an den Tisch brachte .
Alles in Allem einmal wieder mehr ein sehr schönes Nuller Erlebnis mit netten Ultras und ich freue mich schon jetzt auf die Sommernull und ebenso auf das rote Leibchen.

Das Schönste für mich neben den netten Begrüßungen war, dass sowohl in Cuxland sowie hier bei der Null mein Sprunggelenk total gehalten hat. Nicht der kleinste Schmerz! .

Euer Altkanzler
Helmuth      



 

135. 9. Grimmershörnbucht Marathon am 03.12.2011
04.12.2011 19:42:33




Der 9.Grimmershörn Bucht Marathon am 03.12.2011


Silvia und Abbi Henne hatten ihre Lauffreunde eingeladen zum 9. Marathon in der Grimmershörn Bucht in Cuxhaven, immer vorbei an der Kugelbarke am 03.12.2011. .
Mein Clubkollege Günter aus Buxland hatte sich ebenso angemeldet und so verabredeten wir uns zusammen zu fahren. Günter lies dann seinen Fahruntersatz bei mir auf dem Hof stehen und wir fuhren in meiner Staatskarosse gen Cuxlandia.
Läuferfreundlich war dieser Samstag, der 03.12.11 ja nun wirklich nicht, dies wurde aber wieder kompensiert durch die freundliche nette Begrüßungszeremonie durch das Veranstalter-Team .  Saukalt und leichter Regen konnte uns dennoch nicht abschrecken den Nordseestrand für einige Stunden näher unter die Läuferschuhe zu nehmen, nach dem altbewährten Motto: Es kann ja nur besser werden!  Zwar hatte ich meine bewährte Erdinger Thermojacke an, zog es trotzdem vor meine Regenjacke von der Arbeit anzuziehen, bis es dann aufhörte zu regnen und ich auch auf Betriebstemperatur war. Jedenfalls hatte das auch den Vorteil, dass mich so auch keiner übersehen konnte. Helmut „Rustikal“ aus Bremen war ganz aufgeregt und wollte unbedingt wissen, was ich noch so alles unter der schönen Jacke hatte?!  
Trotz widrigen Wetterumständen fanden sich doch 33 Lauffreunde, oder auch Weinachtsmänner/frauen am Start. .








Bild erhalten durch die freundliche Unterstüzung der Firma Henne.



Man hatte die Wahl die Laufrichtung der Runden jeweils bei Erreichen des Verpflegungsstandes zu ändern. So lief ich die ersten 5 Runden mit dem Uhrzeigersinn und die letzten 5 Runden entgegen dem Uhrzeigersinn. Nach der 1. Runde entledigte ich mich dann meiner Regenjacke und es hatte auch ein wenig aufgehört zu regnen.
Lediglich der Wind war schon etwas heftig, wobei er auch immer wieder wechselte und es eigentlich keinen großen Unterschied gab beim Wechsel der Laufrichtung. Gegen Mittag kam sogar kurz die Sonne durch und der Regen hatte zum Glück nachgelassen. Nun sind wir ja schon fast alle hart im Nehmen und was man angefangen hat soll man auch beenden. Jedoch macht es ja wirklich keinen Spaß im Dauerregen stundenlang zu laufen .  Zuletzt hatte ich das bei der Sommernull dieses Jahr, jedoch da gibt es ja kein zurück nur nach vorne sonst kommst du nie an bei Georg. Günter war mir entgegengesetzt am Laufen und bei der letzten Runde dachte ich mir könnten wir uns ja fast zusammen im Ziel jeweils von einer anderen Seite treffen. Aber Pustekuchen auf Günter war kein Verlass, als ich ins Ziel am VP „flatterte“ in 05:36:03 stand er schon da und war natürlich beim Futtern. Hat der Eumel mich doch glatt um 3 Minutos versägt! in 05:32:48 .  Habe ihm Rache geschworen und seine Heimfahrt war zu diesem Zeitpunkt sehr in Frage gestellt.  Nur durch die Tatsache, dass seine Nobelkarosse auf meinem Hof stand und da ja auch wieder weg musste war seine „Garantie“ sicher nach Assel zu kommen.
Natürlich liefen nicht alle die lange Distanz sondern da hielten nur 12 voll durch.
Einige liefen auch nur ein paar Runden was ja auch okay war.
Einige hevorragende Leistungen sollten auch hier nich erwähnt werden. So lief heute bei diesem miesen Wetter Frank Jungclaus seinen 1. Marathon, Jürgen Frey seinen 50, und "Schlachtross" Helmut Rosieka seinen 299ten oder gar seinen 300ten!! Hat er aber nicht verraten dieses Schlitzohr! Sowie war es für mich heute mein 99ter reiner Marathon. Den 100ten reinen Marathon werde ich dann am 15.Januar 2011 hier auf meiner Heimstrecke mit einigen Lauffreunde zelebieren.

Nach einer wunderbaren warmen Dusche war dann auch wieder die Welt total in Ordnung und irgendwie war man ja wieder stolz den Naturgewalten getrotzt zu haben und dies war dann heute mein 99ter reiner Marathon and all together 135. Die Aftermarathon Party war immer noch im Gange und bei Kaffee, Erdinger, Pralinen, Kuchen und Plätzchen war es dann auch noch ein sehr gemütliches Zusammensein bei den beiden Hennes  .
Genauso möchte ich auch weiterhin meine Marathons hier in Assel veranstalten, mit einem anschließenden gemütlichem Zusammensein, etwas fachsimpeln nicht nur! flitzen!
Günter wurde von meiner Frau noch zu einem Tee eingeladen und so unterhielten wir uns noch so ein wenig über das Marathonlaufen allgemein und meine Maria war überrascht wie gut wir beide nach dem Marathon drauf waren und auch ausgesehen haben.




und hier das "Alibi" daß ich auch in Cuxland war!



by Euer Altkanzler  .        


Ps: Der 3. Asseler Deichmarathon findet am 15.Januar 2012 statt.

HeKo.


134. Öjendorfer Herbstmarathon am 05.11.2011
06.11.2011 20:01:45


Öjendorfer Herbstmarathon am 05.11.2011


Da ich ja in diesem Jahr etliche Probleme hatte mit meinem linken Sprunggelenk ließ ich noch einmal eine Kernspintomographie in der Stader Hanken Klink machen. Die Auswertung, bzw. weitere Belastungsmöglichkeiten wollte ich dann mit dem Orthopäden besprechen, der mir 2007 erklärte, dass ich dort einen uralten Knorpelschaden hätte. „ Allerdings wenn wir da was operieren, machen wir mehr kaputt wie ganz“, seine damalige Diagnose. Meine Gegenfrage ob ich denn weiterhin Marathons usw. laufen könne, beantwortete er mit einem klaren yes!  .


So lief ich dann eine Woche später mit neuem Elan den Moormarathon bei Goldenstedt.  .


Nun eben von diesem Arzt, er ist auch der Mannschaftsarzt von St. Pauli, hat auch eine Klink in Ahrensburg, wollte ich nun wissen was mit meinem Sprunggelenk denn los ist und ob es sinnvoll wäre weiterhin große Läufe zu zelebrieren. Also hatte ich am Dienstag nach Mallorca am 25.10.11 einen „Besichtungstermin“ der über mein weiteres Läuferleben entscheiden sollte. Als ich bei Dr. Holz dann war, sagte ich zu ihm:“ Also zwischen unserem letzten Gespräch 2007 und heute mit dieser MTR liegen 125 gelaufene Marathon/Ultras, davon 11x  24 Stundenläufe. Damals haben sie mir grünes Licht gegeben und gesagt ich kann laufen. Wenn sie mir heute sagen ich solle mit den großen Läufen aufhören, kann ich auch damit leben 2x die Woche zur Gesundheit 10 Kilometros zu flitzen.“  Dr. Holz meinte dann das am Sprunggelenk überhaupt keine Veränderungen zu 2007 festzustellen wären und es eigentlich recht gut aussehen würde. Auf meine Frage bezüglich der starken Schmerzen bei 24 h runs, meinte er ein wenig grinsend: „ Nun das sind ja auch keine ganz normalen Läufe was sie da machen Herr Kohl . Wenn sie das etwas reduzieren wird ihr Sprunggelenk es ihnen danken und sie machen noch viele schöne Läufe.“ Na das war doch Musik in meinen Ohren, okay sagte ich 2 Marathons im Monat reichen ja auch, man muss ja nicht übertreiben! .


Damit verließ ich dann einen lächelnden, etwas kopfschüttelten Dr.Holz.  .


Das Weekend nach Mallorca war ich zum Klassentreffen in meiner Heimat Bendorf/Sayn eingeladen. So düste ich mit meiner Staatskarosse am Freitag dem 21.10.11 Richtung Süden zum Westerwald, ganz in der Nähe von Rengsdorf wo ich am 02.06.2011 mit Joe Kelbel den Westerwald unsicher gemacht habe . Mein Plan war rechzeitig in Sayn anzukommen und noch einen kleinen Lauf auf meiner alten Strecke im Sayner Schosspark, eine Runde exakt 1 Kilometro, zu laufen. Genau um 16.00 Uhr war ich dann dort, zog mich um und flitzte los. 10 Runden hatte ich mir vorgenommen, aber es lief so gut und ich habe dann 15 Runden, also 15 km in 01:40:00 hingelegt. Irgendwann so in den ersten Runden, hatte ich dann auf einmal ein ganz starkes und stolzes Gefühl. Mann, sagte ich zu mir, vor 43 Jahren bist du hier 10 Runden/10 km in 00:39:13 gelaufen. Heute 43 Jahre später läufst du immer noch und jetzt jede Menge Marathons!. Viele Andere Bekannte haben dieses Alter überhaupt nicht erreicht und du Helmuth, läufst und läufst und läufst!!    Das war schon a  real good feeling.  .


Öjendorf 05.11.11


Da Öjendorf ja immer Samstags ist und ich Freitagsabends noch normalerweise bis 23.10 Uhr arbeite, nehme ich nun immer mein mobiles Kanzleramt mit Ich fahre dann von der Arbeit, Hamburger Hafen, direkt nach Öjendorf. Hans-Jürgen  ist dann auch immer schon vor Ort, und da kann ich dann immer Strom anzapfen und kann meinen Generator zu Hause lassen. Glücklicherweise hatte ich an diesem Freitag etwas früher Feierabend und konnte schon gegen 22.00 Uhr in Öjendorf „anlegen“.


Nachdem ich meinen Ankerplatz in der Nähe von H.-J. gefunden hatte kam auch Till  vorbei, begrüßte mich nett und freundlich however. Nun ging die Diskusion los, welcher Generator ist stärker, der von Till oder von Hans-Jürgen ??. Leider war das Kanzleramt für Beide doch to strong und sie machten beide „dicke Backen“ , was zur Folge hatte für Licht ja, für die Heizung no!  Da es ja noch nicht zu kalt war und ich ja eine gute Körpertemperatur besitze, war das in der Nacht kein Problem, da ich eh immer bei offenem Fenster im Tiefschlaf für 6h versinke. Gegen 07.30 Uhr wurde ich wach, nach der Toilette machte ich mir einen schönen Tee, konnte Hans-Jürgen  auch noch zu einer Tasse Tee einladen und so langsam konnte ich mich auf den Lauf vorbereiten. Als ich mich zur Startnummernausgabe begab, sichtete ich meinen „Sturmvogel“. Der war gerade eingeflattert von Berlin, bot ihr dann mein Kanzleramt als Umkleidekabine an, während ich meine Startnummer 10 abholte. Es kamen immer mehr Bekannte und meine beiden Lauffreunde aus Lübeck Wojciech und Axel konnte ich auch begrüßen. .



Wojciech, Altkanzler & Axel



D e r  L a u f. 


Pünktlich um 09.00 Uhr wurde dann der Lauf durch Mario freigegeben und wir starteten über eine kleine Auftaktrunde zu 11 Öjendorferseeumrundungen. Für Verpflegung war natürlich wieder bestens gesorgt durch Ritas. und Christas Engagement. Das Wetter war sehr Läuferfreundlich und es bewegte sich so an der Grenze zwischen kühl und kalt. Es war eigentlich  ein richtiges Laufwetter: Trocken, keine Aussicht auf Regen, etwas, aber nur etwas Wind und hier und da war sogar die Sonne an unserem Lauf interessiert und ließ sich blicken. .


Zum Lauf hatte ich mein Shirt vom Malle Marathon vom 16.10.2011 angezogen. Eine Walkerin die mir entgegenkam meinte, als sie mein Shirt sah, ach da war ich ja auch am 16.11. Hartmut Feldmann meinte dagegen sorgenvoll:! Altkanzler fall bloß nicht hin, du hast die Farben von dem Laub und dann sieht dich Keiner. Hartmut konnte ich dann beruhigen, dass  der Altkanzler so schnell nicht liegen bleibt und immer wieder aufsteht . Hartmut war sichtlich erleichtert und setzte sein Altkanzlerversägemanöver (ist das nicht ein schönes Wort!?) erfolgreich fort!





Das sind zusammen über 1.780 Marathons/Ultras die da stehen!
133 von mir und 1.650 von Sigrid !

Eigentlich finde ich es nett wenn man so viele Leute kennt und immer in so kleine Laufgespräche hineingerät. Es ist auch immer wieder ein Erfahrungsaustausch, man erfährt Neues und kann auch hilfreiche Tipps weitergeben. Hajo Meyer lief einige Minuten mit mir. Stephan Ehlers musste heute ziemlich kämpfen, Ulli Leicker war sehr zufrieden, dass er ohne Probleme heute laufen konnte. Es muss wohl an dem Busser’l gelegen haben was ihm seine Frau   kurz vor dem Start mit auf den Weg gegeben hatte. Rolf der Hohenasper „Studienrat“ war auch ,mal wieder mit von der Partie, hatte ich  schon seit Längerem vermisst. Auch der Mallorca Rückwärtsläufer Siggi aus Kiel war vertreten und hat den Altkanzler versägt! Die Rache ist ihm sicher! Durch die Teilnahme von Affenzahn Thomas war dann das A-Team auch vollzählicg vetreten. Auch Jens Hunhold konnte ich begrüßen. Markus lief schon wieder ein flottes Rennen mit sub 4, tolle Steigerung der Junge!!. Robert, der Filius von Ralf V. hatte sich für den Halben entschieden. Mein Lob war ihm sicher, musste ihn aber dazu bewegen mal wieder zu laufen und nicht mit Rita zu flirten !  So in Runde 6, 7 & 8 musste der Altkanzler aber kämpfen, runde 9.10 & 11 lief es dann wieder gut. Peter H. bot mir im Lauf an, in Anbetracht auf meinen geplanten Geburtstags Ultra am 05.05.2012 den 6h run, dass seine Tochter Katrin eventuell mitlaufen werde, im Zuge eines Famliyweekend’s  er dann mit seiner Frau und der jüngeren Tochter eventuell kommen werde. Die könnten dann als Rundenzähler mithelfen bei der Veranstaltung Darüber war ich dann hellauf begeistert über so viel Hilfsbereitschaft.  Als ich dann mal wieder so einige Zeit für mich ganz alleine lief, allerdings den „Sturmvogel“ im „Nacken“, wurde mir mal wieder klar wie gut es mir doch eigentlich geht. Etliche meiner Schulkameraden sind schon lange nicht mehr unter uns und eben vor einigen Tagen ist ein 58 jähriger Arbeitskollege, jahrelanger Topwasserballspieler, beim Weg zur Arbeit an der Haustür zusammengebrochen, - Gehirnblutung - und liegt nun seit Tagen im Koma! 


In der 10. oder 11. Runde fährt vor mir ein etwa 50 jähriger ohne Beine auf einem Rollstuhl . Ich frage höflich ob ich ihn überholen darf, er lacht und meint: Na klar bitteschön.


Man denke ich, was würde der Mann geben wenn er wieder laufen könnte. Dann ist die Zeit usw. völlig unwichtig, die Hauptsache man ist dabei fühlt sich gut und hat fun! .


So in den letzten Runden kommt ein Pärchen mir entgegen, der Mann greift in seine Tasche und reicht mir eine kleine Plastiktüte von Haribo. Habe mich dann bedankt und kurz gesungen: “Haribo macht Kinder froh und Marathonläufer ebenso.“ .   Da haben die Beiden aber kräftig gelacht.


Wie schon gesagt, ein Blick in meinen „Rückspiegel“ und ich sehe da so etwas Gelbrotes im Laufschritt ankommen. Dachte erst da kommt ein Papagei . Also in der Richtung Geflügel, lag ich schon mal richtig. Nur war es kein Papagei der da hinter mir herflatterte, sondern mein Sturmvogel. Na dachte ich, sollte er dichter kommen, nehme ich etwas Speed raus und wir flattern together over the finnisher line.  Allerdings war der Sturmvogel plötzlich nicht mehr zu sehen und ich startete meinen Zieleinlauf solo. Mit einer noch fehlenden Hahn Weber Zeit von 05:25:25 konnte ich dann auch erfolgreich und ohne Plesuren beenden. .


Besonders nett fand ich auch, dass sich Ultrajörg und Laufgenosse Rene "geopfert" hatten und für eine reibungslose Rundenzählung garantierten,- vielen Dank den Beiden Profis!


Dies war dann nun mein 21. Öjendorf Marathon und 98. reiner Marathon und all together mein 134ter Marathon/Ultra. Number 99 wird dann in 2 Wochen in Valencia/Spanien sein und ich hoffe, dass ich am 28.12.2011 frei bekomme, sodass ich meinen 100sten reinen Marathon bei meinem 22ten Öjendorf Marathon zu Peters Geburtstag flitzen kann  .



Der Beweis !


In diesem Sinne bis demnächst on this planet,


Euer Altkanzler


Helmuth  .  

















      

















 
















 

133. Mallorca Marathon am 16.10.2011
24.10.2011 22:25:15


8. TUI Fly Mallorca Marathon am 16.10.2011.


Geplant war dieser schöne Marathon ja überhaupt nicht! Einen direkten Wunsch dort einmal den Marathon zu laufen bestand für mich eigentlich nicht. Lediglich wurde ich auf diesen Marathon aufmerksam, als eine Arbeitskollegin eines 100 MC Kameraden eine Rundmail verschickte. Dies kam dann auch unter anderem im „Kanzleramt“ an.  Sie hatte den bei einem Laufwettbewerb gewonnen, konnte aber aus persönlichen Gründen an dem Lauf nicht teilnehmen und bot den günstig über Email an. Ich habe nicht lange gezögert und nach kurzer Absprache mit meinem Wirtschaftsminister , habe ich dann sofort „zugeschlagen“. Übernachtung mit Frühstück im four star’s hotel. Shuttle von Airport hin und zurück. Startunterlagen werden ins Hotel gebracht. Zugverbindung Assel nach HH Fühlsbüttel 1. Klasse. Shuttle auch zum Start und all together 4 Tage, das hört sich gut an sagte ich mir.


Nur hatte die Sache einen kleinen „Haken“. Der Flug startete um 06.00 Uhr von Hamburgo und  so früh fährt von Stade noch keine S-Bahn.. Von Stade nach HH Fühlsbüttel sind es immerhin 90 Minuten per S-Bahn. Also entschloss ich mich mit meiner Staatskarosse bis HH Neugraben zu fahren und dort die erste S-Bahn kurz vor 04.00 Uhr zu nehmen. Den PKW holte dann später meine Maria ab, nachdem sie noch Bekannte in Hamburg besucht hatte.


So war ich dann auch rechtzeitig am Airport Fuhlsbüttel angekommen und konnte mit meinem Flieger gegen 06.00 Uhr planmäßig abheben. Es war ja noch dunkel und so flogen wir in den Tag hinein was ja auch immer wieder schön ist.


 


Mallorca Airport



Mallorca Beach.


Fast pünktlich setzte unser Flieger in Mallorca auf und wir wurden von schönstem Wetter empfangen.. Im Bus auf dem Wege zum Hotel machte ich dann auch noch die Bekanntschaft mit einem netten Ehepaar plus Nachwuchs, die hier aus meiner Gegend aus der Nähe von Oldendorf kamen, sowie ebenfalls auch ein Team Erdinger Mitglied.  Auch er hatte diesen Lauf bei Erdinger gewonnen !


Allerdings von Marathons sei er noch weit entfernt und er begnüge sich mit dem 10 km Lauf. .


So haben alle Marathonis einmal angefangnen,  meine Antwort darauf.


Mein Hotel Riu Festival hielt alle Versprechungen und ich hatte auch ein sehr schönes Zimmer mit Balkon, am Empfang gab es erstmals ein Glas Sekt! Auch gab es noch ein schönes Schwimmbad in der Anlage.  Abends machte ich noch einen kleinen Spaziergang am Ballermann vorbei und am Strand entlang.  Nächsten Morgen  beim Frühstück lernte ich noch zwei nette Lauffreunde kennen die sich schon etwas weiter vorgewagt hatten und den Halbmarathon laufen wollten. Willi, einer von denen, kam sogar direkt aus meiner Heimat Koblenz, geboren in Vallendar und kannte sich in meinem Geburtsort Bendorf bestens aus. Da Willi so in my age ist, konnten wir uns über viele interessante Dinge aus unserer Heimat unterhalten. Wir sind auch schon unbekannterweise den Mittelrheinmarathon von Oberwesel nach Koblenz zusammen gelaufen. Aber Willi hatte sich hier und heute in Mallorca für die Hälfte entschieden. Uwe, meinem neuen Berliner Lauffreund jedoch war es schon fast nicht vorstellbar wie er nach 21,1 km noch mal dasselbe flitzen sollte.  Tjcha sagte ich zu Uwe, da gab es mal eine Zeit in der ich ähnliche Gedankengänge hatte! But that is long time ago. Da musste Uwe kräftig lachen.


Das Schöne an dem Gewinn war auch, dass man die Startunterlagen im Hotel abholen konnte.. TUI Fly hatte extra einige nette Mitarbeiter dazu abgestellt.  Nun da ich ja seit über 23 Jahren der Seefahrt den Rücken gekehrt hatte und ja eigentlich keine Möglichkeit hatte mein Spanisch anzuwenden, kramte ich dann mal in meinen grauen Gehirnzellen herum um mal festzustellen was denn da noch so an Spanisch „herumliegt“. Habe dann tatsächlich auch noch einiges gefunden, ein bisschen zusammengebaut und mich dann auf die Espnaniolos/as gestürzt. Erstaunlicher Weise habe die das alle überlebt und sich gewundert das der Allemane so gut spanisch sprechen konnte.  Der Allemane selbst war auch überrascht das es noch funktionierte. .




Zum Marathoncamp





Im Marathoncamp.


Nun wollte ich erst einmal die Gegend kennen lernen. Das Marathoncamp befindet  sich in der Nähe der Kathedrale von Mallorca. Das sind ca. 5 km bis dorthin, erfuhr ich von einem älteren (ich meine noch älter als Ich, so was gibts auch noch !) Ehepaar.  Nunja dachte ich, bei dem schönen Wetter könnte ich da ja mal hinlatschen.  Man soll ja niemals auf einer Info alles aufbauen, nach dem Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle is better.“ Es hat sich herausgestellt, dass es bald 15 Kilometros zu latschen wären. . Auch konnte ich erfahren es eine Busverbindung gab: Die Linie 15 und 25 mit Endstation Kathedrale.  Na, sagte ich mir, das isses doch und meine Füße waren happy!!. .



Also die Stadt ist ja schon sehenswert und zum Marathoncamp ging es noch ca. 2 Kilometros an der Beach entlang unterhalb der Kathedrale. Leider konnte ich noch kein bekanntes Läufergesicht ausfindig machen außer meinem Hauptsponsor Team Erdinger Alkoholfrei die ich dann auch direkt einmal besuchte. Über den hohen Besuch war dann Team Leiter Thomas A. sehr erfreut, hatten wir uns doch zuletzt beim TUI Fly Hannover Marathon gesehen.


Diesbezüglich gab es dann auch ein „Familienfoto“.  .





"The Erdinger Family" of Mallorca. .


Allerdings hat der Bua doch glatt vergessen für den Erdinger Altkanzler eine Alkoholfreie Cerveca zu reservieren. Beim nächsten Meeting gibt das aber ein 4 Augengespräch mein lieber Thomas........


Die Pasta Party habe ich mir gespart und im Zuge einer sinnvollen Ernährung habe ich dann  auch für das Abendessen im for stars hotel keine € 20,00  plus Getränke hingeblättert. Nein, ich habe es mir richtig gemütlich gemacht! In Gedanken an die Clochards under the bridge, habe ich mir zwei Baquetts in einem Sparshop geholt, einmal mit Käse und einmal mit Salami, schön noch mit Salat und für je ein Baquett  € 1,70 bezahlt. Hinzu kam noch eine kleine Flasche Redwine. Dann habe ich in einem Park in der Nähe der Beach auf einer Bank gesessen mit Blick aufs Meer und diesen Abend auch so richtig genossen. .


In der Nacht habe ich  sehr gut geschlafen, bin dann um 06.00 Uhr rechtzeitig aufgestanden und zum Frühstück gegangen. Hier herrschte schon ein emsiges Treiben und ich begnügte mich mit etwas Kaffee, einem doppelten Käsetoast und etwas Orangensaft. Dann ging es pünktlich um 07:10 Uhr in Richtung Kathedrale zum Start. Es war noch dunkel und ich entdeckte eine erste bekannte Gelbjacke.  Mit dieser zierte sich Karl-Wolfgang mein Bremer Clubkamerad. Stürmische Begrüßung however, aber wir blieben nicht lange alleine. Günter, der in der Nähe der 0 wohnt und lebt spürte seinen Altkanzler auch bald auf und so ließ ich mich in der dunklen fremden Stadt gleich von two bodygards in die Mitte nehmen und fühlte mich sichtlich wohler inmitten der beiden netten Jungs! .






                                       



Die drei Musketiere vom 100 MC Germania.




                               




Auch einen Friesenboy erwischt !



Das ging natürlich weiter so. Mike von der Ostfriesengang hatte den Altkanzler auch bald erblickt. Eben gerade von der Begrüßungszeremonie „erholt“ entdeckte ich doch tatsächlich das Urgestein Karl-Heinz aus Kiel! Vor dem Burschen bin ich nirgendwo sicher: Chicago, Antalya, Wien, Öjendorf, Kiel usw. An der „Hand“ hatte er den eben in die 70 gekommenen Arved und die beiden führten ein locker fröhliches Gespräch, waren wohl am diskutieren wie sie den Altkanzler heute am besten „versägen“ könnten, die beiden Schlitzohren. .




                            



Karl-Heinz, Altkanzler & Arved.


Einer fehlte mir noch in meiner „Sammlung“, die schwarz-weiße Socke!! Ja wo isser denn??  .


Günter hatte mir dann anvertraut, das HaWe sich verpennt hat. Na so was sagte ich, hoffentlich verpennt er den Start nicht, our running oculist from Os.


Unaufhaltsam ging der Zeiger der Uhr auf die 09.00 zu. Das ist auch auf Mallorca so !! .


Alle ab in die Startblöcke und wen treffe ich da schon wedder ?? Ein Liebespärchen aus Elmshorn!. Ja diese beiden Hübschen habe ich auch des öfteren in Hohenaspe bei den 50 Kilometros, die von Rolf organisiert werden, getroffen. So hübsch togehther musste ich sofort festhalten für die Ewigkeit.






                              



Elmshorn läßt grüßen. .



Während ich so da stehe und auf den Start warte, sehe ich plötzlich meine Lauffreundin Sigrid den „Sturmvogel“ angeflattert kommen. Nun bin ich ja schon im Startblock und bei dem Lärm kann ich Sigrid nicht verbal erreichen.  Na denke ich, die werde ich sicher noch auf der Piste treffen.  Aaaaber wo ist denn bloß HaWe mit seiner Moni ?? denke ich so bei mir und nun geht es schon los. Kurz vor dem Start kommt Bewegung in die Menge.                            






                                                                                                  Nun geht es endlich los.







                                                          D e r   L a u f.                                         





Einige sind schon vor der Startmatte am laufen. Für mich ist das pure Energieverschwendung.. Wie sind die obersten Regeln eines Ultras !? Geduld und Einteilung! . Und somit starte ich beim Überschreiten der Messmatte und gehe, laufe, mal wieder auf die Marathonreise. Es herrscht schönster Sonnenschein, eine richtige Entschädigung für die Woche vorher in Otterndorf im Hagel, brrrrrrrr. .  Es wird an der Beach entlang unterhalb der Kathedrale gelaufen. Nach ca. 2 km gibt es eine Kehrtwende und es geht zurück Richtung Start und dann durch die Altstadt von Palma.




                                     


No horse, you run!

Es gibt ja die unterschiedlichsten Gründe warum man läuft !!.


Dieser Teil der Strecke ist sehr romantisch und es ist auch hier angenehm kühl im Schatten der Häuser. Lediglich die Bodenbeschaffenheit ist ein wenig zu beachten auf zum Teil Pflastersteinen und auch Platten. .



Von der schwarz-weißen Socke ist immer noch nichts zu sehen. Grübel wo is der Kerl bloß?  Plötzlich ein tierischer Ruf an der Beach aus der Läufergruppe kommend „Kanzler, alles klar!“


Nun ist die world ja wieder in Ordnung, mein HaWe aus OS ist doch noch mit im Rennen und ich bin „beruhigt“. An seiner Seite, wie schon angekündigt, seine bessere Hälfte die liebe Moni. Ja, da kommt doch Freude auf, sieht man die Beiden so nett zusammen flitzen. Moni hat  sich die Diez Kilometros vorgenommen und HaWe Gentleman like begleitete sie. Da läuft er sich aber nur warm um den Altkanzler dann anschließend „brutal“ zu versägen ! .


Bei einer Kehrtwende so nach ca. 5 km hatte ich auch den „Sturmvogel“ erblickt und begrüßt wie sich das gehört. Gruß von Sigrid zurück und alles war ja nun Palettie.


Unterwegs passierten mich 2 Kieler Damen und ich erkundigte mich wo sie denn den kleinen Siggi versteckt hätten? Der ist kurz hinter uns und kommt bestimmt noch.


                                          



Samba Band


Aufgrund der sehr schönen Umgebung entschloss ich mich meine Kamera mitzunehmen um einige Fotos vom Lauf zu „schießen“.  Normalerweise stört mich so etwas beim Lauf, aber heute sagte ich mir, einen Rekord will ich heute eh nicht aufstellen, also werden einige Pictures from the run gemacht. So bei Kilometro ocho kam mir dann so ein laufender Paparazzi aus OS entgegen und lichtete den Altkanzler ab




                                       


                Attention! Papparazzi aus OS.  im Anmarsch  !


                                 


  Hansi & Moni .


Beim Näherkommen konnte ich dann Moni mit ihrem HaWe erkennen. War realy nett mit anzusehen die Beiden im Gleichschritt auf der Piste. Kanzler ich bin gleich bei dir, war die sanfte Androhung seines geplanten Altkanzlerversägungsmanövers,( ist das nicht ein schönes Wort?.) .


Man ist ja vor keinem dieser Halunken sicher! Eben als ich das OS Duo ablichte baut sich so ein großer Schatten hinter mit auf, wird immer kleiner und der Kieler Siggi mit Wüstenkappi versägt genussvoll den Altkanzler.   Hat sich dabei auch noch fotografieren lassen.




         



Mal was Neues, Kieler "Rückwärtsläufer".


Habe ihm aber Rache geschworen dem Siggi, dem alten Versäger!! .


So etwa bei Kilometro 12 hatte ich meinen Sturmvogel im Visier und konnte sie nochmals direkt im Lauf begrüßen. Bemerkenswert dass sie heute schon wieder hier dabei war und lief, hatte sie doch noch vor kurzem diese großen Problem mit einem ihrer Füße. Die Strecke führte uns noch einmal in Richtung Kathedrale und die Halbmarathonis verabschiedeten sich dann und wir hatten auch dementsprechend mehr Platz zur Verfügung.


                               



   OIe !


Es ging an der Beach vorbei Richtung Arenal wo sich auch mein Hotel befand. Dann wieder zurück an den Ballermännern vorbei Richtung Ziel. In Höhe der Ballermänner passierte ich dann noch Clubkamerad Jürgen aus Iserlohn und auch er war überrascht mich hier zu treffen.


                                    




                                                               Nette Caballeros




In der Innenstadt war für die Läufer die Fahrradspur „reserviert“, leider hielten sich die Fahrradfahrer nicht immer daran und einer hätte mich in einer Kurve fast überrannt. Meinen spanischen Fluch. hatte er sicherlich noch länger in den Ohren, denn er wäre fast vom Drahtesel gefallen!


Es ging nun ans „Eingemachte“ in die Endphase des Laufes.  Hatte ich sie auch sonst leider kaum gesehen auf Mallorca, so saßen sie doch together am Rande der Piste und erwarteten und feuerten ihren Altkanzler an!. HaWe und Günter nebst ihren netten Frauen, was mich dann auch freute. Allerdings total überrascht war ich als ich eine bekannte Stimme hörte, "mit da läuft ja der Altkanzler." Torsten in Begleitung seiner netten Nicole jo mei da legts di nieder, dachte ich wo kommen die Beiden denn her?? .


Das Ziel vor Augen, suppie, wenn da nicht noch so eine fiese Kehre wäre. Aber was soll’s, die wird auch noch bewältigt!  Das Schöne ist ja, wenn man nicht in der Masse einläuft, wird man auch schön namentlich dem Publikum vorgestellt. Fazit: Am Schluss kann es auch ganz schön sein und er hat auch seine Reize.


Kurz nachdem ich die Ziellinie überquert hatte sah ich noch eine nette Läuferin und gratulierte auch ihr zu ihrem Erfolg. Auf meine Frage woher sie denn komme, antwortete mir dann die Ursula: „aus Hannover“. Erstaunlich.


                            



two happy finnisher !


Ursula war schon AK 65 und lief heute hier ihren 7. Marathon. Das war die Sache wert zusammen mit Ursula ein Finnisher Foto zu machen.


Im Ziel angekommen sehnte ich mich schon nach meinem Erdinger Alkoholfrei und musste enttäuscht feststellen, dass es keins mehr gab, alles „wegesubbt!“. Da hatte HaWe doch recht als er mir das bei meinem eingeleiteten Finnish noch zurief.


Danach habe ich noch einige nette Lauffreunde von Hohenaspe z. B. Jochen und Holger  getroffen, mit denen zusammen gesessen und bin dann zurück zu meinem Hotel.  Die kalte Dusche vor Ort habe ich mir erspart und habe das in der Hotelbadewanne ausgiebig nachgeholt.


                                         



Das Dokument ! .


Einer der Hotelmanager des Riu Festival Hotel läuft ebenfalls am 20.11.2011 den Valencia Marathon und dort werden wir dann gemeinsam starten, das haben wir uns versprochen. 


Ich werde dort bereits am 13.11.2011 sein und in einem 2-wöchigen Bildungsurlaub mein Spanisch „aufbessern“.


Die Rückreise war leider nicht so schön. Wir saßen fast 90 Minuten im Flieger von Air Berlin wegen eines technischen Defekts, der nur durch das Auswechseln der gesamten Bordelektronik zu beheben war. In Hamburg endlich nach 90 Minuten Verspätung angekommen, warteten wir fast 45 Minuten auf unser Gepäck!! .


Zum Glück überwiegt ja meist das schöne Erlebnis die negativen Seiten aber dennoch ist dies nicht so ganz erfreulich.


Im Gesamtergebnis bin ich dennoch zufrieden mit einer 05:21:28 und einer neuen Hahn-Weber Zeit. 


Alles in allem war mein 133ter Marathon/Ultra auch mal wieder ein tolles Erlebnis.


bis demnächst Euer


Altkanzler. !







132. Otterndorfer Gezeitenlauf 6h am 08.10.2011
10.10.2011 13:29:58

132. Der Otterndorfer 6 Stunden Gezeitenlauf am 08.10.2011.




War das Wetter ja schon die ganze Woche richtig schön herbstlich und mies, sollte sich das am 08.10.2011 in Otterndorf auch nicht wesentlich ändern. Da ich ja letztes Jahr und dieses Jahr keinen USA / Chicago Marathontrip geplant hatte, habe ich mich dann  auch rechtzeitig angemeldet.  Die Fahrt nach Otterndorf von big Assel verlief ja noch vielversprechend .  So kam ich dann auch rechtzeitig am Parkplatz in der Nähe der Laufstrecke an. Einige bekannte Laufgesichter waren schon vor Ort und die beiden unzertrennlichen Günter und Herbert standen auch plötzlich mit einem „Hallo Helmuth!“ neben mir an meine Staatskarosse.  Zunächst war es ja noch trocken doch schon recht windig. Ich entschied mich für eine dünne, lange Laufhose, meine Erdinger Thermojacke sowie Erdinger Mütze - nicht Kappe, die wäre eh weggeflogen.  Die sollte sich später auch auszahlen wenngleich auch der laufende Dentist aus dem Cuxland meinte, als er mich sah, ob denn der Winter schon ausgebrochen wäre. Heute wollte ich ein neues Getränk ausprobieren was aber wahrscheinlich nicht sinnvoll war.  Die ersten 2 bis 3 Runden verliefen ja ganz gut, aber ich wartete immer noch auf den kleinen „Durchbruch“ das es bei mir so richtig lief!  Aber ich kam einfach nicht richtig zu „Potte“.  Dann hatte ich 2 Runden nette Begleitung durch Andres von den Ultrafriesen, das lenkte etwas ab. Wir klönten locker über’s Laufen (worüber denn sonst??) und tauschten auch einige Erfahrungen aus. Dann lief ich wieder alleine und in der 7.,8. und 9.Runde legte ich etliche Gehpausen ein und dachte auch schon ans Aufhören. Mittlerweile kam echt ein richtiger Sturm auf und auch etliche Regenschauer was das Laufen wirklich nicht erfreulich machte. Mein negatives Ego wurde immer stärker und heute wollte bei mir auch gar nichts funktionieren. Ich war körperlich und auch mental total am Boden und war laufend am grübeln was heute mit mir los war.  Es ist ja erstaunlich wieviel da im Unterbewusstsein „ausgegraben“ wird um den eventuellen vorzeitigen Ausstieg zu rechtfertigen. Erst einmal dass ich ja nur für mich laufe und nicht für Andere. Dann die Frage an mich selbst!!  Hat dieser Unsinn hier überhaupt noch einen Sinn?.       


Dann  wird gesucht und gegrübelt welche Topultras die ich so kenne auch aussteigen wenn es nicht so richtig läuft.  Mein Grundsatz ist und bleibt ja, kämpfen ja - Quälen nein. Jedenfalls war ich mich jetzt ganz schön am quälen. Aber irgendwie konnte ich den Entschluss noch nicht fassen auszusteigen, was mich da trieb weis ich auch nicht.  Vielleicht war es Uli Leiker dem ich sagte dass ich gleich aufhöre und dessen Gesicht dann und „Helmuth, bloß nicht“, na ja wie auch immer ich latschte weiter. In der 10. Runde dann als ich aus dem Park kam in Richtung auf den Deich zu über den Asphalt und dann für ca 2-3 Minuten es richtig fest hagelte, da war für mich klar: Jetzt ist Schluss!! nun reicht es mir. Kurz vor passieren des „Check-Poin-Charly“ war dann wieder alles ruhig.  Nun hatte ich 33,333 Kilometros in diesem Mistwetter überstanden und dachte vorher noch, du hörst jetzt auf und hackst den Lauf als Training for the  next weekend auf Mallorca ab.  Als es mir so ziemlich mies ging hatte ich mir einige Mineraltabletten „verschrieben“. Die mussten irgendwie geholfen haben.  Immerhin fing ich wieder an zu rechnen und dachte, zumindest sollte ich mit einem weitern Marathonzähler heute nach Hause fahren,  das überraschte mich dann doch. Mir fiel auch auf , dass alle ganz schön am kämpfen waren. Torsten Selk munterte mich des öfteren auf, auch die  Petra Rösler grüßte immer ganz nett wenn sie mich passierte.  Auch gibt es dann immer wieder schöne unverhoffte Momente, wenn zum Beispiel dir nach 5 Stunden „Kampf“ unbekannte jüngere Läufer dir anerkennend auf die Schulter klopfen mit Daumen hoch und tolle Leistung usw.  Das ist dann wie ein kleiner Preis für die Mühe und man freut sich doch.  Außerdem wurde es auch in den letzten Runden doch etwas angenehmer, wenn auch noch to cold.  Aaaber ich hatte doch wieder ein Ziel ! Die Mineraltabletten waren wohl doch richtig, denn wie ich fühlte und auch dem Rundenprotokoll entnehmen konnte, wurde ich die letzten 2 Runden wieder schneller und lief fast durch. Ja ich hatte sogar wieder Spaß am laufen! Uuund ich rechnete hoch, wenn ich so weiter flitze, ist sogar noch ein kleiner Ultra drin. Tatsächlich hatte ich am Check-Point-Charly  noch gute 6 Minuten zur Verfügung.  Nein dachte ich nun hier so herum stehen, was soll’s dann komme ich tatsächlich noch in den Ultrabereich. 6 Stunden hatte ich gemeldet und dann bleibe ich auch 6 h auf der Strecke. Herausgekommen sind dann immer noch 44,098 Kilometros und ein Altkanzler der sich mal wieder selbst besiegt hat. 




Sofort kam mir der Spruch, gelesen in der UM, in den Sinn:


„Der Sieg gebührt nicht immer den Stärksten oder Schnellsten,


sondern denen die bis zum Schluss durchhalten!“.


So ging dann doch ein schöner Ultramarathontag zu Ende. Es gab dann noch Kaffee und Kuchen und ein kleines Zusammensein. Eigentlich war ich dann doch stolz durchgehalten zu haben, wenn ich auch gerne meinen Rekord vom letzten Jahr hier von 49,179 km wiederholt oder aber auch gerne getoppt hätte.  Jedoch sollte man über jeden dieser größeren Läufe glücklich sein ihn schadlos bestanden zu haben. Denn jeder Lauf muss erst einmal gelaufen werden. In diesem Sinne bis demnächst auf irgendeiner Piste on this planet.


Euer Altkanzler.


 


Bei diesem miesen Wetter hatte ich auch keinen Bock die Kamera zu herauszunehmen. Dafür gibt dann von Mallorca, wenn ich das dann „überlebe“ a little bit more pictures,- promises!



Die Trophäe.

131. 2. Asseler Deichmarathon am 25.09.2011
28.09.2011 20:32:09




                     Der 2. Asseler Deichmarathon am 25.09.2011


Mein Lauffreund Franz Schwengler, der auch die Termine aller großen Marathon's weltweit auf seiner Homepage, (natürlich die auch von big Assel) veröffentlicht, meinte zu mir: “Altkanzler“ du bist aber ganz schön mutig, zeitgleich mit dem Berlin Marathon zu veranstalten“.  Meine Argumentation, dass nicht jeder Lauffreak Zeit und Lust habe eben mal gerade nach Berlin zu düsen um dem Startschuss von Klaus Wowereit zu erleben, bewahrheitete sich dann auch vollends.  So waren es doch tatsächlich alleine schon einmal 7 „Wiederholungstäter“ die sich nach Assel zum Altkanzler verpflichteten zu diesem Weekend.



In Berlin läuft die Masse, in Assel läuft die Klasse !


Als Letzter meldete sich dann auch noch mein Lauffreund Götz in the last minute an und das Teilnehmerfeld von 17 Marathonis stand. Leider waren dieses Mal die Ultra Lady’s anderweitig „eingesetzt“, sodass wir läuferisch eine nette fröhliche Männerrunde hatten. Den weiblichen Teil des Asseler Events in Form der Verpflegung, übernahmen dann meine Frau Maria sowie meine Tochter Jasmin.  Meine Tochter Katharina wäre auch gerne gekommen, musste aber leider eine hartnäckige Erkaltung auskurieren.  Ebenso war natürlich dabei die Starfotografin von Hans-Jürgen die liebe Johanna. Meinen Hauptsponsor Erdinger Alkoholfrei konnte ich ebenfalls von der Notwendigkeit bezüglich Support des Asseler Deichmarathons überzeugen.  Die Antwort war dann ganz klar: „Natürlich werden wir unseren Erdinger Altkanzler unterstützen.“  War die spontane Antwort aus Erdingen.  So  bekam ich noch rechtzeitig 2 schöne große Erdinger Sonnenschirme sowie auch Erdiner Alkoholfreies Bier zugesandt.  Betrachtete man sich das Wetter der letzten Woche, so hätte man ja negativ eingestellt sein können.  Mal kalt, mal warm usw.  Aaaber Marathonis und Ultras sind ja geduldig und können abwarten.  Jedenfalls war für unser Event ein regenfreies Weekend angesagt.  So konnte auch Joachim mit seinem Bike angebrettert kommen nach Big Assel.  So kamen nach Assel Ultramarathonis aus Cuxhaven, Hamburgo, Lüneburg, Schleswig Holstein uuuund sogar einer aus dem !! Berliner Raum Rathenow, der liebe Jens.


Jens hatte ich persönlich kennen gelernt bei der Null in Georgsmarienhütte, da hat er sich im tiefen Teutoburger Wald dem Altkanzler vorgestellt mit der Bitte ihn zu informieren wenn ich einmal wieder beabsichtige einen Marathon in Assel zu veranstalten.  Dies war ja nun geschehen und Jens hielt sein Wort und kam tatsächlich an besagtem 25.09. hier in Assel pünktlich ins „Altkanzleramt“.  Alle  Achtung sagte ich mir.  Meine Hamburger Clubfreunde Götz und Affenzahn waren auch schon sehr früh angereist, sowie auch Jörg Ulrich aus Cuxland.   So nach und nach kamen sie Alle „hereingeflogen“ aaaber da fehlte doch noch ein Wiederholungstäter!!  Der liebe Klausi aus Bargstedt-Stegen.  Aber auch auf Klaus ist Verlass, 08.45 Uhr und Klaus hatte gerade sein Auto vor unserem Haus abgestellt.  Somit waren alle Melder auch gut angekommen.  Im Vergleich zum 1. Asseler Deichmarathon war ich eigentlich heute gut vorbereitet. In der Nacht keiner auf dem Hof der meinen Anhänger stehlen wollte und nachdem wir auch Hans-Jürgen und Johanna am Abend zuvor gebührend empfangen hatten ging ich relativ früh in die Heja.  Um 06.30 Uhr am Sonntag dann arriba Senior Kohl um die letzten Vorbereitungen treffen. Das war Schilder und Anhänger/Verpflegung in Stellung bringen.  Wie schon gesagt hatte Petrus wirklich einen seiner besten Tage und wettermäßig brauchten wir uns keine Gedanken zu machen.  Für die Hitze, wenn sie dann kommen sollte hatte ich mal wieder in der Hälfte der Strecke einen Schüssel mit Wasser hingestellt schön im Schatten unter den Bäumen.  Nicht unter den Linden!, sondern unter den Bäumen. 


Pünktlich erschien dann auch die Läuferriege zum Start im Asseler Hafen.



Startaufstellung


Nun geht es eeendlich los!!


Die Tassenparade.




Der Verpflegungspunkt.


Der Lauf.

Zumindest beim Start wollte ich der Erste sein, was mir dann auch relativ gut gelungen ist. Zuvor hatte ich noch einmal die Teilnehmer auf die Gegebenheiten der Strecke aufmerksam gemacht und betont das dieser Lauf im Grunde keinen Wettkampfcharakter haben sollte. Wenn aber einer seinen persönlichen Wettkampf hier und heute machen wolle, stehe dem aber nichts im Wege.  Nach dem Moto jeder im Rahmen seiner ihm gegebenen Möglichkeiten!  Es war dann doch schön mit anzusehen wie das Auftaktstück von ca. 2 km, also die kleine Runde zusammen gelaufen wurde. 





Beim Auftaktstück,- Disziplin pur !!

Als es dann nach dem Verpflegungspunkt in die erste von acht großen Runden ging löste sich das Teilnehmerfeld so langsam auf und jeder kam in seinen Rhythmus.  Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich auf der Höhe mit Affenzahn, sodass das A-Team heute mal wieder vollständig war und  unserem BMW Biker Joachim.  Die Beiden hatten ein schön lockeres Tempo drauf und ich entschloss mich ihnen anzuschließen.  So wurde aus dem bereits bekannten A-Team das AJA-Team (Altanzler-Joachim-Affenzahn).



"Gedränge" am VP.

Bei km 10 hatte ich eine 01:05:00 auf meiner Uhr.  Das war ein guter Richtwert für meine Marathonzeit.  Mein linkes Sprunggelenk hatte ich ordentlich getapt und eine leichte Bandage, mit der ich problemlos laufen kann, präpariert.  Das funktionierte sehr gut und erstmals nach langer Zeit hatte ich den Kopf frei, mit Gedanken an einen Schmerz u.s.w..  Das Tempo war immer noch angenehm, dennoch war mir klar, dass ich es nicht ganz durchhalten würde.  Lediglich bis zur Hälfte wollte ich mit Affenzahn & Joachim zusammen kämpfen. Bei 21,1 km hatte ich 02:22:17 auf der Uhr.  Zu diesem Zeitpunkt war die 2. beim heutigen Berlin Marathon Irina Mikitenko bereits „fertig“ und konnte zur Dusche gehen.  Allerdings wurden die Vorteile solche Marathon Events wie heuer in Assel von Joachim und Affenzahn deutlich hervorgehoben bei unserem Marathongespräch während des Laufes.  Kein Stress durch Schubserei und auch angenehme Ruhe und Ordnung an dem Verpflegungspunkt, hat doch auch etwas und vor allem auch das Startgeld von € 7.00 und der nachhaltigen kleinen Aftermarathonregenarationsparty ( ist das nicht ein schönes Wort??).


Nun reduzierte ich meinen Speed etwas und legte auch einige kürzere Gehpausen ein.


Die Strapazen der letzten Wochen, dicker rechter Zeh, 10 Tage Durchfall, dann wenig gelaufen, machten sich doch so a lttle bit bemerkbar.  


Der Erste der mich „versägte“ war Stephan aus Drochtersen, aber immer mit einem Lächeln und einem netten Spruch auf den Lippen.  Dem folgte erwartungsgemäß kurz darauf der Buxtehuder Ralf, der noch vor Kurzem in den USA bei einem 26h run tapfer gekämpft hatte.




Einfach nur ein nettes Bild !





Vorsicht !!, Hier kommt Ralf !

Den Beiden hat das so gut gefallen, den Altkanzler zu versägen, dass sie das glatt noch einmal durchgezogen haben!!. Ob ich die Beiden noch mal hier laufen lasse, muss ich mir noch einmal „gründlich“ über legen.............!




Eeendlich der VP,- Peter & Thomas

Christian Feeling und Jens Hunhold begnügten sich mit einer Altkanzlerversägung was ja dann auch reichte.  Also so ganz schlecht war ich dann heute ja doch nicht, da der Rest der Teilnehmer lange nicht zu sehen war.  So drehte ich meine Runden weiter so alleine auf der mir so vertrauten Strecke.  Kurz bevor ich in die für mich letzte Runde lief, hatte Hans-Jürgen zu mir aufgeschlossen und bestellte mir viele Grüße von Götz der irgendwo hinter mir auch am kämpfen war.




Klaus macht wieder Witze,


Hans-Jürgen hatte vor mich beim Zieleinlauf zu fotografieren.  Dazu musst du aber vor mir sein mein kurze Kommentar dazu.  Mit meinen Reserven hatte H.-J. natürlich nicht gerechnet.  Nun hatte ich mir alles gut eingeteilt und zog die letzten 300 Meter noch einmal richtig an.  Meinem Motto, dass jeder Marathon ein Trainingslauf für den nächsten ist blieb ich dann treu und legte dann noch einen schönen powerfull Endspurt hin.  Werde ich gefragt nach meiner voraussichtlichen Marathonendzeit, sage ich immer ich bewege mich so zwischen 04:45 und 05:15.  Somit war ich in meinem mir selbst auferlegten Zeitplan mit 05:14:40 doch recht zufrieden. Ebenso dass während des ganzen Laufes mein linkes Sprunggelenk durchhielt.  Diesbezüglich wird es demnächst eine Kernspintomogaphie geben, dass ich genau weis wie weit ich mein Sprunggelenk mit Ultraläufen noch belasten kann.



Noch 2 Kilometros !






Jörg Ulrich "Ulli",  der Erdinger Bär aus dem Cuxland.

Sollte sich dabei herausstellen, dass die großen Strecke nicht mehr gut für mein Sprunggelenk sein werden, kann ich auch umdisponieren, 2 mal 10 km die Woche rein für die Gesundheit tun’s ja auch.........!? Jedenfalls bin ich nicht so beknackt irgendwann mit nem steifen Fuß for the rest of my life durch die Gegend zu latschen. Aber wie sagt man in Bavaria :“Schaun wer ma!“




Das war's nach 05:14:40

Götz und Jörg Ulrich "Ulli", kamen auch so langsam ins Ziel und Birne als Hamburgs vorbildlicher Schutzmann übernahm dieses Mal meinen Part vom 1. Asseler Deichmarathon und kam als Letzter rein und versicherte dem Veranstalter dass Keiner mehr auf der Strecke sei.  Nach den Abbau,- und Aufräumarbeiten begaben wir uns dann ins Kanzlerdomizil wo sich die anderen Marathonis von den „Strapazen“ des Marathons schon fleißig am erholen waren.



So läßt sich leben.............!

Maria hatte mit 2 schönen Kuchen und Salaten, Kaffee und Alkoholfreiem Bier dafür gesorgt dass keine Wünsche offen blieben und so saßen wir dann noch etliche Minuten in fröhlicher Runde zusammen.  So nach und nach verabschiedeten sich die Teilnehmer mit dem kleinen Hinweis gerne auch zum 3. Asseler Deichmarathon zu kommen.


Meine Antwort dann in bayrischer Art: „Okay Jungs, schau’n wer ma!.


Lediglich Hein-Peter aux Buxtehude hatte heute etwas Pech, beendete den Lauf in der 7. Runde, es war wohl nicht sein Tag heute. Dennoch hat es ihm so gefallen, dass in jedem Falle beim nächsten Male durchhalten möchte!


Somit ging ein sehr schöner Marathonsonntag mal wieder zu Ende, bei dem nicht nur das Laufen im Vordergrund stand sondern auch die Geselligkeit.


Unter diesen Voraussetzungen macht es dann auch für den Veranstalter Sinn so ein Event zu planen und durchzuführen.






Und tschüß !!

In diesem Sinne bedanke ich mich für alle die auch laut Meldung pünktlich erschienen sind und mit zu diesem netten Event dazu beigetragen haben.  Besonderen Dank natürlich an meine Mädels Maria und Jasmin die uns alle hervorragend betreut haben.


Euer Altkanzler.    .

130. Mein 11ter 24h Lauf in Fleestedt am 3.+4.09.2011
11.09.2011 19:54:33

Der 24 h Lauf von Fleestedt am 03.+.04.09.2011.




Mein letzter größerer Lauf war ja am 24.07.2011 in Kloster Oesede bei Georg die Null über 50 km Gelände.  Einen Tag später ging es dann für 2 Wochen an die Ostsee mit dem mobilen Kanzleramt. . Aufgrund dessen dass ich noch einen Tag vor dem Urlaub die 50 km bei der Null flitzen wollte, hatte ich Maria versprochen im Urlaub keinen Meter zu laufen!  Dies aber auch mit Hinblick auf eine gute Regeneration, hauptsächlich meines linken Sprunggelenks mit dem ich in diesem Jahr schon einige Probleme hatte.  Dem ungläubigen Blick von Maria („und das soll ich glauben?“) konnte ich aber gegenhalten!! .




Versprechen soll man einhalten vor allem bei der Ehefrau,. sonst gibt es „Gewitter“ im Kanzleramt und das will nobody.




Also habe ich es tatsächlich geschafft 2 Wochen keinen Meter zu flitzen!.




Zu Hause laufe ich dann am Dienstag den 09.08.2011 2 Runden auf meiner Trainingsstrecke.




Nun bin ich diese Strecke im Laufe der letzten Jahre über 1.700 x gelaufen!  Habe beim Lauf in der 2. Runde so einen ganz kleinen Fehltritt, nichts besonderes, tut auch nicht weh.  Abends noch in die Sauna und als ich im Bett liege plötzlich tierisch Schmerzen im rechten dicken Zeh.  Das ist so schlimm dass ich die IBU. Tabletten nehmen muss.  Nächsten Morgen kann ich kaum gehen und will in 3 Tagen bei Andre in Leipzig die 100 km, laufen.  Wat nu??




Na denke ich sind ja noch 2 Tage mal sehen wie es Morgen aussieht.  Das ist auch am Freitag nicht besser und ich rufe Andre in Leipzig an und muss den Lauf absagen.  Andre ist ja selbst ein erfahrener Ultra und meint:“ Helmuth kuriere das bloß aus und gehe zum Doc. Die Startgebühren schreibe ich Dir gut für 2012.“  Ein kleiner positiver Nebeneffekt da Andre ja ein echter Sportsmann und Kumpel ist.  So nun bin ich erst einmal für eine weitere Woche außer Gefecht!




Was wird aus den 24 h run in Fleestedt zu dem ich mich auch mal wieder „leichtsinniger Weise“ angemeldet habe ??.  Jedenfalls ist es mir in solch einem Zustand immer wieder rätselhaft wieso ich denn überhaupt so viel laufen kann.  Kanzler, you must be greasy! 




Nach 10 Tagen Stopp mache ich dann erst mal wieder probeweise eine Runde 7 Kilometros am Deich.




Danach folgte jeden 2. Tag 12 km und am 28.08.2011 dann ein kleineres Rennen über die Kopfsteinpflaster der Stader Altstadt über 15 km.  Meine Füße „spielten“ mit aber 15 km ist ja kein richtiger Test, bist gerade auf Temperatur und musst dann mit so einer klitzekleinen Urkunde nach Hause gehen. -  Schööön ist das nicht!! .




Nun war ich am Grübeln, soll ich denn nun die 24h in Fleestedt laufen oder nicht!?




Bei den letzten Marathons hielt mein Sprunggelenk ja, aber bei den letzten beiden 24 Stundenläufen in Iserlohn und Delmenhorst bekam ich jedes Mal große Probleme ab km 60.




Da sagte ich mir, was soll’s für einen Marathon reicht es ja immer und nun habe ich ja auch gemeldet und bezahlt also fahre ich erst einmal dahin und lasse mich überraschen.  Außerdem kenne ich ja nun etliche Top Ultras die auch bei einem 24h run vorzeitig aussteigen wenn irgendwie es nicht so richtig läuft.




Dann kam mir eine Idee und ich habe mein Sprunggelenk erst einmal getapt, darüber die Kompressionssocke von Dagmar und dann noch eine Fußgelenks Bandage.  Tja sagte ich mir, probieren geht über studieren..





Dann begab ich mich am Samstag morgen nach Fleestedt.  Nun war ich tatsächlich der erste Laufsüchtige Ultra vor Ort und man zeigte mir dann sofort den Platz der für die Ultras reserviert war.  Beim Auspacken bemerkte ich Trottel dann, dass ich die Stangen für mein Zelt vergessen hatte.  Als erstes lief mir Horst Preisler über den Weg der auch nach einem Plätzchen Ausschau hielt.  Dann lief mir auch das Geburtstagskind Günter Antoni über den Weg den ich natürlich sofort zu seiner runden 70 gratulierte.  Nach und nach füllte sich das Zeltlager so kam Christine Schroeder und Rainer Puhfal sowie Familie Berka auch Alsterman Oli Scheer in Begleitung der netten Silvia Rehn.  Plötzlich tauchte auch Hamburgs one of the best policeman in Form von Birne ein.  Warf mit links sein aufblasbares Zelt auf den Boden und wunderte sich darüber wie man soooo lange brauchen kann ein Zelt aufzubauen.  Machte dabei ein Gesicht als wenn er das Selbstaufblasbare Zelt selbst erfunden habe.





Das Ultracamp von Fleestedt.



Gunla Eberle und Christel Kunze sowie der wieder zurückgefunde Wolfgang Kahlert konnte ich ebenfalls begrüßen.  Auch Laufgenosse Rene konnte ich schon fleißig beim Zeltaufbau beobachten.  Somit waren die 100MC Members recht zahlreich vertreten.







Die 3 Musketiere vom 100 MC.



Der Lauf.




Ganz schmerzfrei war mein rechter dicker Zeh immer noch nicht und ich „sagte“ zu meinem rechten Fuß in Gedenken an „Keule Neumanns Dialog mit seinem Fuß mein TEFR in Italien: „Also wir laufen heute 24 Stunden ob mit Schmerzen oder ohne, das kannst du dir aussuchen!“. Ne Antwort bekam ich auf diese zarte Drohung nicht, aber irgendwie muss es das beeindruckt haben, wie sich später herausstellte..







Es geht zum Start.






Uuuund los geht's.



Gelaufen wurde auf einem Rundkurs von 1.699,4 Metern durch ein schönes Waldstück zur Hälfte dann durch eine Siedlung über normale Strassen zurück zum Stadion wo auch die „Zählstation“ war.  Der erste Teil aus dem Stadion wäre noch schöner gewesen, wenn er nicht zu steil gewesen wäre..







Der Verpflegungspunkt.



Von meinen 10 vorrangegangenen 24h run’s war das hier und heute mein Schwerster.  Zum Glück spielte das Wetter mit, wenngleich es doch an diesem Tage ganz schön heiß war. Jedoch der 15.00 Uhr Start war diesbezüglich günstig gewählt da nun die große Hitze vom Mittag nicht mehr da war.  Jedoch war es für die Läufer/innen doch noch recht warm.


Nach 3 Stunden also um 18.00 Uhr hatte ich etwas über 22 Kilometros gelaufen. Damit war ich genau in meinem Zeitplan.  So nach ca. 5 km hatte sich mein rechter dicker Zeh mit seinem Schicksal abgefunden und ich dachte, na bitte es geht bzw. läuft doch auf einmal..




Mein linkes Sprunggelenk fühlte sich erstaunlich gut und machte bis zu diesem Moment überhaupt keine Schwierigkeiten.  Offensichtlich hatte ihm die heutige „Spezialbehandlung durch seine Boss doch recht gut getan und wollte sich wohl nun bedanken.








Damenbesuch by night.



Kurz nach 22.00 Uhr erhielt ich dann netten Besuch von meinen beiden Frauen Maria & Katharina.  Jasmin wäre auch gerne mitgekommen, war aber auf Wohnungssuche in Regensburg wo sie ab dem 01.10.2011 studiert.  Meine beiden Damen gingen dann mit mir eine Ehrenrunde und überließen mich dann wieder meinem selbstgewolltem Schicksal.  Es gab noch ein leckeres Nudelgericht und wo es was zu Essen gibt ist Birne nicht weit entfernt.  So dinierten wir beiden dann zusammen in der Nähe von Birne’s Biwak.  Gegen 23.00 Uhr hatte ich dann etwas über 51 Kilometros geflitzt oder gelascht wie auch immer und entschloss mich nun einmal eine Stunde hinzulegen.  Meine Staatskarosse hatte ich direkt an der Laufstrecke geparkt und bei meinem Hyundai I 30 kann man den Sitz total in die Waagerechte postieren, was einem eigentlich eine gute Ruheposition ermöglicht.  Genau eine Stunden habe ich dann geschlafen und dann ging es mit trockenen Klamotten weiter.  So langsam kam ich ja nun an die bereits „gefürchtete“ Marke von Km 60 heran!!  Nun hatte ich meinen Kopfhörer und MP 3 Player dabei und war auch guter Dinge.  Zu Anfang meckerte zwar der rechte dicke Zeh, aber ich lies ihn meckern, sagte kein Wort sang einige Songs auch mit und auch er war plötzlich wieder ruhig.  Wenn dann alles so gut läuft sollte man auch keinen negativen Gedanken aufkommen lassen sondern ganz einfach den Moment genießen.  Das THW hatte gute Arbeit geleistet und die Strecke very good beleuchtet, da mochten auch die 2 kleinen dunklen Stellen das Gesamtbild nicht negativ erscheinen lassen.  Nun hatte ich ja bedingt durch die blöden Verletzungen und Urlaub im August „nur“ 94 km gelaufen.  Das machte sich doch so en bisschen bemerkbar.  Aber was soll’s dachte ich, es lief doch besser wie gedacht, fast schmerzfrei und es sah auch gut aus und eine 3 stellige Km Zahl sollte dennoch drin sein.  diese Leistung wobei ich 3 Wochen vorher noch keine 500 Meter laufen konnte machte mich doch zufrieden.  Das Schöne ist ja auch wenn man nicht gerade auf Rekordjagt ist, dass man wieder nette Bekanntschaften macht oder auch mit Altbekannten sich auf der Strecke nett und locker unterhalten kann.  So traf ich auch einen netten M 60ger mit Namen Peter und als wir das Gespräch etwas vertieften, stellte sich heraus dass wir berufsbezogen auch schon Gemeinsamkeiten hatten.  So war auch er lange Jahre in einer sehr bekannten Hamburger Reederei als Schifffahrtskaufmann tätig.  Beruflich ist er zwar nie zur See gefahren aber man hatte auch ein Gesprächthema außerhalb des Laufens.  Peter wurde animiert durch den Hinweis des Veranstalters dass Jedermann nach seinem Leistungsvermögen an dem 24h Lauf teilnehmen könne.  Er war noch nie über einen so großen Zeitraum unterwegs und wollte einmal testen wie weit er denn walken könne. Jedenfalls konnte er sein vorsichtig angepeiltes Ziel die 100 km sogar noch leicht überbieten und war mir dicht auf den Fersen. 





Bald geschaftt !!






Birne hält meinen Stuhl warm.



Dafür das man in Fleestedt zum ersten Male einen 24 h Lauf veranstaltete hat ja wirklich alles wunderbar geklappt und es blieben eigentlich keine Fragen offen.  Verpflegung Betreuung auf der Strecke durch Frank der sich immer mal wieder nach dem Befinden der Ultras erkundigte.







Manfred beim Endspurt nach 24h!



Sogar gab es eine eigene, nur für die Ultras, reservierte Toilette direkt an der Strecke..







3 "kaputte" 100 MCler.......






Mit meinem köllsche Lauffreund Manfred.



Nachdem man sich hervorragend duschen konnte im nahegelegenen Vereinshaus ging es dann zum gemütlichen Teil über der Siegerehrung.  Auch an diesem Tage spielte das Wetter gut mit, lediglich am Morgen gab es ein paar Regentropfen sozusagen eine kleine angenehme Dusche.







Volker relaxt, Laufgenosse in Aufbruchstimmung.








Die agilen M 60ger auf dem Podium.






Der 100 MC immerhin vertreten durch 11 Mitglieder konnte zusammen über 1.221 km erlaufen und war somit rein theoretisch auch der erfolgreichste Verein.





Auch das Geburstagskind G.A. war mit über 120km erfolgreich.



Auch gab es die Urkunde und Medaillen sofort vor Ort durch die sehr gute Organisation.



Das "Alibi"





Nachdem die Siegerehrung abgeschlossen war verabschiedete ich mich noch von den einzelnen bekannten Lauffreunden und fuhr mit meiner Maria nach Hause.




Die Idee mit der 3 fach Bandage an meinem Sprunggelenk war echt gut am nächsten Tag hatte ich nicht die geringsten Schmerzen, als wenn ich gar nicht gelaufen wäre.


C’est La Vie,-Man lernt immer wieder ! .




Nun bin ich bei einen Stand von 95 Marathons & 35 Ultras, davon 11x  24h runs = 130 !



Heinz Helmuth Kohl




Altkanzler  .






















 






















 

129. Meine 8te GM Hütter Null am 24.07.2011
25.07.2011 09:46:12


Die 48. GM Hütter Null am 24.07.2011


Da die Dezember Null ja bekanntlich wegen extremer Witterungsverhältnisse ausfiel, wurde diese ja am 10.04.2010 nachgeholt.  Nun hatte ich ja schon lange vorher für diesen Tag den Marathon de Paris gebucht und konnte so nicht teilnehmen.  Mit dem GM Hütter Günter war ich ja bis dato auf dem gleichen Nullerstand und wir hatten vor, den 10ten dann gemeinsam zu zelebrieren.  Auf der Urkunde steht ja die Achte im dritten Jahrzehnt und nun ist das ja wieder lustig, es sollte auch meine achte Null werden.  Mein mobiles Kanzleramt lies ich dieses Mal zu Hause weil wir am 25.07.2011 für 2 Wochen an die Ostsee wollen..  Da ist Maria voll beschäftigt das Kanzleramt für den Urlaub herzurichten.  Also entschloss ich mich dieses Mal mein Zelt mitzunehmen.  Das Wetter in den letzten Tagen war ja nicht gerade einladend für so einen Extremlauf.  Aber die Hoffnung sollte man ja auch nie aufgeben.



Beim ADAC erkundigte ich mich nach der Verkehrslage und die sah für die A1 am morgen nicht very positiv aus.  Nachmittags entspannte sich dann die Verkehrslage und so düste ich gegen 15.30 Uhr in Richtung Kloster Oesede.  Nun war ja eine Veränderung eingetreten und wir waren nicht mehr in der alten Turnhalle bei der Kirche sondern in der Neuen bei der Schule.  Zwei nette Lauffreunde Günter und Herbert traf ich als die Beiden auf der Strasse spazieren gingen .  Auf der Suche nach der richtigen Einfahrt zu der Sporthalle fiel mit ein blauer PKW mit Frankfurter Kennzeichen auf.  Aha, da sucht noch einer dachte ich mir, bleib dem mal auf den Fersen, vielleicht will der ja morgen auch die 50 km hier flitzen.  So parkte ich dann auch meine Staatskarosse neben diesem blauen Fortbewegungsmittel und schon hatte ich den ersten Schock für diesen Tag.  Dachte ich doch ich hätte eine Halluzination, aber dafür war es to cold!.  Stieg doch da tatsächlich Laufjoe oder auch besser gesagt the running beer bottle aus dieser blue car..  Na dachte ich, mir bleibt auch nichts erspart.  Aber das muss man Joe ja nun lassen, er hat die Situation sofort erkannt und seinen Altkanzler mit einer schönen Cerveca begrüßt




Joe & friend's

In der Halle waren schon etliche Bekannte eingetroffen, unter anderem auch the american boy Jürgen.  Auch der Neandertaler Klaus-Ernst war natürlich vor Ort.  Was wäre die Null ohne K.- E.  Georg der Obernull erklärte einige Veränderungen an der Strecke bedingt durch das Unwetter.  Nachdem wir Alle , besonders der Mann mit dem Frankfurter Nummernschild, (hat den Oli verführt zum schlucken), für den Flüssigkeitsbedarf für den nächsten Tag uns eingedeckt hatten ging es dann in die Heija . 



 

Mein Angebot an Joe in meinem komfortablen Zelt zu knacken hat der junge Mann allerdings abgelehnt da er es vorzog in der blauen Limousine zu nächtigen 

Der Lauf


Nach der morgendlichen Toilette begab ich mich dann zum Frühstück und entschloss mich der Läufertruppe, die etwas früher starteten, anzuschließen.  Mittlerweise waren auch noch viele eingetroffen, unter anderem meine Osnabrücker Lauffreunde Günter, Gerd, und natürlich durfte die schwarz. weiße Socke HaWe aus OS. nicht fehlen und hat sich auch lautstark angemeldet .  Ebenso Detlef, den ich bei der 24h von Delmenhorst kennen gelernt habe, hat sich noch über den Delmenhorster Bericht bedankt und wollte heute einmal seine erste Null laufen.


So hatte ich an meiner Seite Karl-Ernst und eigentlich konnte mit einem Magister an der Seite ja nichts schief gehen.  Das war ja auch alles in Ordnung, hätte doch bloß dass Wetter mitgespielt.  So liefen wir von Anfang an im leichten Nieselregen und sogar durch Nebelbänke.  04.30 Uhr aufstehen ist eigentlich kein Problem nur mein Body mag das nicht und so kam ich nicht dazu morgens das große „Geschäft“ ordentlich zu verrichten.  Das meldete sich so nach 10 km und da begab ich mich in die Büsche und der Neandertaler war weg .


Aber wat mut dat mut - gelle .Unter anderem konnte ich auch noch meine nette Lauffreundin Maria von den Waldschleichern begrüßen.  Einige fragten mich ob ich denn wieder einen schönen Nullerbericht von heute schreiben würde.  Darunter Jens aus Berlin und Hans-Jürgen aus Ibbenbüren.  Hans-Jürgen, der heute seine erste Null lief, meinte aufgrund das er einen meiner Nuller Berichte gelesen habe wäre er auf den „Geschmack“ gekommen einmal die Null zu laufen .  Die Strecke war ja heute hervorragend gekennzeichnet.  So viele Nullen habe ich auf der Stecke noch nicht gesehen, - hervorragend.  Nun lief ich mittlerweile ziemlich allein und so bei km 23 war ich mir plötzlich nicht im Klaren: einen kleinen Trampelpfad oder geradeaus.  Außerdem war ich mal wieder mit mir am hardern ob das auch alles sein muss was ich hier so mache.  In diesem Augenblick kommt ein rettender Engel in Gestalt von Birte aus der OS – Gang: „Helmuth,  geradeaus“.  In der Gemütslage in der ich überhaupt keinen Bock mehr hatte hier zu laufen, meinte Birte, „Ich habe mir den Knöchel, verstaucht und das tut ganz schön weh.  Werde wahrscheinlich bei dem nächsten VP aussteigen und mit nach Kloster Oesede fahren“.  Mein negatives Ich wurde sofort wach! „Warum quälst du dich hier noch weiter bei diesem mist Wetter, Birte hört auch auf!“ . Mein positives Läufer Ego ist doch mittlerweile so gewachsen und stark geworden dass es solche Gedanken sofort unterbindet. Birte stieg tatsächlich aus und ich „ackerte“ weiter.  Habe da so eine psychologischen Trick auf „Lager“ den ich mir bei den 24h runs angeeignet habe, wenn’s schwer wird, kleine Etappenziele mir auszudenken!  Da ist es natürlich von einem enormen Vorteil wenn man die Strecke kennt.  Und das Prinzip, mit jedem Schritt näher zu kommen, wirkt bei mir auch.  Dann habe ich da meine großen Vorbilder und Freunde vor meinem geistigen Auge, Sigrid, Hajo Horst & Robert, die auch bei schlechtesten Bedingungen nie aufgeben.  Auch das motiviert mich dann immer enorm .


Ein großer Pluspunkt ist ja, abgesehen von der „kleinen“ Schikane, dass man die restlichen 5 km fast nur noch Berg runter läuft.  Das Gefühl, es dann doch geschafft zu haben ohne irgendeine Verletzung, ist dann doch immer wieder enorm.  Egal wie viele solche Läufe man auch schon gemacht hat, so hat doch jeder Lauf seinen eigenen Charakter.  Später traf ich dann noch meinen holländischen Freund Willem, der auch meinte: „ist ja eigentlich verrückt was wir so machen“ .  Aber ich finde es ist doch, wenn man will, ein positives Verrücktsein und wir tun ja keinem damit weh! .


Natürlich war das heute beim Lauf dort in dem finsteren nasskalten Osnabrücker Dschungel mein letzter Lauf hier und heute.  Andererseits habe ich mich heute nicht ein einziges Mal verlaufen und fühlte mich mental echt gut.  Auch körperlich echt gut, nur bin ich im Moment very slow!  Mein linkes Sprunggelenk hat auch keine Zicken gemacht, - na gut so a little bit , but not more. Das Finisher-Shirt vom Marathon-de Paris in red, steht mit echt gut, hat „Sturmvogel“ Sigrid mir bescheinigt, also muss ich noch was tun damit der Obernull mir das rote Leibchen irgendwann in naher Zukunft überreichen wird! !


In diesem Sinne würde ich sagen man sieht sich wieder wo ?? Natürlich bei der Null !!


Euer Altkanzler


Heinz Helmuth Kohl .


Ps. Sollte ich einige mir bekannte Lauffreunde nicht namentlich erwähnt haben, -sorry, bin etwas im Zeitdruck. Ich fahre heute für 2 Wochen an die Ostsee, wollte aber meine Eindrücke vom Lauf noch heute hautnah wiedergeben und dokumentieren.


HeKo aus AS.





Das Ergebnis 2011


128. 2.Spontan-Marathon-Hamburg-Ost 17.07.2011
23.07.2011 12:55:56


2. Spontan – Marathon - Hamburg-Ost am 17.07.2011



Allerdings die 2te Hälfte wurde für mich ganz schön schwer. .  Dennoch konnte ich problemlos finishen in 05:44:54 und habe mich gegenüber eine Woche vorher bei mir in Assel immerhin um 3!!! Minuten verbessert...(think positiv!!) Zu meiner Freude hatte ich keine Problem mit meinem Sprunggelenk und getreu meinem obersten Gebot nicht übertreiben und gesund finishen hat mal wieder funktioniert.


Eigentlich war nach meinem Marathon - Debut als Veranstalter für die Woche darauf kein Marathon in meiner Jahresplanung drin.  Da fiel mit doch auf der Club Seite obiger kurzfristig terminierter Marathon in Allermöhe bei Clubmitglied Peter vor dessen Haustür auf. .


Eben spontan meldete ich mich dann auch umgehend bei Peter an. Mit dem Ergebnis bei meinem Asseler Deichmarathon war ich nicht ganz zufrieden und dachte das sollte ich mal korregieren.   Pünktlich bei Peter angekommen traf ich dann auch etliche Lauffreunde wieder, die auch am Sonntag davor bei mir die Gegend „unsicher“ machten. .


Karl-Wolfgang der gerade erst seine 200sten Marathon/Ultra gelaufen war konnte ich auch begrüßen als er gerade mit eine Kiste Erdinger Alkoholfrei angeschleppt kam.  Mario, dieses Mal ohne Doris kam fast zeitgleich mit mir an.  Ralf aus Buxtehude erklärte mir sein Bedauern nicht dabei gewesen zu sein in Assel bei meiner Veanstalterpremiere.  Ebenso Abbi aus dem Cuxland, da die Teilnehmerliste schon „voll“ war hätte er sich nicht mehr anmelden wollen, so Abbi.  Beide konnte ich trösten, da es jedenfalls, auch auf Wunsch, eine 2.Auflage des Asseler Deichmarathons geben wird. . Peter erklärte uns kurz die Laufstrecke und dann starteten wir pünktlich um 09.00 Uhr.  Nach einer gemeinsam gelaufenen Auftaktrunde hatten wir dann 11 identische Runden durch eine recht schöne Landschaft um einen kleinen See zu laufen. 


Dann zogen alle an, um ihren eigenen Lauf zu zelebrieren.  Bernd aus Rostock war lange Zeit in führender Position was sich aber ändern sollte. Der Buxtehuder Ralf lief mit Mario den ganzen Lauf zusammen und das war schön mit anzusehen. . Kein Konkurrenzkampf, nein einfach nur sportlich miteinander. . Irgendwie hatten die Beiden dann wohl Bernd noch eingeholt und total sportlich fair gab es dann 3 x den ersten Platz.  !




Bei mir lief es eigentlich relativ gut und ich war auch etwas überrascht über meine Form. .




Fürsorglich hatte Peter das, Wiesel, eine Flasche Erdinger aus Karl-Wolfgangs Kiste für mich gerettet und ich genoss diesen kräftigen Schluck aus der Pulle. .




Auch dies war eine schöne nette Veranstaltung bei Peter dem Alchimisten und es hat mal wieder Spaß gemacht mit den Anderen „Laufsüchtigen“ einen Teil des Sonntags zu verbringen. 





Hier der dokumentierte Beweis meines Sonntagsausflug's


Heinz Helmuth Kohl


„Altkanzler“ .







 



127.1. Asseler Deichmarathon am 10.07.2011
16.07.2011 13:36:08




Der 1. Asseler Deichmarathon am 10.07.2011




Als ich im November 2002 den „folgeschweren“ Entschluss fasste einmal in meinem Leben einen Marathon zu laufen, ahnte ich nicht im Geringsten was einmal daraus werden würde. ??

Als Trainingsstrecke hatte ich einen schönen Rundkurs von exakt 5 km, ca. 800 Meter von meinem Kanzleramt entfernt, ausfindig machen können. Gelaufen bin ich ja schon seit meiner Jugend und auch speziell in meiner Zeit als aktiver Amateurboxer. Bis zum 25 km Straßenlauf in Quickborn hatte ich mich ja schon vorgewagt 1986 und sogar einmal 1995 in 02:13:08 gefinisht. Einen richtig guten Halbmarathon lief  ich dann im Oktober 1995 im Hamburger Stadtpark den 1. Hamburg Mannheimer Halbmarathon . 1995 Jahr hatte ich sehr viele 10 km Läufe bestritten, viele davon unter 50 Minuten.  Den Halbmarathon beendete ich dann im 5er Schnitt in 01:46:19 . Da verspürte ich schon die Lust einmal auch in meinem Leben die Königsdisziplin im Laufen, einen Marathon, zu laufen.  Familiäre Einwendungen begruben dann erst einmal diesen Gedankengang. Die Zeit verging und der Wunsch mal einen Marathon zu laufen war schon lange begraben. Bis mich dann im November 2002 beim Frühstück keine Geringere wie meine liebe Maria mich darauf aufmerksam machte , dass der Anmeldeschluss für den HH Marathon am 30.11.2002 sei.  Jo mei ! ich bekam grünes Licht und mein Traum sollte dann auch 2003 beim HH Marathon in Erfüllung gehen.  Nun hatte ich ja keinen direkten Kontakt zu Marathonläufern von denen ich  mir Ratschläge hätte geben lassen können. Lediglich einen Arbeitskollegen hatte ich der im selben Jahr den Transeuropa Lauf mitmachte, den ich einmal, nach einigen Tipps zur Vorbereitung befragte.“ Waaas du willst einen Marathon laufen!?  Meinst du weil du nun mal ein Paar 25 km Läufe gemacht hast könntest du nun auch einen Marathon laufen??, wie stellst du dir denn das vor ?“- Seine sehr motivierende Antwort  .  Stiere sind ja so schnell nicht von ihren Plänen abzubringen und je mehr Widerstand besteht desto mehr besteht auch dann das Verlangen diesen zu brechen.  Also holte ich mir Infos aus der Sportzeitschrift Condition Ausgabe Oktober 2002 „Training zum ersten Marathon“, die von der IGL (Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer) der ich schon seit über 20 Jahren angehöre, von einem sehr erfahrenen Marathonläufer,


Carl-Jürgen Diem.


Ich steigerte mich dann schnell von zunächst einer Runde bis auf 7 Runden ( 35 km) eine Woche vor dem Hamburg Marathon.  So habe ich dann vom 19. November 2002 bis Ende 27. April 2003 über 700 Trainingskilometer absolviert. Selbstmotivation ist ganz wichtig und die kann man auch lernen.  So sagte ich mir, nach km 25 hast du Quickborn gelaufen und dann fängst du wieder von Vorne an und läufst dann den Air Port Race 16,1 km.  Mein Ziel beim meinem ersten Marathon war eine Sub five. Also 04:59:59 wäre okay gewesen, aber es wurde eine


04:49:57.


Zurück zu meiner Trainingstrecke.


Von meinem Haus sind es hin und zurück 7 km.  Bei den nachfolgenden Marathons habe ich mich dann immer so motiviert indem ich bei Km 30 mir sage, jetzt sind es „nur“ noch 2 Runden am Deich.  Bei km 35 ist es dann „nur“ noch eine Runde.  Aufgrund dessen dass ich nun etliche Rundenmarathons bei befreundeten Marathonis gelaufen war, kam mir der Gedanke, eventuell einmal einen eigenen Marathon mit Lauffreunden hier zu veranstalten und zu laufen.  Die Idee wurde von vielen bekannten Lauffreunden positiv angenommen und ich wurde mehrfach in meiner Idee bestätigt . Meine ersten Teilnehmer hatte ich bereits durch Markus Korölus und Torsten Birnbach 100 MC Kollege (El Presidente ich bin dabei!) „Birnes“ Antwort auf Facebook.  Also das waren dann schon einmal mit mir 3 Läufer und somit wäre dann ja auch der Marathon zählbar gewesen nach den 100 MC Statuten.


Nun lag es ja an mir die Sache in Angriff zu nehmen, denn das Interesse war nun einmal da .


Die Strecke hatte ich ja schon einmal für mich vermessen mit meinem Motorrad, aber nun wollte ich da doch sicher gehen, dass wir am Ende auch 42,195 Kilometros gelaufen waren. Dazu lieh ich mir von der Gemeindeverwaltung ein Messrad aus und vermaß die Strecke dann korrekt. So bekam ich dann in einer Runde 5,035 km, dies dann x 8 = 40,28 km. Die fehlenden 1,925 km ergaben sich dann auch einem Anlaufstück innerhalb der großen Runde so ein kleines Dreieck. Genehmigung der Anlieger sowie beim Domäne Amt Stade holte ich mir auch noch ein.  Meine ersten Teilnehmer hatte ich bereits, nun konnte die Ausschreibung beginnen. Diesbezüglich informierte ich mich noch einmal bei unserem 2.Vorsitzenden des 100 MC Mario um auch alles perfekt, auch im Sinne des 100 MC zu machen.


Bettina & Andreas aus Berlin waren schon am späten Samstagnachmittag bei uns eingetroffen. Mit Beiden fuhr ich dann die Strecke ab und postierte die Km Marken, wobei Andreas mit seine GPS auch die Streckenlänge bestätigen konnte.




Das ist bei km 1.

Hans-Jürgen & Johanna gesellten sich am Abend dazu und wir saßen noch einige Zeit zusammen und klönten natürlich über unseren Lieblingssport. 




Lagebesprechung im "Kanzleramt"

Gegen 00.30 Uhr ging ich dann in die Heija und wurde gegen 02.00 Uhr durch ein Geräusch wach . Von der Küche aus konnte ich sehen wie sich da ein Fremder an meinem PKW und dem Anhänger zu schaffen machte . Beide hatte ich schon zusammen gekoppelt mit den Getränken auf dem Hänger für die Laufveranstaltung. Im Schlafanzug und auf nackten Füßen ging ich dann runter zu Hof und schlich mich an ihn heran . Ohne Vorwarnung schlug ich ihm auf den Rücken und jagte ihn vom Hof. Er hatte doch tatsächlich schon den Anhänger abgekuppelt. Danach konnte ich nicht mehr richtig einschlafen und so gegen 04.30 Uhr schlief ich dann wieder ein bis 06.00 Uhr. Da wollte ich auch aufstehen um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Danach  konnte ich am frühen Morgen des schönen Sonntages dem 10.07.2011 folgende nette Laufkollegen/innen in unserem „Kanzleramt“ begrüßen:


 Aus Bargstedt-Stegen Klaus , aus Berlin Bettina „Motte“ & Andreas, aus Cuxhaven Jörg Ulrich , aus Freiburg Markus , aus Hamburg „Birne“ Torsten,  Dieter, Götz, Patrik, Uli & Hans-Joachim „Hajo“ . Aus Itzehohe Rita , aus Kaltenkirchen „Gazelle“ Claudia und aus dem fernen Kiel angereist ein großer „Italiener“ Siggi , auch selbst Veranstalter. Somit waren alle gemeldeten Teilnehmer gekommen. Lediglich ein Eingeborener aus Assel entschuldigte sich, da seine Frau beim Schützenfest letzte Nacht beste Dame wurde hätte er zuviel gefeiert. Meine versuchte Motivation, dass ich das kenne und die ersten 5 km er als Alkoholverdunstung ansehen solle da es dann wieder richtig gut laufen würde, konnten ihn jedoch nicht ganz überzeugen. Nunja er hat auch erst 4 Marathons auf seinem Konto und wenn er mal die Null erlebt hätte mit den Duisburger Mädels & Jungs am Abend davor könnte er das verstehen mit der Verdunstungstheorie.



Alt  trifft Jung, Götz +  Markus.






Treffen der Ultras in Assel.

Nachdem dann die Formalitäten erledigt waren begaben wir uns so langsam in Richtung Laufstrecke und Start.  Da ich mit dem Auto vorweg fuhr und den Anhänger als VP noch platzierte, übernahm meine Tochter Jasmin  die Führung der Laufsüchtigen in Richtung Elbdeich.




Jasmin führt die Läuferriege zum Deich.



Torsten, Claudia + Johanna.




Klaus strahlt sogar ein "Italiener" aus Kiel war angereist.

Das funktionierte wunderbar, gerade als ich mit dem Aufbau des Anhängers zu Ende kam waren auch alle zeitgleich mit mir am Start. Nach einigen schönen Gruppenfotos und meinen Erklärungen zur Strecke ging es dann auch pünktlich um 09.00 Uhr los.



Die letzten Sekunden vor dem Start.


 Nun gibt es kein  Halten mehr! Stop erst bei km 42,195 !!

D e r    L a u f.


Eigentlich sollte es ja ein Regenerations-Marathon werden, da schon einige Leute sich heute zu einem Doppeldecker entschieden hatten. Bettina und Andreas hatten ja auch noch die 100 Meilen von Thüringen in den Beinen.  Aber Uli hielt es nicht aus und bretterte gleich los womit er dann auch ein Start/Ziel Rennen lief.  Die schlaflose Nacht ( 3 Stunden ) merkte ich schon bei km 5 die ich normaler Weise so um 31-33 Min. in Training laufe. Da hatte ich 38 Min. auf der Uhr.  Au weia dachte ich das wird  heute lang. Die Hälfte hatte ich in 02:38 und dachte schon eventuell ans vorzeitige Aufhören, weil es dann auch für die Anderen zu lange werden würde. Allerdings war ich eventuell der Letzte aber es waren noch etliche die nicht weit vor mir waren.  Andererseits sagte ich mir, es würde ja nicht passen, wenn ich meinen eigenen Marathon abbreche und so trabte ich weiter.  Aber es ist doch wirklich interessant, dass man eine Trainingsstrecke, die man schon über 1.500 mal gelaufen ist, bei so einer Laufveranstaltung aus einer ganz anderen Perspektive sieht. In der 6ten Runde hörte ich dann plötzlich wie sich hinter mir 2 ganz locker am unterhalten waren. Da dachte ich, ich höre nicht richtig.  Rita & Siggi waren mir auf den berühmten Fersen. Auweia dachte ich mir das is ja en Ding, werde hier auf meine Homestrecke von den Beiden versägt. Bittere Rache habe  ich den Beiden geschworen!.  In Runde 7 sehe a man in black vor mir, aha also bin ich nicht alleine so heavy am figthen, waren meine selbströstenden Gedanken.  „Birne“ lag fast am Boden .  A small talk together und ich nahm den Kleinen an der Hand und sagte: „komm wir geben wieder Gas“. Weiß der Geier warum? aber ich war auf einmal wieder gut drauf . „Birne“ hielt ne Zeit dann mit bis er sagte: „Altkanzler hau ab bei mir läuft es noch nicht so gut“.  Schon war ich weg und hatte die 3 Bettina, Andreas und Jörg Uli im Visier. Die hatte es doch tatsächlich gewagt den Altkanzler und auch noch Veranstalter uuuund Gastgeber respektlos zu versägen! .  Aber in mir war wieder der Figther erwacht und ich konnte die Versägung rückgängig machen!.  Die 8te und letzte Runde wurde dann aber wieder ganz schön heavy und „Birne“ war zu neuem Leben erwacht und ist ganz unanständig an seinem Altkanzler vorbeigebrettert . Habe da aber „echt“ gelitten ! .


Nun hatte ich ja damit gerechnet, dass ich ganz alleine ins Ziel „fallen“ würde. Meine Tochter  Jasmin kam mir mit dem Fahrrad entgegen und hatte eine Flasche Wasser dabei . Das war für mich in diesem Moment das Schönste auf der Welt.  In naher Ferne sah ich dann auch das Ziel.  Nun wurde mir auch klar , warum Götz den ganzen Lauf ein rotes Tuch mit sich schleppte.  Das war natürlich hier in Assel nicht ganz ungefährlich lieber Götz. Standen da auf den Weiden doch etliche Stiere herum.....  Der eine Stier auf 2 Beinen der ja lief ist ja ein ganz friedlicher und freute sich riesig als er Götz mit dem roten Tuch am winken sah.  Überhaupt war ich überwältigt, dass fast alle da standen und den Altkanzler empfingen. Das  war schön und sportlich fair und hat mich sehr gefreut.  „Birne“ hat den Altkanzler versägen können, aber das hat ihn viel Power gekostet, denn er saß da zusammengesunken im Regiestuhl und war nur unter Androhung von körperlicher Gewalt zu bewegen den Stuhl zu verlassen .  Allerdings der Bewegungsprozess war nur von kurzer Dauer, nämlich vom Regiestuhl in meinen PKW.  Ja so ist das mir den älteren Herren dachte ich mir .  Allerdings bei der kleinen Abschiedsfeier in unserem Hof frisch geduscht usw. war er dann wieder ganz  der Alte und hat  sich sogar schon für eine eventuelle Zweitauflage des Asseler Deichmarathons angemeldet. 




Prost Rita, Stolze Finisher.



Auch hier alle zufrieden mit dem Tag



Der Chef vom Tage bei einer seiner Lieblingsbeschäftigung = Biertrinken.


Hans-Jürgen geschafft, Johanna strahlt.


Na denn Prost zusammen !






"Birne" und sein "Altkanzler" wieder frisch und munter.



Die beiden Jungs aus dem Hamburger Hafen 



  haut so schnell nichts um !!




Unser Urkunde mit der Laufstrecke.




Wenn man die Zeit vergisst, sieht die Urkunde
doch recht gut aus ,-oder ?

Nun habe ich ja zum ersten Male so ein Marathon-Event organisiert und da ich ja auch alles perfekt haben möchte, habe ich nun auch einmal feststellen können, dass es doch ganz schön mit viel Arbeit verbunden ist und auch recht aufwendig. Andererseits sagte ich mir, wenn dann einige Lauffreunde den weiten Weg zu einer Marathon Veranstaltung in Kauf nehmen ist mir keine Mühe zu groß. Wenn dann aber die Resonanz der Teilnehmer so positiv ausfällt, dann sage ich mir, hat sich die Arbeit gelohnt.  Es ist halt eben das Marathonfeeling, das wir ja alle kennen, zumindest bei unseren ersten Marathons. Man kämpft teilweise tierisch, denkt öfters ans Aufgeben und das nie !! mehr ! usw. Ist man dann aber über die Ziellinie gehüpft oder geschlichen ,wie auch immer, ist alles wie verflogen.


Dieses Gefühl hatte ich auch bei uns im Hof als ich Alle noch so nett zusammen sitzen und klönen sah. Allen Teilnehmern danke ich noch einmal recht herzlich für ihr Kommen und die erfolgreiche Teilnahme. Dem Wunsch nach einer 2. Auflage werde ich bestimmt auch nachkommen.  Nach dem Motto eines bekannten Bajuwaren „Schau’n wer ma.“ .


Mein besonderer Dank geht auch an meine Frau Maria und meine beiden Töchter Jasmin und Katharina die mich sehr tatkräftig zur Freude aller so toll unterstützt haben   !


Euer Altkanzler


Heinz Helmuth Kohl .           













           

126. 4. Segeberger Forst Marathon am 26.06.2011
03.07.2011 16:01:59




Der 4te Segeberger Forstmarathon am 26.06.2011.


Da ich nun auch die ersten 3 mitgelaufen war, war es ja gar keine Frage, dass ich den 4ten nun auch laufen würde. Markus unser Yongster hatte sich ja auch für den Run angemeldet und so war es ja auch klar dass wir Beide zusammen fahren würden.  Markus war pünktlich  und so starteten wir um 06:30 Uhr von Assel in den finsteren Urwald im Segeberger Forst am 26.06.2011.  Bei der Hinfahrt sah es ja nicht so gut aus und in Höhe Hamburg fing es sogar stark an zu regnen .  Jedoch angekommen im Segeberger Forst war dann das Wetter wieder sehr freundlich.  Man konnte auch schon die ersten Laufsüchtigen begrüßen, darunter auch meine Lauffreund aus Oppeln, jetzt Lübeck mit nettem Lauffreund.










Papparazzi im Wald.

Kurz vor dem Run.

Auch wurde ich von meinen netten Lauffreundinnen recht herzlich begrüßt und so sah die Sache schon mal gut aus  .



Regine, Altkanzler & Gazelle


Auch Petrus hatte ein Einsehen und wollte uns unser Event im Wald nicht vermiesen und es blieb trocken .  Jedoch die Nässe vom Morgen hatte den Vorteil dass es auf der Strecke jedenfalls nicht allzu sehr staubte.  Ja sogar einen richtigen Waldmann konnte ich hier und heute begrüßen. Standesgemäß hatte er sich sogar oben herum in grün gekleidet dieser junge Mann aus dem Wald. Auch das Holtenauer Urgestein Siggi war schon vor mir angekommen und seinen Altkanzler strahlend begrüßt .




Siggi on Tour


Michael der dänische Veranstalter des Assener Marathons, den ich zuletzt bei den 24h von Delmenhorst getroffen hatte war mit Familie auch mal wieder dabei.  Auch meine beiden Ultralauffreunde Bettina & Andreas aus Berlin, die ja am 10.07.2011 auch bei meinem 1. Asseler Deichmarathon starten wollen, konnte ich auch begrüßen. Clubmitglied und Medicus Christoph war auch mit von der Waldparty. Die Organisatoren waren auch alle angekommen mit dem Mäzen Hiren und es konnte auch pünktlich um 09.00 Uhr gestartet werden.




Start & Ziel




Rita mit Gehilfen bei der "Arbeit"


Arne teilte uns vor dem Start mit, dass er heute seinen 192ten Marathon laufen werde und somit gleichzog mit seinem auf tragische Weise vor einigen Jahren ums Leben gekommenen Lauffreund Helmut aus Kaki. 


D e r   L a u f.


Es ist immer wieder schön diese Strecke zu laufen mitten im Wald und dieses Mal auch nicht zu heiß und so kam ich auch gut in den Lauf.  Beim ersten VP so bei km 4 meinte Arne ja dass uns da ein Durchschnittsalter von 80 Jahren begegnet. Aber es macht Freude diesen VP anzulaufen, die alten junggebliebenen Leute empfangen einen ebenfalls mit soviel Freude  dabei zu sein.  Dies kann man auch in den kurzen Gesprächen und in ihren Augen erkennen. Man gewinnt den Eindruck die sind einfach froh auch ein Teil dieser schönen Veranstaltung zu sein.


Gegen Mittag kam sogar hier und da die Sonne  durch und es wurde nun doch etwas wärmer.


Auch registrierte ich mich Freude, dass mein linkes Sprunggelenk sich heute überhaupt nicht überfordert fühlte und dem zu Folge auch keine Zicken machte.  Dennoch war ich doch froh als ich die 4 großen Runden hinter mir hatte und „nur“ noch die 3 Kleinen vor mir waren.


Sah ich doch in den letzten beiden Runden in Ferne so einen Blondschopf vor mir in Begleitung eines etwas molligen Herren , den ich auch so glaube ich irgendwo schon mal gesehen habe.  Meine Vermutungen bestätigten sich und so "kämpfte" ich mich Meter für Meter an die Beiden heran und es war natürlich unser blonder Laufengel Christine  mit dem TW-Doc .  So lief ich dann locker weiter und hätte die Beiden bald noch vor meinem Zieleinlauf passiert. Auch war ich mal wieder happy meine Number 126 sicher und ohne Komplikationen in 05:24:19 gefinnisht zu haben .





Da habe ich 05:24:19 hours drauf "gewartet".



Peters Lady im Background geniest die Sonne.

Die Soforturkunde gab es dann auch wirklich sofort und so wurde dann bei Erdinger Alkoholfrei, Kaffee und Kuchen (gebacken von den Ladys) noch ein bisschen geklönt und fachgesimpelt. Nach dem Okay von Gazelle Claudi meldeten sich dann Claudi & Uli ebenfalls für den 1. Asseler Deichmarathon am 10.07.2011 an . 





Der Beweis !




Somit ging einmal wieder ein schöner Marathon Sonntag unter netten Lauffreunden/innen zu Ende  .


Ebenso bedarf es keiner Frage, dass der Altkanzler auch 2012 wieder durch den Segeberger Forst latschen wird!


Heinz Helmuth Kohl


Altkanzler 
















  

125. 8ter 24h Lauf in Delmenhorst am 12.06.2011
13.06.2011 23:03:50

Der 24h Lauf von Delmenhorst am 11. + 12. Juni 2011.




Auch hätte ich als Titel nehmen können, Familientreff der 24h Ultras in Delmenhorst. Denn es wirklich mal wieder sehr schön mit an zu sehen, wieviele Bekannte ausgewachsene Ultras sich hier nach Delmenhorst „verirrt“ hatten.. Ebenso erfreulich war es auch etliche 24h Debütanten hier antreffen zu können.     Aber nun der Reihe nach.




Angefangen hatte das „Dilemma“ 24h ja bei mir 2008 ja genau hier in Delmenhorst.. Nun sollte das hier und heute mein 10ter und auch gleichzeitig mein 3ter in Delmenhorst sein . Hatte ich letztes Jahr hier meinen 100sten Marathon/Ultra mit 101,298 km beendet so sollte es dieses Jahr mein 125ter Marathon/Ultra sein. Exakt 92 Marathons und 33 Ultras. Aber der 33ste musste ja heute erst einmal auch noch gelaufen werden. Jedoch bei so einem netten und fröhlichen Läuferfeld sollte das ja eigentlich kein Problem sein. Ziellos durch die Welt latschen war ja noch nie mein Ding. So schwebte mir irgendwo in meinen Gehirnzellen umher eventuell 125 km zu laufen nach dem Modell für jeden gelaufenen Marthon/Ultra in my life 1 km = 125,00 Kilometros. Oder aber sogar meinen persönlichen Rekord vom Seilersee 2010 von 126,47 zu „knacken“  Aber vorrangiges Ziel ist natürlich immer nicht zu übertreiben und gesund im Ziel anzukommen mit ordentlich Freude am Lauf.  So startete ich dann am Freitag dem 10.06.2011 von Assel, mit Kurs auf Delmenhorst gegen 15.00 Uhr lokal time.  Erstaunlicherweise war die BAB frei, dies sogar am Bremer Kreuz. Kurz nach 17.00 Uhr trudelte ich dann in Delmenhorst ein und es wurde mir vom Platzwart ein guter Stellplatz zugewiesen, fast an der gleichen Stelle wie 2010. Direkt neben 2 Bundeswehr Containern da konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen.  Zu meiner Überraschung sah ich dann den ersten Ultra und auch zugleich Veranstalter diverser Laufveranstaltungen im Kieler Raum Siegfried (Siggi). Im ersten Moment dachte ich schon ich hätte mich verfahren und wäre anstatt in Delmenhorst in Kiel gelandet, aber Siggi lachte nur und meinte, Altkanzler du bist richtig hier.  Da ich ja demnächst auch einmal als Veranstalter tätig sein möchte,( 10.07.11 in Assel beim 1. Asseler Deichmarathon) bot es sich ja an einen Erfahrungsaustausch unter Veranstaltern abzuhalten. Nachdem wir die Laufstrecke für den 24h run inspiziert hatten, bekam Siggi dann auch eine offizielle Einladung und so wurde dann im Altkanzlermobil unter Hinzuziehung einiger Cervezas ausreichend diskutiert. Man gönnt sich ja sonst nichts !! .




Die Nacht verlief sehr ruhig und angenehm nur am Morgen so um 06.00 Uhr begann es doch ganz schön heftig zu regen. Dennoch pünktlich um 08.00 Uhr war es dann wieder mit dem Regen vorbei.  Beim Frühstück klopfte dann mein neuer Nachbar Harald aus Bochum an meinem Kanzleramt an. Harald hatte ich erstmals beim Langelner Marathon 2010 kennengerlernt und auch dieses Jahr bei den 24 h am Seilersee getroffen. Am Seilersee machte er dann „nur halbe Sache“ und lief die 12h.  Nun wollte er aber hier und heute endlich mal „ganze Sachen“ machen und war gemeldet für die 24 Stunden.  Nach dem Frühstück begab ich mich dann in Richtung Wettkampfbüro, dachte an nichts Schlimmes und dann versperrten mir da schon wieder so 2 laufhungrige Gestalten den Weg. Hey Altkanzler weißt du wo das Wettkampfbüro hier ist.  Naja denke ich älteren und hilfsbedürftigen Menschen soll man ja helfen. Außerdem soll man ja einmal am Tage eine gute Tat vollbringen. So nehme ich die beiden Jungs an der Hand und zeige ihnen the way. .







Volker & Dietrich.






Rein zufällig konnte ich auch miterleben wie ein Ultra sein "Eheproblem" löst. Man könnte auch sagen Restmüllentsorgung ala Delmenhorst, uund ab in die Tonne!!



Nun kommt aber Leben in die „Bude“ und es geht Schlag auf Schlag.  Zunächst die laufsüchtigen Mädels die mir bekannt sind der Reihe nach.  Mutti aller Ultras usw. unser „Sturmvogel“ Sigrid. Bleiben wir beim S und es kommen meine beiden lieben Lauffreundinnen Silke („Hoppelchen“) aus Berlin sowie Silke aus Harburg. 








Silke aus H. & Silke aus B. & Karl-Ludwig aus D,




3 x S oder 3 x Berlin = Stefan,  Sigrid,  Silke.



Mit Einer mit der ich gar nicht gerechnet hatte, daher doppelte Freude Heike („Miss Hotpans“) aus Rostock.






Antje,  Heike,  Altkanzler hier noch alle frisch.



Übrigens liefen zur allgemeinen Freude heute mehre Damen in Hotpans, muss man ja mal sagen! Gelle .  Noch 6  Powergirl's  die schnelle Grit aus Berlin und Petra aus Hamburgo. Auch Daniela hielt es zu Hause nicht aus und war mit von der Partie.  Die nette Birte aus Melle.  Die unermüdliche Christel aus Hamburg, sowie Traudel aus Delmenhorst eigentlich als Walkerin gemeldet und später auch dann beim laufen middle in the night „erwischt“.  „Helmuth ohne Stöcke ist es aber auch ganz schön!!“  Meine Antwort: „Traudel, Stöcke nehme ich mal wenn ich mal alt bin,-ha,ha.“  .






Christel, Monika, HaWe & Lokalmatador Rudi.



Von der männlichen Läuferfraktion liefen mir dann als erstes die Beiden bereits beschriebenen Herren Volker aus Ochtendung und Dietrich aus Sevetal dem ich schon 2x beim Chicago Marathon begegnet bin.  HaWe aus Os. der mit der schwarzen und weißen Socke lief mir ebenfalls in Begleitung seiner lieben Monika über’n  Weg. Konnte ich doch eeendlich meine Schulden vom Startgeld    20,00 des Meller Bahnmarathon’s vom 15.01.2011 begleichen. Konnte deswegen schon monatelang nicht richtig schlafen. Zum Glück hat HaWe dann auf die Zinsen verzichtet. Es gibt halt eben doch noch nette Menschen on this planet..





Oli der Langsame & Altkanzler



Da wir gedanklich noch in Melle sind läuft mir der Veranstalter Oli („Der Langsame“) in Begleitung von Filius Nico über den Weg.  Holger von der DUV durfte natürlich nicht fehlen, er ist so ein netter Begleiter für mich in diesen Läufen, hat immer einen prima Kommentar für den Altkanzler auf den Lippen.. Dieselmal vermittelete er mir noch einen schönen Gruß von meinem Ultralauffreund Roland aus Bottrop, den er kurz vor dem Start noch per Handy gesprochen hatte. Ja da kommt doch Läuferfreude auf ! Auch Knud plus Woman vom Harsefelder Lauftreff mit dem ich ebenfalls schon den Chicago Marathon lief konnte ich sichten. Knud hatte heute als 24h runner sein Debüt.  Dazu kann auch unser Lauffreund aus Berlin Stefan, ebenfalls Ersttäter. Jens den ich am Seilersee im April kennen gelernt hatte, hatte sich heute ganz viel vorgenommen.  Apropos Seilersee, Bernd der Veranstalter dieses schönen 24 h Laufs konnte ich auch begrüßen.  Jürgen der Hüne aus Otterndorf ebenfalls plus Family and TEA Freund.




Günter sucht man am Besten am Verpflegungsstand.



Da wo HaWe ist kann Günter aus GMH der kurz vor seiner 10ten Bezwingung der Null steht nicht weit sein! Wie recht ich doch hatte, ebenfalls in Begleitung seiner netten Frau.




Treffen sich 2 Champs.


Auch konnte ich herzlich Oliver von Bremen begrüßen den ich erstmals hier in Delmenhorst bei meinem Debüt als 24h runner kennen gelernt hatte. Den Ultrafriesen war es zu Hause auch mal wieder zu langweilig und so hatten sie entschieden sich in Delmenhorst mitzumischen, z.B. Frank & Andres und Andere mir namentlich noch nicht bekannte Ultrafriesen.  Ach ja hätte ich fast vergessen mein doppelter Clubkamerad vom TEA & 100 MC Wolfgang trieb sich da bei den Ultrafriesen herum und wollte heute mal wieder was für seinen boddy tun.  Rudi der Lokalmatador war auch sehr erfreut als er seinen Altkanzler erspäte. 





Noch lachen sie die Beiden Kämpfer !

Frank & Heike waren auch angereist. Leider war Franki aus gesundheitlichen Gründen heute an einem Start verhindert, dafür vertrat ihn aber dann Heike sehr würdevoll wie sich später herausstellen sollte.  Aus Leverkusen war auch mein Mitsechziger Hans-Wilhelm dabei.  Hans der Chef vom Ganzen war dann auch ganz erfreut so viele Lauffreunde schon gesehen zu haben.  Kurz vor dem Start traf ich dann auch noch auf Hans-Walter mit dem ich seit dem Seilersee etwas näher bekannt wurde, da wir schon etliche Marathon’s unbekannterweise zusammengelaufen waren und er auch noch im my age sich bewegt.  Auch Dänemark war hier ebenfalls vertreten genau wie im letzten Jahr durch den Veranstalter Michael aus Assens. 




Immerhin am Start heute 4 Veranstalter und einer der es demnächst auch einmal wagen will.




Eigentlich sollte ich nun alle mir Bekannten erwähnt haben. Sollte ich einige vergessen haben, sorry nicht absichtlich.




D e r    2 4 h    Lauf.




Nun ich persönlich betrachte jeden Marathon und auch Ultramarathon als ein persönliches Abenteuer.  Man steht immer vor einem Rätsel, wie komme ich heute klar, was passiert heute oder auch nicht. Wie bei einem Kreuzworträtsel was auch eine Leidenschaft von mir seit über 40 Jahren ist. Es ist niemals dasselbe, immer nur ähnlich. So hat auch jeder Lauf seinen eigenen Charakter.  Mein linker Fuß war getapt, also alle nötigen Vorkehrungen getroffen..




Die Strecke kennt man ja nun und alles ringsherum ist freundlich, friedlich und einladend. Man hat auch fast den Eindruck, dass sich alle Enten usw. sich schon auf uns freuen, dies mit ihrem stolzen Nachwuchs. 




Ich komme sehr gut in den Lauf etliche nette Gespräche kommen auf die aber so nach einer Stunde etwas abebben. Jeder findet seinen Rhythmus und das ist auch gut so. 21,3 km habe ich nach 02:37 erreicht. Es ist das Tempo das ich auch so wollte. Die Marathonmarke habe ich nach 06:03 Stunden überschritten auch das ist zufriedenstellend für den 24h Lauf today. Dann gehe ich eine ganze Runde und mache einige Fotos von der Strecke sowie den Läufern.  Es werden zur Auswahl 2 Nudelgerichte angeboten und ich esse erstmals was für heute seit dem Frühstück um 08.00 Uhr.  Danach merke ich erste leichte Schmerzen im linken Sprunggelenk.  Bei km 60 überlege ich dann „laufend“ was ich nun machen soll.  Beim schwierigen 50 km Lauf von Rengsdorf nichts, aber auch gar nichts an weh, wehchen. Aber heute war nicht Rengsdorf.  Mit Hinblick auf die 100 km von Leipzig hatte ich ja vor bis 100km auf jeden Fall durchzulaufen!  Nun kamen mir Zweifel diesbezüglich auf.  Eine gewisse Kunst auch im alltäglichen Leben ist es ja sich einer Situation anzupassen und schnell umzudisponieren.  Das habe ich speziell als Seemann gelernt.  Jedenfalls durchlaufen bis 100km und dann eventuell ein wenig schlafen legen war nun nicht mehr in meinen Plan.  Für eine Runde laufen benötigte ich 10 Minuten.  Für eine Minute gehen 15 Minuten.  Also neuer Plan, nix knacken durchhalten bis 100km!  Aaaber mein linkes Sprunggelenk meckerte doch ganz schön beim laufen.  Zum Herumstreiten hatte ich heute keine Lust und entschied mich dann für’s latschen.  Etwas vergisst man ja immer! . So war es heute meine lange Laufhose for the night.  Als Folgeerscheinung hatte ich erstmals Schmerzen in der Nacht in den Knien.  Also dachte ich das kann nur mit dem sogenannten Auskühlen zu tun haben.  Wieder zum Kanzleramt und eine Trainingshose angezogen. Da ich ja kaum noch lief, erfüllte die auch ihren Zweck.  Wie heißt es doch?:„Du wirst alt wie ne Kuh und lernst immer noch was dazu!“!




So spulte ich dann Runde für Runde ab. Aber um ganz ehrlich zu sein übermäßig happy was ich dabei nicht. Ich sehe mich als Ultralangstreckenläufer und nicht als Geher.  Allerdings sollte sich ja mit gewissen Umständen abfinden und nicht herumjammern, also wurde weiter gelatscht..




In dieser mentalen Stimmungslage, fast alle laufen nur du musst gehen, war mal wieder klar, dass dies mein Letzter 24h run war.  Andererseits war ich doch wieder froh immer noch dabei zu sein. 




Gegen morgen setzte dann doch erheblich die Müdigkeit ein und ich wurde auch extrem langsam.  So beschloss ich dann bei 100km, also eine 3 stellige Zahl meine Aktivitäten hier auf der Piste einzustellen.  101 und 104 hatte ich schon einmal in meiner 24h Liste stehen, so passten ja dann 102 km genau hinein.  Fast habe ich den Eindruck gewonnen, dass Gehen schwerer ist als Laufen. Jedenfalls „strich“ ich dann morgens um 07.00 Uhr die „Segel“. .




Somit habe ich nun in 3 Jahren als aktiver 24h Läufer im Schnitt 100,83 km gelaufen.




Fazit nach 3 Jahren 24h Erfahrung:




Beim 2. 24h run 2008 in Bernau mit Schlaf  - 3 Stunden = 121,689 km




Beim 3. 24h run 2009 in Aarhus Indoor run ohne Schlaf = 122,831




Beim 6. 24h run 2010 am Seilersee mit 3 Stunden Schlaf = 126,479 km.



Bleibt also für mich festzustellen meine Empfindungen das dies der  letzte 24h run in Delmenhorst 2011 auch der Letzte war, ist natürlich heute schon Vergangenheit!     Bei jedem Lauf lernt man! .


Habe dann ohne Hektik meine Sachen geordnet und auch schön zum Duschen gegangen und das Ende des Laufes noch mit verfolgt.




Heute beim Schreiben dieses Berichts bin ich richtig froh diese Entscheidungen beim Lauf getroffen zu haben. Meinem Fuß geht es gut, habe kaum Muskelkater, nach den 50 km vor einer Woche ging es mir nicht so gut.  Somit waren die 24h doch noch etwas zu viel im Moment.  Nun mache ich eine gute Woche Regeneration und dann sollte dass wieder okay sein.  .


Nach dem Lauf gab es dann wieder eine sehr schöne Siegerehrung und Abschlusspartie bei einem dann sofort klar wird, da möchte ich next year auch wieder dabei sein!  .



Mit dieser guten Stimmung verlies ich dann wieder Delmenhorst in Richtung Assel und hatte auch freie Fahrt auf den BAB kam wohlbehalten zu Hause an und wurde von Maria und Katharina beglückwünscht wieder einmal alles gut überstanden zu haben.  Das schöne kühle Bier rundete dann die Wollkommenszeremonie ab.  Dann 10 Stunden richtig gut geschlafen und heute morgen schon wieder „leichte Zuckungen ( aber nur Leichte!) in Richtung wo ist denn der nächste Ultralauf.
        


                Nun kommt die Bilderserie






Die Lady's beim Fachsimpeln.




 Detlef bei seinem 24h Debüt.




Oliver läuft sich "warm".




HaWe im "Kampfanzug", Birte begleitet ihn.



Antje in Aktion.

Die Laufstrecke am Teich.

Dietrich,   Sylvia  & Volker

Heike noch frisch.

Frank netter Begleiter von Daniela.

Little Papparazzi Nico.








Kilometerzähler in Delmenhorst.

Futterstelle vom Feinsten!!

Kalorienaufnahme nach ca. 6 Stunden.

Hat da HaWe etwa Wolfgang geärgert ??

Monika & HaWe,- so läßt es sich leben! Skol.

Bernd today in Hochform.



Nettes Paar, Kai-Uwe & Sabine im "Gleichschritt" -Lauf

Na wen haben wir denn da??

Ein Kanadischer Auswanderer aus Assel.

Und die nette Traudel mit Stöcken.

Daniela kämpft!

Petra freut sich, Falk ebenso.

Grit hoch konzentriert auf Erfolgskurs.
 
Rudi der Big Walker.

Oli nach 23 Stunden!

Mein "Nachbar" Harald mit guter Figur.

Uwe & Hans-Walter kurz vor dem Ziel.

Wolfgang hat es auch bald geschafft.

Oliver kurz vor seinem Triumph.

Heike,. is was??

Siggi aus Kiel heute genau 42 Jahre & 195 Tage married.

Günter der Schlingel, Hängt an seine Startnummer einfach ne 0,- so geht es auch!!

Christel die Unermüdliche hat es auch mal wieder geschafft.

Jens im siebten Himmel mit Tochter über 220 km.

Silke bricht heute den Familienrekord.

Der Otterndorfer Jürgen mit Kampfgefährten.

Dieser junge Mann hat auch ferrtigg, Wolfgang.

Detlef strahlt nach seinem tollen 24h Debüt.

Frank ganz Gentleman, Sigrid etwas erschöpft.

Oliver meint: Das war es dann! Über 238 km!!!!!  Wowwww.

Falk kann es noch gar nicht fassen, über 4 Marathon an einem Tag!!

Nach über 190 km gönnt sich Holger ein schönes Eis!

Siegerehrung der etwas reiferen Ultragarde.

Die AK 55 Sieger

Grit, Antje, Silke, Jürgen, Jens.

Alles stolze Sieger beim 24h run in Delmenhorst 2011



Bis demnächst auf irgendeiner Piste



Euer






Heinz Helmuth Kohl



Altkanzler






























 


































 

124. Westerwaldlauf über 50 km. am 02. Juni 2011
05.06.2011 15:25:44

Internationaler 50 km Westerwaldlauf




am 02.Juni 2011 in Rengsdorf.





Rengsdorf im Westerwald liegt 15 km von meinem Geburtsort und Heimat Bendorf/Sayn entfernt.  Aufmerksam wurde ich auf diesen Lauf 2005 seit dem ich begonnen hatte Ultras zu flitzen.  Da dies ja meine Heimat ist, war es doch schon lange klar, dass ich mir diesen Kultlauf auch einmal unter die Latschen nehmen würde.  Nur, ja nur war das Dumme, just am selben Tag hatten wir immer den ebenfalls sehr schönen 50 km Gruppenlauf bei unserem Clubkameraden Rolf. in Hohenaspe Wat nu!? . Als Ex-Politiker war ich es ja gewohnt Entscheidungen zu treffen die nicht Allen gefielen.  Aber Rolf übte Nachsicht mit seinem Altkanzler und so konnte ich mich ohne ein Schuldbewusstsein zu empfinden in Rengsdorf anmelden. .








Hektik bei der Anmeldung Rengsdorf 2011


Dies nutzte ich dann gleichzeitig für einen kleinen Familienbesuch bei meiner Schwester in Bendorf.  So war ich bereits mit meiner 77 jährigen Schwester um 06.30 Uhr in Rengsdorf vor Ort und konnte sie sogar dazu bewegen an einem 10 km Walk teilzunehmen.





Mit meiner Schwester in Rengsdorf



Laut Teilnehmerliste die ich ordentlich studiert hatte, war ja kein Bekannter aus dem Laufzirkus auszumachen.  Na dachte ich mir, da kann ich ja dann auch mal wieder einen Lauf inko’gnito bestreiten!  Im norddeutschen Raum wird das ja langsam „eng“ mit dem Altkanzler.  .




Einzige nette Bekannte die ich ausmachen konnte, war eine blonde Ultra die ich bei den 100 km von Leipzig gesehen und kurz gesprochen hatte.  Aber die Lady konnte mit mir nichts „anfangen“ und hatte unser kurzes Gespräch von Leipzig nicht gespeichert.  Also wäre ich ja hier und heute unerkannt geblieben. .




Aaaber, das Leben ist ja manchmal grausam!  Komme gerade von der Anmelde und will die Treppe hoch erklimmen, wen sehen da meine Eagleeyes??  Den Starreporter von Marathon 4you Joeee Kelbel!! Na denke ich hat man denn vor dem Eumel keine Ruhe? .  Was sollte ich machen??, weglaufen war nicht mehr möglich, also dann stürmische Begrüßung mit der „laufenden Bierflasche“.Bei unserem letzten Meeting in Kevelaer 2010 hatte er morgens noch Problemos mit den Cervezas die wir uns Abends bei diversen Laufgesprächen reinzogen.  .






Joe & Altkanzler



Dieser junge Hüpfer.  Aaaber Heute sah er ganz unternehmungslustig ausund freute sich den Altkanzler mal wieder anzutreffen.  Das wurde natürlich mit Dito erwidert und so ließen wir uns auch für die Ewigkeit ablichten. .





Man wird den Tübben einfach nicht los.............


Der 50 km Westerwaldlauf.




So langsam ging der Zeiger der Uhr auf die 08.00 Uhr, unserem Start zu und das Starterfeld war schon fast komplett.  Wir wurden von einer netten Dame auf den Lauf vorbereitet mit dem kleinen Hinweis, dass die letzten 500 Meter ganz schön happig werden könnten.  Na dachte ich mir, wer die Georgsmarienhütter Null 7 x geschafft hat, den kann so schnell nicht schocken! .





A little bit Hektik........



Aber, Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt!  Eine alte Volksweisheit.




Nun machte ich Kamel, heute den Fehler, den ich allen Marathon, - u. Ultraneulingen immer mit auf den Weg gebe selbst.  .




Nämlich ich hatte mir einen kleinen Rucksack umgeschnallt mit 2 Flaschen eigenem Getränk.




Nun klöterte das beim laufen dermaßen, dass ich mich dazu entschloss den Rücksack beim ersten VP abzugeben.  Dies funktionierte auch gut und ich bekam auch am Ende meinen Rucksack tatsächlich zurück.  Das Wetter spielte wirklich gut mit und es kam mir der Gedanke, dass Petrus doch wohl ein Ultra sei.  .




So ab Km 20 lichtete sich so langsam das Feld und ich lief einige Zeit mir Thomas Werner zusammen, der von 2 Huskys „gezogen“ wurde.  Mit den Beiden, der Basic und Edge, war er sogar schon in Canada gelaufen und hatte sogar dort Preise mitnehmen können wie er mir laufend erzählte.  Die Streckenmarkierung war eigentlich hervorragend, nur 2 x kam ich so a little bit ins grübeln und schleudern..  Einmal in Kleinmaischeid kurz vor der Stelle wo es links für die 40 km Wanderer ging und rechts für die 50 km Läufer.  Na sagte ich mir, wenn an einer Strasse gar kein Pfeil oder Absperrung zu sehen ist dann geht es wohl gerade aus.  Das sah auch Thomas mit seinen beiden Huskys so der wieder etwas aufgeschlossen hatte zu mir.  Dann zeigte der Pfeil an der nächsten Gabelung nach rechts.  Aber das da welche über die Wiese in Richtung des Pfeils gelaufen waren, davon war aber nichts zu sehen.  Bei ca. über 100 Läufer hätten doch im Gras Spuren zu sehen sein müssen.  Dennoch hatte Thomas Recht  und am Ende der Wiese kam wieder ein richtungsweisender Pfeil.  Den Hunden wurde es langsam etwas zu warm und so musste Thomas das Tempo etwas reduzieren und ich lief dann wieder alleine.  Hinter dem VP 4 war dann im Wald so bei km 32 eine Stelle wo keine Markierung war.  Ich entschied mich für geradeaus, was auch zum Glück richtig war, , denn auch irgendwann konnte ich dann wieder einen Pfeil, und auch km Angabe sehen.  Laufen kann ich ja stundenlang, aber wenn ich nicht genau weis ob ich nun in die richtige oder falsche Richtung laufe ist das für meine Motivation echt tödlich..  So kamen mir dann doch öfters die Gedanken ob solche Läufe überhaupt für die Zukunft für mich Sinn haben.  Du läufst da ganz alleine im Wald siehst kilometerweise keinen Läufer mehr usw.  Zum Glück traf ich ja immer wieder auf Walker die schon teilweise um 05.30 Uhr gestartet waren.  Die wunderten sich dann das ich da an ihnen vorbeilief..  Nun ja das hat einen dann doch wieder etwas aufgerichtet und es ging weiter.  Also so beim km 38 etwa dachte ich, ich bin bei der 0 in GMH gelandet!  Genau so ein „schöner“ Treppenaufstieg den Wald hinauf.  Also bis hier stand dieser Westerwaldlauf für mich bereits auf einer Stufe mit der GMH Null.  Aber es sollte noch „besser“ kommen.  Denn Marathon, das km Schild 42 hatte ich nach 06:27:00 passiert und in Gedanken war ich dann in Hohenaspe und dachte, es wäre doch schöner gewesen dort in der Gruppe dabei gewesen zu sein.  Nachher noch die schöne Feier usw.  Aber nun war ich hier im schönen Westerwald, meine Heimat und wollte diesen Lauf einmal mit machen.  Nun war meine Stimmung ziemlich im Keller.In diesem Gedankengang sah ich in einem schönen Haus rechts von mir einen Mann auf dem Balkon sitzen der gerade ein schönes Bier am trinken war.  Ja, ja dachte ich Helmuth irgendwie bist du doch etwas beknackt.  Läufst hier mutterseelenalleine durch den Westerwald und könntest auch zu Hause sitzen und ein Bierchen reinziehen.  Aber nein du musst ja laufen!!  Ein Stück weiter und bei nochmaligem Hinsehen bemerkte ich dass der Mann mindestens 10 Jahre jünger war wie ich und im Rollstuhl saß.Mann sagte ich mir, wer hat es denn nun besser ?.  Der Arme sitzt im Rollstuhl und was würde der wahrscheinlich dafür geben wenn er noch so laufen könnte wie der Altkanzler.  In diesem Moment wurde mir mal wieder klar in welch glücklicher Lebenssituation ich mich doch befand..  Mann sagte ich zu mir, Lass sie doch alle meckern und spötteln über meine Figur und meinen „dicken“ Bauch, ich laufe Marathons + Ultras, zwar nicht in Topzeit, genieße meine Cervezas, dafür komme ich aber immer gesund an. Übrigens das mit der „Topzeit“ ist doch so ein Leistungsdruck und auch Volkskrankheit bei den Germanen.  Bei mir zählt nicht so sehr die Zeit, sondern das Laufgefühl und auch etwas zu erleben im Lauf.  Wie der Veranstalter auch schon sagte: „Der Westerwaldlauf ist ein Leistungstest – bitte machen Sie keinen Wettkampf daraus“.  So sah ich das dann auch und ebenso als Trainingseinheit für das kommende Weekend in Delmenhorst bei meinem 10ten 24 Stunden Lauf.  Außerdem sage ich mir immer: Wenn ich bei einer Veranstaltung im Zeitfenster befinde das der Veranstalter ja für alle Altersklassen ausschreibt, ist doch alles okay.Zum Beispiel 2009 bei meinem Müritzlauf über 76,7 km wurden 11 h als Limit ausgeschrieben. Ich kam in 10.31 ins Ziel geflattert, hatte das ganze Publikum in Waren für mich und habe dann direkt an der „Tränke“ eine schöne Cerveza genossen.  Einige Andere die über eine Stunde vor mir ins Ziel kamen, lagen immer noch mit Krämpfen usw. beim Sani auf der Liege..  Da ging es mir aber doch besser! .




Positiv war dass man ja ein wunderschönes Wetter hatte in einer wunderschönen Landschaft.




Etwas negativ, dass auf den letzten 10 km es nichts mehr zu trinken gab, oder auch irgendwie zum erfrischen. . Aber man konnte an den nahen Bach der da floss und konnte sich da abkühlen und etwas erfrischen.  Km 48 passiert, wobei mir gar nicht klar war wie ich das heute geschafft hatte.  Trotz dem vielen hoch und runter war und konnte ich immer noch laufen.  Mein linkes Sprunggelenk meldete sich erwartungsgemäß so bei km 28 ,aber es fand sich mit seinem Schicksal ab und irgendwann lief wieder alles wie von selbst..  Bei den letzten 2 km ging es dann über eine kleine Brücke und ich dachte ich habe eine Halluzination!!  Da kommt da doch tatsächlich noch einmal so eine fiese Treppe einen hässlichen Berg hinauf so kurz vor dem Start/Ziel.Auweia muss das sein meine Gedanken und dann war ich endlich am Ziel.  Also das war hammerhart, überhaupt alle die die Null so ehrfurchtsvoll preisen, sollten diesen 50 km Westerwaldlauf einmal laufen in der Form wie dieses Jahr.  Bei der Null hat man wesentlich mehr Kilometros auf der Strasse und nach dem passieren des Gasthofes geht es ja die letzten 5 Kilometros dann nur noch so langsam bergab nach Kloster Oesede über die Strasse.  Aber hier in Rengsdorf bauen die dann noch einmal kurz vor dem Ziel so einen Klopper rein..  Man o man sagte ich mir, war aber doch happy gesund angekommen zu sein nach der „Topzeit! von 07:57:00.







Für Ungläubige hier der Beweis.



Im Schwimmbad gab es dann auch eine schöne warme Dusche, die Soforturkunden von 2 netten Damen.  Für 10.00 € Startgeld für so eine Veranstaltung, ja da kann man nicht meckern.  Anschließend genoss ich noch die gute Erbsensuppe mit Wurst und ein Hachenburger Bier in Gesellschaft von 3 netten sportlichen Westerwälder Damen.







Meine Westerwald Girl's





Ute & Altkanzler




Beim Gang zu meiner Staatskarosse traf ich dann noch einen Ultra den ich beim 24h run am Seilersee kennen gelernt hatte,- Hartmut aus Göppingen und der freute sich genau so wie auch seine Figur ist, nämlich riesig über unser Wiedersehen. .




Meine Schwester hatte mir per Zettel, an der Windschutzscheibe mitgeteilt, dass sie schon mit dem Taxi gegen Mittag nach Hause gefahren war.  Als ich sie dann anrief um ihr mitzuteilen dass bei mir alles okay sei usw. freute sie sich und meinte das Bier ist auch schon kaltgestellt. .




Da gab es for me kein Halten mehr und ich düste zurück nach Bendorf.




Am nächsten Tag fuhr ich dann noch mit meiner Schwester nach Koblenz wo ja die Bundesgartenschau (BUGA) zur Zeit ist und besichtigte auch noch per Seilbahn über den Rhein die Festung Ehrenbreitstein.  Abends setzte ich mich dann wieder in Bewegung Richtung Assel und hatte ein paar schöne Stunden im Westerwald, verbunden mit einem kleinen Familienbesuch. .





Der Rhein & die Festung Ehrenbreitstein.







Hier geht es gleich zur Festung Ehrenbreitstein.

Die Festung im Berg.

Und hier noch besser zu sehen.

Im Innern der Festung

Damit wuren die "Freunde" begrüßt.

Und da ballerten sie heraus.

Das Deutsche Eck aus der Gondel.

Der alte Mann hoch zu Ross wacht über allem
und ist Kaiser Wilhem.


Übringens stammt der Name Koblenz von den Römern. Als diese zumm ersten Male diese beiden Flüsse sahen sprachen sie von Confluentes, ist lateinisch und bedeutet Zusammenfluss. Bis 1926 wurde Koblenz mit C geschrieben. Dann wurde der Buchstabe C durch K ersetzt und ist bis heute Koblenz geblieben. Koblenz wird in der Landessprache Kowelenz genannt und eigentlich heißen die Koblenzer: Kowelenzer Schängelche. Koblenz ist eine der ältesten Städte von Deutschland.


Heinz Helmuth Kohl .






















 

123. Hamburg Marathon am 22.05.2011
25.05.2011 23:30:04





Mein 7ter Hamburg Marathon am 22.05.2011




Hatte ich noch beim ersten Marathon in Hamburg 1985 an der Stecke gestanden in Alsterdorf als Zuschauer dem nicht klar war, wie man so lange und soooo weit laufen kann..  Nun war es dieses Jahr schon das 7te Mal dass ich beim Hamburg Marathon an den Start ging. 2007 musste ich schmerzgebeutelt bei km 28 Höhe Sengelmannstraße aussteigen, wegen einem eingeklemmten Ischiasnerv. .






2010 lief ich an gleichem Tage am Seilersee einen 24h Run.






Bilanz Hamb. Marathon 7 x gestartet, 6 x gefinisht, davon 4x sub 5.                   




Bestzeit 2004 04:35:28.




Zum Abholen der Startunterlagen begab ich mich dann am Samstag den 21.05.2011 nach Hamburg zur Marathon Messe auf dem Heiliggeist Feld.  Man hatte mir auch wieder meine persönliche Startnummer zugesichert die ich auch schon 6 x erhielt:                           die 5547.




Dann schlenderte ich noch so ein bisschen über die Mara Messe und konnte noch so etliche Lauffreaks treffen.  So fand ich als ersten den „Alsterman“ Oli in neuer Funktion als Berater und Verkäufer bei Compressport.  Auch da machte er eine very sportliche Figur.  .








  Oli bei der Arbeit.








Oli der Geschäftsmann




Als wir so a little bit im Gespräch waren schlich sich der Ex-Häuptling unseres 100Mc vorsichtig an.  Hajo traf ich dann erneut wieder am Stand vom Hamburg-Chicago Marathon Förderration wo ich auch meinen Fotografen von Denver 2009 Timo B. wieder traf.  Mit dabei auch ein Marathoni mit dem ich unbekannter Weise den Chicago Marathon 2009 gelaufen war.







Chicago Runners



Direkt daneben, ja wen sah ich den da??. Die nette Martina R. an einem Stand und warb für diverse interessante Läufe die noch in 2011 in Hamburg unter anderem stattfinden.  Auch die kleineren Veranstaltungen kann man ja unterstützen, es können ja lange nicht alle Marathons und Ultras am Fließband laufen. .








Martina and I



In selber Funktion traf ich dann noch so einen Laufsüchtigen aus Buchholz den verwegenen Wolfgang K der für Buchholz in der Nordheide auf der Suche nach Läuferinnen und Läufern war.  .







Ein Buchholzer and I





Eben so in the last-minute konnte ich da noch bildlich festhalten wie mich so ein Paparazzi aus Nürnberg „unerlaubt“ ablichten wollte. 








Paparazzi bei der Arbeit








Ein Nürnberger and I



Bei näherer Betrachtung konnte ich dann 100MC Mitglied Franz S sowie seine nette Barbara erkennen.  Stürmische Begrüßung war die Folge!!  .




Eigentlich hatte ich nun genug gesehen und begab mich so langsam auf den Heimweg. Da kam mir doch so ein Ultra entgegen mit dem ich schon 6h in Amelinghausen, 6h in Troisdorf und beim Honigkuchenlauf in Kevelaer sowie 2010 beim 24h Run bei Bernd am Seilersee meine Zeit verbrachte, mein Bottroper Lauffreund und Ultra Robert Riedel plus Schwester.  Natürlich wieder großer Bahnhof bei der Begrüßung (mindestens 10 Jahre nicht mehr gesehen usw.) Auch das wurde dokumentiert und bildlich festgehalten for ever!








Treffen sich 2 Ultras: Sagt der in Red: "Morgen laufe ich meine Number 123!" Antwortet der in Blue aus Bottrop: Dat is jo en Ding ich flitz morgen meinen 234ten Mara/Ultra. Together 357!!



Na denn Prost!!  .



Nun setzte ich mich aber durch und begab ich mich zu meiner Staatskarosse und fuhr nach Hause.  Eigentlich hätte ich ja auch mit dem mobilen Kanzleramt dorthin fahren können. Es gibt dort sogar für € 15 WW Stellplätze mit Stromanschluss.  Tja eigentlich but for the nex year I will do that. .








Der 22.Mai 2011 der Tag des Hamburg Marathons.






05.30 Uhr raus aus der warmen Heija. Aua muss das sein ? aber was tut man nicht alles für den Sport und die Gesundheit ,- oder? Also nix jammern arriba Senior Kohl!!  .




Staatskarosse bleibt am Bahnhof in Stade stehen.  Rein in die S-Bahn, ist ja bezahlt durch die Startnumber and this for the rest of the day.  .




So komme ich dann guten Mutes via St. Pauli U-Bahn Station am Heiliggeistfeld an. Warum heißt das eigentlich Heiliggeistfeld ? dat muss ich aber noch sometime herausfinden. .




Nun geht es in die Arena der Läufer und treffe gleich auf den ersten Bekannten. meinen Freund und Laufidol Horst Preisler.  Herzliche Begrüßung how ever und der Tag fängt schon mal gut an denke ich so bei mir.Horst ist schon in Kampfbekleidung in die ich erst einmal noch hüpfen muss.  Das mache ich dann so an einem Art Wohnwagen den ich gerade ausfindig mache.  Dies bemerkt auch ein anderer Läufer, so um die Anfang 40, und wir komme so a little bit ins Gespräch.  Als ich ihm erzähle dass ich Heute hier mit meinen diesen NB Schuhen den 33 Marathon laufe, kann er das gar nicht glauben.  „Theorie und Praxis“ sage ich zu ihm auf seine Frage der Dämpfung.  Warum soll ich die Schuhe wegwerfen wenn die Füße und mein Body sich an diese Schuhe gewöhnt haben und ich nie Probleme hatte.  Solange die Sohle und das Futter intakt sind laufe ich damit, so mein Statemant.  Großes Erstaunen bei meinem Laufnachbarn.  .




Als ich ihm dann von meinen vielen Marathons und Ultras der letzten Jahre erzähle ist er wiederum sehr erstaunt und meint: „Er sei lieber für weniger und aber dafür die schnelleren Marathons.  Ja sag , diese Ambitionen habe ich nicht mehr. Nach dem Motto in der Ruhe liegt die Kraft, laufe ich heute sehr gerne die Ultras in gemäßigter Zeit.  Außerdem wie eintönig wäre doch unser Leben wenn wir alle nur die gleichen Interessen hätten.  Das wird von ihm anerkannt und so verabschieden wir uns mit: „einem guten Lauf“ wünschend.-




Nun war ich ja verpflichtet, da meine Firma mir die Startgebühr sponsorte auch im Firmendress zu flitzen. Denke steht mir doch  ganz gut! Oder? any question?











Altkanzler auf Sonntagsschicht



Der Lauf.




Gestartet wird ja nun schon seit einigen Jahren auf der B4 Anfang Reeperbahn.  Neu war für mich der Start der einzelnen Blöcke, dies allerdings nicht nur für mich. .




Die Startblöcke werden mittlerweile abgesperrt und starten auch getrennt.  Ich war in Block K und als Block J losrannte wollten einige aus dem Block K auch los.  Das war Stress für die Ordner.  Im ersten Moment dachte ich, das ist doch wirklich Quatsch³. Aber nachher war mir klar das es doch eine gute Startlösung war.




Bei mir lief alles wunderbar allerdings hatte ich einerseits etwas Bedenken etwas zu schnell zu sein.  Obwohl ich ja nun schon viele Marathons gelaufen bin muss ich trotzdem am Anfang immer wieder darauf aufpassen.  So hatte ich nach 5 km unter 32 Min. bei km 10 war bei 01:05:52, das war eigentlich schnell für mich. Bei der Hälfte hatte ich eine 02:25:13 auf meiner Uhr .  Das war eigentlich recht gut, aber mir war schon klar, dass ich dieses Tempo nicht lange halten konnte bei der Hitze die noch kommen würde.  So ließ ich es laufen mit der Einstellung, mal sehen was da so drin ist Heute.  An Bekannten Lauffreaks mangelte es mir ja nicht auf der Strecke so lieferte ich mir etliche Kilometros ein auf und ab mit dem im NDR gekleideten Geschwisterpaar Peter & Erika.  Das war schon lustig und hob die Stimmung auch ein wenig. . An der Alster so bei km 18 konnte ich meinen Arbeitskollegen Felix begrüßen der ganz stolz mit breiter Hafenarbeiterbrust im St. Pauli Outfit sich hier und Heute präsentierte.In Richtung von Felix kam dann eine mir very bekannte Stimme, die ich eigentlich hier gar nicht erwartet hätte, da der Schlingel meist weit vor mir flitzt.  Es war der laufende Dentista aus dem Cuxland, auch bekannt unter Abbi.  Nach einem Smalltalk überließen mich die Beiden dann meinem selbstgewählten Schicksal für Heute und ich kämpfte mich dann alleine weiter durch. .




Mit der Hitze komme ich ja eigentlich gut zurecht, nur ich brauche dann aber auch reichlich Aqua zum kühlen.  Das ist nun mal so bei den Kraftwerken!!  Das sieht dann immer so aus als wenn ich gerade aus dem Pool komme. Meinte „Pumuckel“ Dittmar 2010 in Antalya als ich ins Ziel „geflattert“ kam - ob ich hergeschwommen sei?  Nun war in Hamburg reichlich Aqua vorhanden und auch die Versorgung mit Iso- und Kohlehydratgetränken war echt ausgezeichnet.  Nach Km 30 war mir klar: das mit Sub Five kannst du Heute vergessen Mister Kohl,. Jetzt heißt es nur noch durchhalten und ohne Schaden ankommen.  Schon vor dem Tunnel am HBF konnte ich „Löffel“ Frank in netter Begeleitung ausmachen, auch Rainer aus Seevetal den ich seit Hannover 2010 kenne, gesellte sich mal wieder neben seinen "Altkanzler".  Selbst Torsten die „Birne“ befand sich in netter Begleitung: „Hallo Herr "Altkanzler", das ist meine nette Arbeitskollegin, die läuft Heute ihren ersten Marathon und da muss ich a littel bit helfen und schon war er auch wieder weg, diese "Birne"!  Auch Peter das "Wiesel" war auf einmal hinter dem Klosterstern auf der Rothenbaumchaussee neben mir.  Peter lief Heute seinen 899sten !! Mara./Ultra.  Hat mir dann mitgeteilt, das er nun eine kleine Pause macht und seinen 900sten am 04.06.11 in Dänemark laufen möchte. . Das Geschwisterpaar P & E hatte sich auch aus dem „Staub“ gemacht, aber ich konnte so einige Positionen wieder zurückerobern die ich vorher abgeben musste.  Löffel und Begleitung fand ich auch wieder so bei km 39 wieder. Auch "Birne" erchien wieder in meinem Blickfels und hatte ordentlich zu kämpfen. Ja wie sagt schon immer der Altmeister H.P.: "Jeder Marathon muss erst einmal gelaufen werden." Das ist ja auch die Faszination des Marathons und auch Abenteuers Ultralauf, dass man nie weis wie es ausgeht und wie man durchkommt. . Bei km 40 bekam ich wieder Aufwind und weiß wirklich nicht woher das kommt.  Altkanzler sagte ich mir, das ist Heute „nur“ ein Marathon (so weit ist es bei mir schon gekommen!!), nun gib mal Gas..




Nunja, das Gaspedal hatte zwar etwas geklemmt, aber nach 41,5 km noch nen Endspurt hinzulegen sieht zumindest für die Zuschauer noch gut aus.  Zum Glück hatten die mich nicht bei km 33 bis 36 gesehen. Im Ziel angekommen nach 05:17:52 harter Arbeit ( un dat on sunday) wurde ich freudig begrüßt von Löffel plus Begleitung (die hatten  sich doch  tatsächlich noch an mir vorbeigemogelt), der 2 maligen NDR Vertretung E & P, sowie "Wiesel" Peter.  Da stand auch tatsächlich mein "Sturmvogel", dem ich dann noch einmal persönlich zum 1.600sten Mara/Ultra gratulieren konnte. Das Schöne war, wir waren alle mal wieder sehr zufrieden durchgekommen zu sein und beglückwünschten uns gegenseitig wie sich das unter Sportlern gehört.  .




Nachdem ich dann meinen Kleiderbeutel abgeholt hatte , mir ein alkoholfreies Krombacher gegönnt hatte, begab ich mich dann zum Meeting Point wo ich schon erwartet wurde.  .











A Part of the Kohl Family



Dort genehmigte ich mir dann auch ein schönes Matjesbrötchen und ein richtiges ordentliches Krombacher.









Lecker kann ich nur sagen.



Danach begaben wir uns wieder auf die Heimreise nach big Assel und somit war mal wieder ein schöner Marathonsonntag zu Ende gegangen und ich hatte meinen 123ten Marathon/ Ultra ohne Beschwerden in der Tasche. .




Liebe Freunde, was will am mehr? Gut,- laufen ist nicht Alles, aaaaaber doch viel und schön.




Heinz Helmuth Kohl




alias "Altkanzler". 













 







122. Mein 3ter TUIfly Hannover Marathon am 08.05.2011
12.05.2011 23:21:48

Mein 3. Hannover Marathon am 08.05.2011.




Da ich ja am 05.05.2011 meinen 64ten Birthday feiern konnte in bester Gesundheit, war dann der Hannover Marathon am 08.Mai mein erster im neuen Lebensjahr. Auch widmete ich diesen Lauf meinem vor einem Jahr verstorbenen Schwager den wir an seinem Geburtstag am 08.Mai 2010 in Scheveningen/Holland seebestattet hatten. Außerdem hatte eine Facebook Freundin an diesem 08. ihren 44sten Birthday gefeiert, auch sie war in diesem Lauf mit einbezogen. Im Herbst des letzten Jahres 2010 kam einmal eine Anfrage über E-mail bezüglich Brems,- und Zugläufer für 2011. Da mir der Kurs in Hannover 2009 und 2010 gut gefallen hatte, meldete ich mich dann einmal für die 05:00 Stunden Pacer an. Die Zusage kam recht schnell und ich kam erst einmal auf die Warteliste wenn einer ausfallen sollte. Da einer meiner Lauffreunde von der Osnabrücker Gang ausfiel konnte ich dann für ihn einspringen. .




Nun wurden auch noch Helfer für das Event am 08.05.2011 gesucht und so konnte ich noch sogar meine Maria motivieren als Helfer beim Hannover Marathon mitzuwirken. Erfahrung hatte Maria ja schon 2009 beim Hamburg Marathon als Helfer am VP bei Km 20 sammeln können. .




So düsten wir gemütlich am Samstag morgen in Richtung Hannover mit unserem mobilen Kanzleramt. Vom Veranstalter hatten wir die Zusage bekommen unser Kanzleramt plus Zugmaschine auf der Grünfläche direkt an der Strasse am Messeplatz in der Nähe der mobilen Toiletten zu platzieren.  .




Mein Hauptsponsor Erdinger Alkoholfrei war auch schon mit dem Erdinger Mobil und auch Zelt vor Ort und dort stärkten wir uns Maria and „I „ zuerst einmal mit einem schönen kühlen Erdinger Alkoholfrei.






Bei meinem Hauptsponsor.



Nun war das ja mein erster Marathon als Brems,- und Zugläufer. Meine Startunterlagen konnte ich schon am Samstag abholen und ich hatte die Startnumber 969. Am Samstagabend machten wir dann noch einen kleinen Stadtbummel und genossen ein schönes Bier aus eigener Brauerei in der Nähe des Rathauses.




Gut ausgeruht begaben wir uns dann am Sonntagmorgen um 07.30 Uhr in das Marathongeschehen. Als erster lief mir mein Freund und Marathonlegende Horst über den Weg. Freudige Begrüßung wie das bei uns Beiden immer so ist und auch bleiben wird. .






Meeting der Star's.



„Heinz Helmuth ist auch schon hier“ hörte ich auf einmal und konnte feststellen, das diese Stimme dem weiblichen Teil der Sagasser Family gehörte. Uli and Dieter (Letzterer, lässt sich wieder die Haare wachsen) kamen auch angeflattert und da konnte die Gazelle Claudi ja auch nicht weit sein. Das frisch gebackene 100 MC Mitglied Martin und seine Durchlaucht der nette Jobst traf ich dann auch sowie Herrn Weitkämper.  .






2 Hamburger Jungs on Tour.


Auch den Teichwiesen Doc, im Schlepp den Wieneckes ihren Peter, konnten wir begrüßen und er ließ es sich nicht nehmen den Altkanzler noch einmal persönlich zu dessen Wiegenfest zu beglückwünschen. Nette Geste from the Doc.  .




Mein Brems- und Zuglaufkollege HaWe kam auch pünktlich in Begleitung von Hilde mit der  ich schon vor einigen Tagen Wien unsicher gemacht hatte. Hilde ist der weibliche Teil unseres Lauffreundes Hannes, der wohl at Home fleißig am schmücken war, because mothersday..... .




Auch der Chefe der Lahmsoggen Fraktion lief uns über den Weg und lies es sich nehmen HaWe and me in dem schicken Outfit abzulichten und mal wedder später zu meckern.






Die beiden "attraktivsten" Pacer. any Question??



Für den 05:00 Stunden Pace hatten wir noch einen Mitstreiter - Martin aus Hannover, der schon öfter als Pacer hier gelaufen war, also ein Eingeborener.  .




Nach der Einweisung durch Kenny Meyer von der Orga und der Übergabe der schönen Pace Shirts gab es dann noch zu einem Fotoshooting. Dann wurden wir losgelassen um die Marathonstrecke zu beleben.




                                           D e r   L a u f.




Als 05:00 Pacer stellt man sich ja ziemlich hinten auf. So hatten wir auch eine interessante Laufgruppe bei uns die sich angekettet hatten und mit über 50 Weiblein und Männlein einen Worldrecord aufstellen wollten. Das sah recht lustig aus - auch vor 3 Wochen beim Paris Marathon konnte ich so eine „Riesenraupe“ laufen sehen.




Das Wetter spielte wunderbar mit, es war ja auch kein Regen angesagt sondern Sonne pur. .  Mein erster Einsatz als Pacer konnte also beginnen. Mein persönlicher Laufstil ist so nach 5 km zwischen 30 und 33 Min. Da lagen wir dann bei 36 Min. und HaWe und Martin meinten wir wären gut in der Zeit. Bei Km 10 möchte ich dann für mich auf jeden Fall unter 01:10 sein. Da lagen wir bei 01:12. Bei der Hälfte lagen wir bei 02:29 und meinen beiden Mitstreiter meinten das wäre eine gute Zeit. Also mein Rhythmus war das nicht, aber hier ordnete ich mich unter und zog die Bremse an. Martin hatte von Anfang an den Luftballon mit der 05:00 in der Hand. Als er mal in die Büsche musste übernahm HaWe dann kurz den richtungsweisenden Ballon in the hand. Irgendwann so bei km 5 hatte ich dann auch einmal die Ehre und durfte den Ballon führen. Bei km 10 wollte ich ihn dann Martin wieder überlassen. Allerdings fragte Martin nicht mehr nach dem Ballon und ich behielt ihn erst einmal.  Hilde war sehr gut drauf und hüpfte hin und her und lief hier und da nach vorne kam wieder zurück usw. Es wurde auf einmal etwas windig, was mir eigentlich sehr gut tat da der Wind etwas kühl war. Hilde hatte sich links von mir platziert und der Luftballon wurde vom Wind in Ihre Richtung getrieben. Zur Vorsicht hatte ich die Schnur vom Laufballon an meinem Trinkgürtel befestigt. Plötzlich kam eine starke Windboe und Hilde wehte die Mütze vom Kopf. Instinktiv wollte sie mit der rechten Hand die Mütze noch auffangen. Dies missglückte aber, dabei kam sie dann mit dem Arm oder auch Hand an die Schnur vom Luftballon und die riss dann. Der schöne 05:00 Luftballon war nun weg in Richtung Horizont.   .




C’est la vie sagte ich mir, da kann man nichts machen, es sollte wohl so sein.




Mit HaWe zu laufen macht es eigentlich Spass. . Er muntert die Zuschauer immer auf mit dem Spruch: „Alles klar bei Euch? Könnt ihr noch?“. Dafür erntet er dann aber immer ein schallendes Gelächter. Bei einem kleinen Jungen, ca. 5 Jahre lief er hin klatschte gegen seine Hand und rief: “Bitte aber nicht zu feste!“. . Martin war eher etwas ruhiger, dennoch hatten wir einige schöne Laufgespräche führen können. Auch wurden wir hier und da von Marathonneulingen nach einigen Tipps gefragt, was denen dann auch irgendwie weiterhalf..




Einer fragte mich bei km 25 was man macht wenn die Zehennägel weh tun. Aua! dachte ich da fragst du ja den Richtigen. Dann sagte ich: Da gibt es nur 3 Möglichkeiten. Aufhören, Barfuss weiterlaufen oder am Besten den Schmerz ignorieren, nicht dran denken und laufen. Für was er sich entschieden hat konnte ich nicht mehr feststellen da ich ihn irgendwann aus den Augen verlor.  Zwischen km 28 und 30 hatte der Altkanzler auf einmal ein kleines Tief und musste ein wenig kämpfen. HaWe gezogen von Hilde entfernte sich so gaaanz sutsche. . Martin war da noch etwas verhaltener. Als ich am VP bei km 30 ankam, hatte ich die Ausreißer wieder eingeholt. Da haben die Eumels nicht a bisserl auf mich gewartet, ne bretterten einfach wieder los. Da half auch Hildes „Helmuth komm es geht weiter“, nichts. . VP’s sind dafür da um sich kurz etwas zu stärken und erfrischen, nicht zum Durchbrettern. Zu meiner Enttäuschung musste ich dann feststellen, das die als Bremsläufer ja ganz gut waren, aber als Zugläufer, -na ja...... So stellte ich mich meinem Schicksal und gestaltete die letzen 12 Kilometros dann nach meinem eigenen Belieben. . Zwar liebäugelte schon mit einer 05:15 die ich noch für mein Hahn/Weber Game benötigte, allerdings merkte ich, dafür war ich doch zu schnell. Normalerweise brauche ich ja bei einem Marathon überhaupt nicht in die Büsche zu jumpen da ich ja auch nie Water trinke beim Lauf. Allerdings wurde ja reichlich von dem SQUEEZY Energie Gel angeboten und dazu braucht man ja auch Wasser. Bei ca. km 33 bog ich dann einmal rechts ab. Schon hörte ich eine bekannte Stimme: „Das kommt davon wenn man zuviel trinkt“. Aha dachte ich mir, die Teichwiesen lassen grüßen - Hatte gar nicht bemerkt das der Eumel mir auf den Fersen war. Das wurde dann bestätigt als ich seinen "Astralbody" vor mir herumhüpfen sah. . Na dachte ich mir, auch er soll einmal eine Freude haben, lass ihn ziehen.. Ab km 38 gesellte sich so ein Mittfünfziger neben mich, bzw. wollte mich versägen! . Mann O Mann schon wieder einer. Er war fast 2 Köpfe größer als der Altkanzler und bretterte erhobenen Hauptes an mir vorbei. 20 Meter vor mir blieb er dann wieder stehen. Ich war in meinem Laufrhyhtmus und lies mich davon nicht beeindrucken. Das wiederholte sich ca. so 10 mal. Nicht ein Wort, nicht eine Geste in meine Richtung. Dachte so bei mir, der hat doch wirklich Probleme und will nicht verstehen wie so ein kleines dickes Muskelpaket immer wieder an ihm vorbeidüst..  Aaaber das weckte in mir auch mal wieder den Jagdtrieb.. Gut sagte ich mir, dann werde ich dir mal zeigen junger Freund mit wem du hier auf der Piste bist. Bei km 41 drehte dann der Oldchancelor gehörig auf als ich mir auch noch sagte, Altkanzler nun gib Gas das ist Heute hier „nur“ ein Marathon. So konnte dann mein „Freund“ nur noch die 05:00 auf meinem Shirt bewundern. .




Folgende Pictures wurden freundlicherweise von Lahmsogge gestellt.





HaWe & Altkanzler Lagebesprechung





Altkanzler & Hawe noch lustig

Two Pacer kurz vor dem Einsatz

Auch Werner war mit von der Partie





Der Festplatz,- Wiese.


In 05:08:39 ins Ziel gebrettert, sogar 15’’ schneller wie in NY, was will man mehr.  .




Nun machte ich Ausschau nach meinen treulosen Tomaten.. Aber die hatten doch tatsächlich den langen Schuh gemacht und sind grußlos von Dannen gezogen. Nicht mal 10’ konnten sie warten Auf ihren Altkanzler, schön war das nicht! . Ist man über 4 Hours togehter geflitzt und dann hauen die einfach so ab, schade, schade sprach die Made. .




Während meine Maria im Zielbereich noch alle Hände voll zu tun hatte, machte ich mich im mobilen Kanzleramt wieder frisch und brachte mein Äußeres wieder auf Vordermann.




Aber das Schönste war dann doch noch für mich, dass ich keinerlei Probleme mit meinem linken Sprunggelenk hatte. .




So begaben wir uns gegen 16.00 Uhr auf die Heimreise nach Assel und hatten dennoch gemeinsam ein schönes Marathon Weekend in der Landeshauptstadt Hannover.




Euer


Altkanzler   .







 

121. 24 Stundenlauf am Seilersee am 16. u. 17.04.2011
21.04.2011 00:19:33




24 Stundenlauf am 16.+17.04.2011 am Seilersee.


Nach Holtenau am 02.04.2011 und Paris am 10.04.2011 und mit meinen „kleinen“ Sprunggelenksproblemen, war ich beim Paris Marathon so nach ca. 30 km am grübeln ob ich denn überhaupt am Seilersee antreten solle..  Nun hatte ich mich entschieden, dass ich doch dahin fahre, mit der eigenen Begründung, ja nun bezahlt zu haben und für einen Marathon würde es ja „immer“ reichen. Einen  Marathon würde mein Sprunggelenk ja sicher akzeptieren und dann wird aber eine Pause „eingelegt“.  2 Tage vorher hatte ich dann noch ein Telefonat mit einem sehr erfahrenen Laufkollegen der mir dann versuchte klar zu machen, dass ich nicht so viel laufen solle, vor allem die großen Dinger 24h usw. und doch einmal an mein Alter denken solle. Eventuell gut gemeint, aber keine positiven Einflüsse 2 Tage vor einem 24h run. .


Stiere kann und sollte man nicht als stur bezeichnen. Nein es ist nur so, was ein Stier sich in den Kopf setzt zieht er durch! Also düste ich am Freitag den 15.04.2011 mit meiner Staatskarosse und dem mobilen Kanzleramt in Richtung Seilersee, gelegen bei Iserlohn. .


Der Veranstalter Bernd hatte sein Wort gehalten und für den Altkanzler den Platz vom Vorjahr reserviert. Als ich dann  das Kanzleramt positioniert hatte, meinten einige die etwas später kamen, ob das noch vom Vorjahr stehen würde! .


Es gab eine Veränderung. Aufgrund einer anderen Veranstaltung wurde das Veranstalterzelt verlegt. Da hatte ich letztes Jahr meine Stromquelle für mein Kanzleramt herbezogen. Die nächste Stromquelle war doch ziemlich weit weg und mein Stromkabel rechte leider nicht aus. Allerdings hatte ich Glück und konnte eine Kabeltrommel von 25 Metern ausleihen von einem netten Menschen an dessen PKW ein Mainzer Kennzeichen war. Na sagte ich als Rheinländer müssen wir uns doch helfen, ich komme aus der Nähe von Koblenz. Ja da habe ich einmal gewohnt, war die Antwort des netten Herrn.  Nun dann kann ich ja ins „Eingemachte“ gehen ich komme direkt von Bendorf. Ja sagte er da habe ich einmal gearbeitet bei einer Firma Kann. Die Bayern hätten in diesem Moment gesagt: „Ja do legst di nieder“.  Denn bei der selben Firma hatte ich vor über 30 Jahren gearbeitet. Als ich die Kabeltrommel installierte kam plötzlich die „Firma“ COSIBUL an und der männliche Teil, dieser „GmbH“, fragte höflich ob er denn auch hier so en bisschen elektrischen Power anzapfen dürfte.   Auch diese Genehmigung wurde erteilt und alle waren a bisserl happy. .



Roman unser Stromspeder + Altkanzler.

Gerade als ich mich beim Einrichten war mit meinem Kanzleramt, bekam dieses doch tatsächlich  Konkurrenz, als 3 nette Sportsfreunde ( 2x männlich, 1x weiblich) sich bei uns als neue Nachbarn anmeldeten. Über diese netten Nachbarn konnte man sich auch very freuen.





MIchael, Rico und ? Name nicht verraten.

Es kamen mittlerweile immer mehr Ultras angedüst, es gab dann die obligatorischen Begrüßungen: „Na lange nicht mehr gesehen“ und „wie geht es?“, „du auch mal wieder dabei“ usw.





Altkanzler & Ralph





Drei Ländertreff.


Unter anderem traf ich Türkenmike und den Schweizer Franz Schullitsch. .


Auch liefen mir so ein paar „Bagaluten“ aus dem Buxtehuder Raum vor die Kamera die ich auch schon mal auf irgendeinem Laufevent gesichtet hatte. Was man alles so trifft auf der Piste.  .






Bagaluten on Tour..



 Die nette Joana erzählte mir dass sie 9 Stunden wegen Staus gebraucht habe von der Schweiz nach Iserlohn.   Ja, Ja, was wir nicht alles tun für unseren Sport, war meine Antwort. .







Joana.

Die Sonne ging unter und so langsam begab ich mich in mein Wohnzimmer auf 2 Rädern und lies den Tag ausklingen noch mit einer schönen Serveca und hüpfte dann in die Heia. .



Der Seilersee und Bab Brücke A46.

Wenn ich so früh ins Bett gehe, brauche ich keinen Wecker zu stellen, dann werde ich von alleine wach. Nun ging es ins Veranstalterzelt wo man schön Frühstücken konnte und wo es dann auch die Startunterlagen gab. Einige saßen schon am Futterplatz und ich machte es mir bequem bei Cosibul am Tisch. Dazu gesellte sich dann auch Christel Kunze die es auch zu Hause nicht aushielt. Der schnelle Michael Hilzinger war ebenso mit am Tisch und es ergaben sich mal wieder nette Laufgespräche. .





Frühstück.



Die Startunterlagen bekam man dann auch in dem Zelt und plötzlich wurde ich von einer Blondine in black angesprochen: Hallo Herr Kohl auch mal wieder hier. Grübel, grübel, wer is denn dat schon wedder?  Aaach Fürth Down-Syndom Lauf, die nette Michaela vom Orga Team. Nun in Laufklamotten sehen wir ja alle etwas anders aus und dass kommt dann auch zu Irritationen. Meine Startnummer 2463, na dachte ich das passt ja wieder, 24 Stunden will ich flitzen oder auch zum Schluss „schleichen, - kriechen usw. und my age is 63. Ob Bernd dass extra gemacht hat? Hat er nicht, wie er mir hoch und heilig versicherte,  höhere Mächte wieder mal am Werk, aber als Altkanzler steht mir ja so etwas auch zu. Oder?? .





Bernd bei seinen ersten Flugversuchen wenn es mit dem Laufen nicht mehr klappt.

So langsam ging die Uhr auf die magische 12 also unseren Start. Das Wetter und die diesbezüglichen Vorraussagen für die nächsten Jahre waren very läuferfreundlich, jedoch noch etwas kühl.   Das war vor einer Week in Paris doch schon wärmer. .





Start und Zählstation


Das Läufercamp.


Die Futterstelle.



D e r    24h L a u f.


Im Starterfeld traf ich dann unerwarteter Weise meinen Lauffreund Steffen Wenigerkind an. . Mit Steffen verbindet mich eine Lauffreundschaft entstanden 2008 bei meinem ersten 24er in Delmenhorst. Der Start begann pünktlich und ich sagte zu Steffen, so die Uhr läuft, Vorwärts immer, Rückwärts nimmer. Alle Mithörer begrüßten das und die Party war im Gange.





Stimmungsmacher.


Das Aufsichtspersonal.


Vorgenommen  hatte ich mir den ersten Marathon nicht unter 6 Stunden zu laufen. Da ich ja ein sehr gleichmäßiger Läufer bin war das ja keine großes Problem für mich. Auch aufgrund meines nicht ganz intakten linken Sprunggelenks war dann dieser Plan realisierbar. So hatte ich nach 03:02:00 exakt nach 13 Runden 23,2 km hinter mir. 2 Kilometros to much wie geplant, aber das war schon gut so. Es lief einfach gut und schön. Die Verpflegung und auch Betreuung war natürlich mal wieder hervorragend, halt eben von einem Ultra organisiert. .




Bernd im Stress.


Nach 24 Runden und 6 Stunden hatte ich 42,9 Km hinter mir und war genau in meinem Zeitplan. Hatte ich letztes Jahr 126,4 Kilometerchen hier erlaufen, so war mein Dream for this year eventuell an die 130 zu kommen. Aaber wie gesagt: Schaun wer mal! 50 Kilometros wollte ich voll machen und dann eine Pause einlegen und etwas wärmeres anziehen for the night.


Allerdings ob das was werden würde war dann doch in Frage gestellt, mein Sprunggelenk schmerzte doch ganz schön..


So begab ich mich kurz nach 19.30 Uhr in mein Kanzleramt. Gegen 20.00 Uhr legte ich mich dann etwas hin und stellte den Wecker für 21.00 Uhr. Meine nette Osnabrücker Lauffreundin Maria hat mit mal gesagt, wenn du dich hinlegst dann mindestens eine Stunde. „Manchmal“ ist es doch sinnvoll auf Frauen zu hören, but not ever..  Mein Wecker lies mich hängen und ich wurde um 21.15 Uhr wach. Nanu! Nun rein in die Klamotten und auf die Piste. Zu meiner Freude konnte ich tatsächlich wieder schmerzfrei laufen, - zunächst. Gegen 23.30 Uhr kamen dann aber wieder die Schmerzen im Sprunggelenk und in der 35ten Runde nach 62,5 km gelaufenen Kilometros stieg ich dann eigentlich aus. In diesem Zustand konnte ich nur noch gehen. Es war mittlerweile saukalt und das mag der Altkanzler überhaupt nicht, Klamotten nass und outsite kalt, ne das nicht.. Im Kanzleramt war es wunderbar warm und ich trocknete mich ab und ab in die Heija.  Schlafen? das war vorerst nicht drin! Starke Schmerzen im linken Fuß, aber kruzitürken nicht im Sprunggelenk sondern über den Spann. Das war als wenn mir einer mit vielen Nadeln da hineinsticht oder als wenn mir einer ein Feuer daran hält. .


Da fiel mir ein,. dass ich ja in meiner Sportapotheke Ibuflam 800 hatte.  Die sind für so einen Fall Spitze! 2 Minuten später: Schmerzen weg und ich schlief ein. Allerings gegen 3.00 Uhr wurde ich wieder wach, wieder Ibu, dann dasselbe noch mal um 05.00 Uhr. Gegen 07.00 Uhr wurde ich dann wach, Schmerzen weg, aber Hunger. Zog mir meinen Trainingsanzug an aber nicht um zu laufen, denn das war ja nun für mich „erledigt“.  Um bei der Verpflegungsstelle nicht für Irritationen zu sorgen und als Nichtläufer hier futtern zu wollen zog ich dann wieder meine Startnummer 2463 an. Heißer Kaffee und Käsebrötchen waren lecker aber ich entschloss mich dann einmal mit Kamera eine Runde zu latschen um auch meinen Kontostand vom Vorabend einmal zu checken. Angekommen stellte ich fest, auf meinem Tacho waren exakt 64.368 Kilometros. Siggi von COSIBUL stand „zufällig“ da und auf meine Frage: „Siggi was soll ich machen weitermachen und latschen oder aufhören? „ meinte er: „Altkanzler natürlich latschen! so Herrn Bulligs Order“. Ich wäre auch vom „Hocker“ gefallen, hätte Siggi was anderes gesagt! . Nun kommt das Beste: Mein Fuß schien wie ausgewechselt, ich hatte den Eindruck dieses Gehen und nicht laufen tat ihm richtig gut. Mehrmals war ich versucht doch wieder zu laufen, habe mit aber strickt verordnet hier und Heute keinen Meter mehr zu laufen. In Gedanken war ich dabei oft bei Willem Mütze, bei Leuchtturmheinzi und unserer Blindschleiche.. In dem Rundenprotokoll konnte ich dann sehen, dass ich gar nicht soo langsam gegangen bin. Jedenfalls hatte ich nach 23:32:53 Stunden   85,824 Kilometros auf meinem Tacho. Das sind dann für meine private Marathonsammlung 2 Marathons in ca. 14 Stunden. Das Allerbeste ist jedoch, dass ich danach überhaupt keine Schmerzen mehr im Fuß hatte, weder im Sprunggelenk noch am Spann. Ja noch nicht einmal Muskelkater in den Beinen. Erklären kann ich mir das eigentlich überhaupt nicht. .


Der Vorteil bei einem 24h run ist auch der, dass man zu vorgerückter Stunde mit vielen Leidensgenossen so ganz locker ins Gespräch kommt. Man erfährt da teilweise persönliche Dinge, die einem sonst wohl nie zu Ohren kommen. Auch hatte ich einem Läufer den ich zum ersten Male bei einem 24h run sah morgens spontan auf die Schulter geklopft (Schulter ist aber noch heile.) und auch gelobt über die tolle Leistung bis jetzt und „du siehst aber noch gut aus“ usw. Er war in Punkto Statur so in meiner Richtung, also auch kein Hungerhaken, und hat sich auch richtig gefreut über diese kleine nette Geste..


Eine kleine etwas in die Jahre gekommene Ultra namens Karin Scheer konnte ich morgens so nach 20 Stunden ebenfalls näher kennen lernen. Erstmals hatte ich Karin  beim Marathon von Dortmund nach Essen 2009 gesehen. Damals hatte ich Handschuhe an und Karin lief an mir vorbei und meinte: „Ach, der Mann mit den Handschuhen“. Später traf ich sie dann auch beim 6 Stundenlauf in Troisdorf 2009. Nun machten wir uns nochmals gegenseitig bekannt hier am Seilersee. Nachdem ich ihr erzählte dass ich ja eigentlich kein Norddeutscher sondern Rheinländer bin, sagte sie zu mir dass sie ja aus Weißenthurm komme. Na sagte ich, aus Weißenthurm hatte ich mal einen Sportsfreund mit dem ich 2 Mal um die Rheinlandmeisterschaft geboxt habe. Sein Name ist Klaus Gaß. Karin sagte das gibt es doch dar nicht, ich bin eine geborene Gaß und das ist mein Cousin.     .


Ja so klein ist manchmal die Welt. Andererseits erfährt man ja auch nichts von anderen Menschen, wenn man sie nicht anspricht und sich mit ihnen nicht unterhält.


Es war mal wieder ein Treffen von vielen bekannten Lauffreunden und es wurden auch mal wieder einige neue Bekanntschaften geschlossen.


Nachfolgend kommen nun Bilder nach über 20 Stunden Laufzeit




Michael in Begleitung


Dietmar

Achim

Christel beim Picknik.

Norbert u. Andrea beim Aufbruch

Jens

Jörg u. Markus

Conny die später Frauensiegerin über 207 km!!

Herr Bullig auf "Abwegen".

Ulrich

Peter

Manfred

Joana

Harald,-  Helmuth ein Foto bitte!

Siegfried

Was zieht Hans Willi nur im Winter an??

Natürlich Micha bei den hübschen Damen.

Dieter unser Senior

Ladytreff, Babara, Dagmar &  Karin.

Günter beim schlucken erwischt u. Herbert

Hartmut mit stolzer Brust.

Margitta und Hans-Walter.

Die Piste von achtern.



Wolfgang Olbrich und Dagmar Liszewitz liefen mir auch über den Weg. Beide hatten sich aber für den 6 Stunden Run entschieden, sodass ich sie dann später aus den Augen verlor. .




Leider habe ich meinen Preis nicht abholen können, da ich von diesem Teil der Veranstaltung erst später erfuhr. Als alleine Reisender machte ich mich dann so gegen 14.30 Uhr auf die Socken denn 380 Kilometros mit dem Kanzleramt im Rücken müssen ja auch erst einmal noch gefahren werden. So kam ich dann doch auch ohne Stop gegen 19.00 Uhr wohlbehalten zu Hause bei meiner Maria an. .




Somit offiziell habe ich meinen 121ten Marathon/Ultra in der Tasche.





Lohn der Mühe.




Fazit:
In 16 Tagen 2 Marathons und ein 24h Run mit 85,8 Kiolometros, das mit einem nicht ganz intaktem Sprunggelenk ist doch gar nicht so schlecht. In meinem 9. 24h Run wieder sehr viel gelernt..

Also bleibt für mich festzustellen, das Seilersee ein Trainingslauf für meinen 10ten 24 run in Delmehorst 2011 war. In 14 Stunden mit Handycap 85,8 km, da sollte gesund noch mehr drin sein.  .








Nun habe ich meinem Sprunggelenk ein bisschen Regeneration versprochen und der nächste Marathon Einsatz wird dann am 08.Mai 2011 in Hannover sein.




Dort werde ich mit meinem Lauffreund der Schwarz-Weißen Socke HaWe aus OS als Zug,- und Bremsläufer im 5:00:00 Takt Hannover unsicher machen.




Bis dann




Euer Altkanzler  .

120. Paris Marathon am 10.04.2011
13.04.2011 23:36:19

Der Paris Marathon am 10.  April  2011




Einer der Beweggründe den Paris Marathon einmal zu laufen, war auch der dass meine Maria and I unsere Tochter Jasmin dort besuchen wollten. Jasmin ist dort seit 8 Monaten als Au Pair bei einer sehr netten Familie und betreut ein kleines Mädchen von 5 Jahren. Gleichzeitig besucht Jasmin eine französische Sprachschule, was für uns natürlich sehr nützlich war. Allerdings liegt der Ort Clamart wo Jasmin dort zur Zeit wohnt im Außenbezirk von Paris, ca. 1 Stunde von der City. So entschlossen wir uns für die Tage in Paris mehr zentrumsorientiert für eine Jugendherberge. Die Jugendherberge wurde nach einem der 3 Musketiere d’Artagnan benannt. Wir hatten das Glück ein Einzelzimmer mit einem Doppelbett und auch Dusche zu bekommen. Mit reichhaltigem Frühstück das Ganze für 5 Tage für 2 Personen ganze € 280,00.






Mit dem PKW Sprit & Maut, die lange Fahrzeit usw. nee das muss nicht sein sagte ich zu Maria.  Per Flieger von Hamburg Fuhlsbüttel nach Paris Charles de Gaule Air Port für € 245,00 pro Person in 1,5 Stunden war doch auch akzeptabel.






 




So düsten wir dann am Donnerstag dem 07.04.2011 in Richtung Paris. Genau im Flugplan sind wir dann kurz nach 12.30 Uhr in Paris gelandet.  Das funktionierte alles wunderbar und unsere Tochter Jasmin wartete gerade mal 5 Minuten und die Begrüßungszeremonie ala France konnte beginnen.  Jasmin hatte uns schon Fahrkarten besorgt mit denen wir dann bis zur Jugendherberge durchstarten konnten. Da Jasmin noch an dem Tag arbeiten musste, verlies sie uns an der S-Bahn und wir waren so gegen 16.30 Uhr in der Jugendherberge.






Nächste positive Überraschung, an der Reception saß ein junger Mann aus Bayern mit Namen Simon der uns dann auch gut erklärte wie wir zur Marathon Messe kommen konnten. Die Messe war schon Donnerstags geöffnet und von der Jugendherberge ca 30 Min. entfernt.












Dank Jasmins Hilfe hatten wir uns Tickets für die S-Bahn für 5 Tage für je. € 27,00 gekauft. mit diesen konnte man dann alle Verkehrsmittel der Pariser Bahn benutzen. Am Eingang zur Messe machte ich von Maria ein Foto und ein Netter New Yorker fragte uns spontan ob wir möchten dass er uns Beide fotografiert.












Anhand meiner NYC Mütze vom November 2011 erkannte mich seine Tochter auch als NYC Marathoni und sie war 2011 auch dort gelaufen und man schon wieder im Fachgespräch.






Die Marathon Messe war schon reichlich besucht und 2 Marathonis aus Guatemala baten mich ein Foto von Ihnen zu machen. Dem sagte ich zu, unter der Voraussetzung auch eines mit ihnen together zu bekommen. Das wurde mit einem ganz klaren Si Senor claro no Problema beantwortet.








Da geht es lang am Sonntag





Jasmin hatte früher frei bekommen und kam wieder zu uns am Eingang zur Messe. Wir entschlossen uns noch ein weinig zu bummeln durch Paris und wieder wurde ich von 2 New Yorkern angesprochen wegen meines Shirts von NYPD und Marathonmütze. Dann gingen wir noch ein wenig essen und verabschiedeten uns von Jasmin und fuhren zurück in unsere Bleibe für 5 Tage.








  





Was wäre Paris ohne Schifferklavier ?





Am Freitag begann dann die Besichtigung von Paris unter der Leitung von Jasmin. Da sich Jasmin sehr für die deutsch französische Kultur interessiert und dies auch eventuell studieren möchte, konnten wir keinen besseren Reiseführer haben. Selbst die Franzosen haben teilweise gestaunt über ihre guten Sprachkenntnisse.










Meine Bodyguards





Getroffen hatten wir uns dann an der Avenue Champs – Elysees am Ausgang der Metro. Dort ist auch General Charles de Gaule ganz forsch als Statue zu sehen. Als Altkanzler lies ich es mir nicht nehmen auf einem Foto mit meinem ex„Amtskollegen“ Charles zu sein.











Als erstes gingen wir zur Pont Alexandre III von der man auch einen schönen Ausblick zum Invalidendom hat. Im Invalidendom liegt auch ganz bescheiden, wie Jasmin sagte, der kleine große Korsar Napoleon Bonaparte begraben. 










Pont Alexandre III





Als nächstes stand auf dem Programm Notre Dame deren Bauzeit fast 200 Jahre benötigte von 1163 bis 1345.  Maria nutzte die Gelegenheit, während ich am Sonntag läuferisch Paris unsicher machte, mit Jasmin am Gottesdienst in Notre Dame teilzunehmen.












Danach ging es dann zur Basilika Sacre Coeur auf den Hügel von Montmartre dem Künstlerviertel von Paris.












Bei der S-Bahnfahrt dorthin kam es dann zu einer sehr negativen Überraschung. Also die U und S-Bahnen von New York City konnte ich nun 2 Wochen hautnah erleben. Allerdings was ich nun in Paris erlebte war schon enorm. Nirgendwo in der westlichen Welt habe ich so viele Menschen in den U und S-Bahnen gesehen. Das führt natürlich dazu, dass man auch häufig ungewollte angerempelt wird. Meine Kreditkarten habe ich auch immer getrennt,  so das ich wenn mal eine verloren geht ich noch Reserven habe. Auch die Pins habe ich immer getrennt von der Karten.  Nun steigen wir in die S-Bahn. Wieder proppenvoll!  Einige Jugendlichen so ca 12-15 Jahre drängen schon bei unserem Einsteigen zur Tür.  In diesem Moment kommt eine laute Durchsage auf französisch und unmittelbar danach hält so ein ca.15 Jähriger mir meinen Geldbeutel sowie die kleine Mappe mit meinen Perso. sowie auch Führerschein und den Pins für die Kreditkarten entgegen und sagt auf englisch ob das mir gehöre. Sofort nehme ich die Sachen natürlich wieder an mich und grübele sofort wie das denn aus meiner Tasche kommen kann. Keine der Taschen hat ein Loch. Die S-Bahn hält an und schon sind die Jugendlichen weg.  Maria hat man aus der Handtasche den Reisverschluss geöffnet und ebenfalls den Geldbeutel herausgeholt und wieder zurück gegeben. Jasmin ist fast den Tränen nahe und sagt, dass wir nur so ein Glück hatten wegen der Durchsage, in der man nämlich die Leute aufforderte auf seine Wertsachen acht zu geben, da man den Hinweis bekommen habe, es seien Taschendiebe in den S-Bahnen gesehen worden.  Das war für mich wirklich ein Schock, ich hatte eine Treckinghose an in der alle Taschen per Resiverschluss zu waren und dann so etwas. Jedenfalls wurden jetzt unsere Wertsachen noch besser verstaut und wir führten unser Programm weiter durch. Zum Sacre Coeur geht es hoch hinaus etliche steile Treppen hinauf.  Über den Montmartre an zahlreichen Malern und Künstlern vorbei.























Vom Sacre Coeur hat man einen wunderbaren Ausblick zum Eiffelturm der übrigens zur Weltausstellung 1898 einmal, gebaut wurde 329,75 Meter hoch ist und eigentlich nach der Weltausstellung wieder abgerissen werden sollte. Da aber dann so viele Sender oben installiert worden waren lies man ihn stehen und Heute wäre er in Paris nicht mehr wegzudenken. Ist man schon einmal in Paris so muss man auch das weltberühmte Kabarett Moulin Rouge gesehen haben.

















Um das Museum Louvre richtig kennen zu lernen braucht alleine schon einen Tag. Es ist eine riesige Anlage. Es gibt dort ein Gebäude das dem Brandenburger Tor ähnelt. Jasmin sagte, dass Napoleon das Brandenburger Tor so gut gefallen habe, dass er es etwas kleiner nachbauen lies.











Der Arc de Triomphe wurde zu Ehren der französischen Armee von Kaiser Napoleon von 1806 bis 1836 errichten nach dem Sieg in der Schlacht von Austerlitz.













Auf dem Place de Concorde wurden per Guillotine mehr als 1100 Menschen geköpft.  Darunter auch der Kopf von Louis XVI.






Auch steht hier der weltberühmte Obelisk aus dem Tempel des Pharao RamsesII aus Luxor der den Franzosen geschenkt wurde vom ägyptischen Vizekönig.











Die älteste Seine Brücke, Pont Neuf, ist 233 Meter lang und wurde von 1578 bis 1604 erbaut












An dem Maschendraht hängen Verliebte Vorhängeschlösser mit ihren Namen an und werfen die Schlüssel in die Seine. Von Zeit zu Zeit werden aber die ältesten Schlösser gekappt.











Nun war es schon Samstag Abend und wir beschlossen langsam zu unserer Bleibe zurückzukehren da ich ja nächsten Tag den Mara. laufen wollte.       







D e r  P a r i s   M a r a t h o n.






In Paris hat man allerdings kaum Wartezeiten an den S-Bahnstationen. Aber von einer zur anderen zu kommen, da muss man schon ganz schön fit sein. Treppen hoch und runter, da kommt man echt in Schweiß und das etliche Metros! Man sieht auch kaum fettleibige Pariser.








Von meiner Jugendherberge hatte ich ca 30 Minuten zum Champs–Elysee. Ausnahmsweise gab es am Marathontag schon ab 06.00 Uhr Frühstück. Ich war erstaunt wie viele Marathonis da auf einmal Morgens erschienen waren in der Herberge. Da ich ja fast nichts esse vor einem großen Lauf war ich auch nach einer Tasche Kaffe und einem Honigbrot schon bald verschwunden in Richtung Champs – Elysee.  Erfahrungsgemäß orientierte ich mich an einigen französischen Läufern und fuhr auch eine Station weiter. Denn die Informationen zu Marathon waren doch sehr dürftig. Pech hatte ich nur da die zu einem größeren Verein gehörten und auf einen großen Vereinsbus zusteuerten wo noch viele mehr von ihnen waren.






Nun hatte ich ja noch reichlich Zeit und begab mich in Richtung Arc de Triomphe. Eine kleine Gruppe Läufer sprach ich in Englisch an, jedoch meinte die Frau no englisch und zeigte auf eine junge Dame. Die fragte ich dann nach den Zelten wo man die Bekleidung abgeben könne. Sie meinte ob ich Amerikaner sei und als ich sagte no German, lachte sie und meinte dann können wir ja auch Deutsch sprechen ich bin Mexikanerin, das ich meine Mutter und mein Vater wir alle laufen den Marathon und ich lebe schon lange in Bremen und heisse Sandra. Okay sagte ich dann haben wir ja alle das selbe Ziel und lass uns gehen. Auch machten wir noch ein schönes Foto, wobei das mit mir nicht so gut wurde.









Sandra aus Mexico mit ihren Eltern





Irgend wann verlor ich sie dann doch wieder aus den Augen und das war ein tierisch langer Weg zu den Gepäckzelten. 5 km bin ich bestimmt schon vor dem Mara gelatscht bis zum Start.  Die Reinigungstruppen der Stadt Paris hatten auch schon Stellung bezogen.












Nun ging es endlich los. Gänsehautfeeling inmitten der Läuferschar aus der ganzen Welt. Eine Gruppe aus Denver/Colorado fragten mich woher ich komme und wie viele Marathon ich denn schon gelaufen sei. Da die meisten von ihnen hier und Heute Ersttäter waren. muss ich wohl nicht groß erklären wie die dreingeschaut haben als ich den erklärte: „When I finish today it will be my number 120.“


















Nun die Vorraussetzungen waren eigentlich gut Ich hatte sehr gut geschlafen und sonst auch keinerlei Probleme. Mein Sprunggelenk hatte ich unter Mithilfe von Maria fachmännisch mit Tapes beklebt. Das Wetter war prächtig, noch etwas kühl aber das sollte sich ja ändern. Nachdem die Musik verstummt war wurde dann ganz laut heruntergezählt wie man das ja von vielen Veranstaltungen kennt begonnen. Start war offiziell um 08.45 Uhr und ich kam ca. 20 Min. später über die Startlinie. Es war auch nicht allzu sehr überfüllt wie man das bei so manchen Großstadtläufen kennt. Nach 5 km hatte ich 00:35:19 auf meiner Uhr. Das waren fast 3 Min. langsamer wie bei meinen Trainingsläufen. Bei 10 km 01:12:49. fast 5 Minuten mehr wie sonst. Da ja etliche meinen ich laufe am Anfang zu schnell, dachte ich mir sehen wir mal wie das bei der Hälfte aussieht. 02:37:18  nach 21,1 km, das waren 12 Minuten mehr wie vor einer Woche beim Holtenau Geländemarathon. Mittlerweile hatte man auch zu kämpfen mit der Hitze und mir war klar das wird Heute ein langer Törn. Also es war mir klar es ist Heute nicht mein bester Wettkampftag, also mache das Beste daraus, wann bist du noch mal in Paris, genieße einfach den schönen Lauf und die Eindrücke von dieser Stadt.






Bei den ersten km sah ich 2 Ladys mit einem Shirt von Alaska die schon gingen. Hey Lady’s What’s that no more power. Antwortet die Ältere, oh no sir we have only a make up break don't worry.






Das wiederholte sich dann mehre male, da auch der Altkanzler dann hier und da ein Make up break  machte. Irgendwann verloren auch wir uns wieder aus den Augen. Wirklich schön fand ich auch die Beteiligung der Pariser. Es standen sehr viele Musikkappellen, Spielmannszüge sogar Männergruppen kostümiert als als sheerleaders an den Strassen.




Es gab viele Orangen und Rosinen eimerweise. Das hatte nur den Nachteil  dass die ganze Strasse an den Verpflegungsstellen voll Orangenschalen war und eben schön rutschig.




Bei km 30 stieß ich dann auf ein Pärchen die T-shirts von Australien anhatten. Auf meine Frage von wo sie denn in Australien kommen antwortet er aus Sydney, aber sie würden in Antwerpen wohnen. Auch wechselte  ich mich mit ihnen dann immer mal wieder ab und wir hielten uns immer wieder mit kleinen Sprüchen am Laufen. Kurz vor dem Ziel war die Dame doch ganz schön am kämpfen und mir war es nicht wichtig bei dieser Zeit um eine Minute zu kämpfen, nahm etwas Speed raus und sagte Okay Australian and Germany were long time togheter in the run than we finish together. So ist es dann auch geschehen und es war ein international Finish of  05:48:23.










Leider gab es auch hier wie schon in den Staaten keine Duschen, aber genug Vittel Mineralwasser. Die Herberge war ja auch nicht weit und als kampferprobter Teichwiesen, Öjendorf, Segeberger Forst und Langeln usw Freak, steht man da ja drüber.











Meine beiden Frauen Maria und Jasmin erwarteten mich dann schon am Eingang in Richtung Arc de Triomph.






Auf dem Weg vom Ort des Geschehens, sah ich plötzlich meine beiden Lady’s aus Alaska, pirschte mich an sie heran mit der Frage: A make up brake again ? Ein lautens hey war die Antwort and we had so much fun in tis race with yuo thank you so much.










Mit meinen Alaska Lady's





Am Tag danach am Montag 11.04.11 machten wir unter anderem noch eine schöne Bootsfahrt von 1,5 Stunden auf der Seine schlenderten noch über den Place de la Concorde dort begegnete uns noch eine nette Amerikanerin aus Washington DC.











Am nächsten Tag dem 12.04.2011 begaben wir uns dann zum Flughafen  und stafteren gegen 10.00 Uhr in Richtung Hamburg.






Somit ging ein schöner Kurzurlaub inclusive dem Paris Marathon wieder zu Ende.







Heinz Helmuth Kohl



Altkanzler .-











 
















    
















        
















 

119. 14. Holtenau Geländemarathon am 02.04.2011
05.04.2011 16:58:16





Der 14.Holtenauer Geländemarathon am 02.04.2011




Mit den Samstags Marathon habe ich ja nun durch meine Arbeit immer so meine Probleme wenn der Start dann so um 09.00 Uhr ist.  Meist habe ich erst gegen 23.00 Uhr Feierabend, dann nach Assel (50 km) und morgens dann früh raus und zum Marathon. Mit Öjendorf ist das ja noch optimal, da ich da gerade mal eine halbe Stunden brauche vom Hamburger Hafen mit meinen mobilen Kanzleramt.  .


So hatte ich am Freitag den 01.04.2011 erst um 22.00 Uhr Feierabend. Mit mobilem Kanzleramt dann in Richtung Kiel so gegen 22.30 Uhr.  Kurz nach 00.00 Uhr dann am Nixenweg eingetroffen. Siggi der Veranstalter hatte mal wieder einen Platz reserviert und so konnte ich rasch meinen WW platzieren.  Hans-Jürgen Hetztel war wohl kurz vor dem Einschlafen steckte aber noch seinen Kopf aus der Tür um seinen Altkanzler zu begrüßen.  .


Hatte es an gleicher Stelle 2010 die ganze Nacht fürchterlich geregnet, so war es dieses Mal sehr angenehm und ich konnte auch sehr gut schlafen.  So gegen 07.00 Uhr stand ich auf machte mir einen schönen Tee und begab mich so langsam zur Startnummernausgabe. Ich hatte mich für den 09.00 Uhr entschieden, was nicht heißen sollte dass ich mich als schnellen Läufer einschätzte, sondern keinen Stress haben wollte um die Sache locker angehen zu lassen. .  Mittlerweile waren schon viele Lauffreunde/innen angekommen und die Begrüßungen fanden dann auch reichlich statt. Affenzahn war auch mit von der Partie und somit war das A-TEAM mal wieder komplett.  Erstaunt war ich wie viele Frühstarter heute hier am Start waren. Frühstart ist ja eigentlich so eine „Einrichtung“ für die älteren und etwas langsameren Marathonis. Nun hatte ich mich für 09.00 Uhr entschieden und dabei wollte auch dann bleiben. Normalerweise gehört bei mir den Tag des Marathon/Ultras dann ganz dem Lauf und da möchte ich auch keinen Stress wegen Zeit usw.


Das System im Hamburger Hafen ist aufgebaut auf die Notwendigkeit der Arbeit abhängig von dem internationalen Schiffverkehr. Zwar bin ich fest angestellt, dennoch muss ich mich täglich zum Einsatz melden. Dies gilt auch für freiwillige Mehrarbeit an den Wochenenden. Da meine Marathonunternehmungen alle von mir selbst finanziert werden, arbeite ich dann, wenn benötigt an den lauffreien Wochenenden freiwillig. So hatte ich mich zum Sonntag den 03.04.2011 zur freiwilligen Arbeit für die erste und zweite Schicht 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr gemeldet.  Bescheid darüber bekomme ich dann zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr Samstags.


D e r   L a u f




Gegenüber vom letzten Jahr hatten wir ja dieses Jahr ein Traumwetter.. Alles schön trocken und auch angenehme Temperaturen. Gegen Mittag wurde es sogar richtig warm, für mich genau richtig, denn ich schwitze lieber als wie frieren. Als Startnummer hatte ich die 55 genau richtig für mich am 5.5. geboren und auch mein Hyundai hat die Number 55. Dieses mein Zahlenspiel sollte später noch besser werden.  Die Rundenzähler/innen waren alle sehr gut platziert und ich hatte mit meiner Rundenzählerin ständig guten Blickkontakt und so wusste ich immer genau in welcher Runde ich mich befand. Es lief echt gut bei mir und ich war überrascht wie mein Sprunggelenk sich tapfer hielt.  Erstmals lief ich mit einem neuen Tape um mein Sprunggelenk. Noch in Öjendorf am 12.03.2011 lief ich mit einer Knöchelbandage und das war auch schon sehr gut und ich konnte fast schmerzfrei laufen. Einziger Nachteil: Die Bandage ist doch etwas dick, dadurch wird der Laufschuh etwas enger, - Folge: Ein schöner blauer Zehnagel am linken Fuß.Kohl gibt ja nie auf und forscht immer weiter!


So waren mir ja schon etliche Läufer aufgefallen die ich mit bunten Tapes gesehen hatte. So auch unser Clubmitglied Eckie.  Also habe ich mich etwas herumgehört und Maria fand im Stader Tageblatt eine Anzeige einer Physiotherapeutin aus Jork-Königreich. Probieren geht über Studieren sagte ich mir, vereinbarte einen Termin und lies mich bekleben. Also war dies heute mein erster Marathon mit Tape. Nun ist das ja in Holtenau im Schrebergartenviertel ja auch richtiges Gelände wo auch die Gelenke ganz schön beansprucht werden. Aber ich war überrascht, ich konnte wirklich gut laufen und hatte sogar bei der Hälfte nach 16 Runden eine 02:26:24 auf meiner Uhr.. Ein paar Runden hatte ich unseren Webmaster Michael an meiner Seite.  Auch Doris gesellte sich kurze Zeit zu mir..  Nun kam die Uhr so langsam in Richtung 12 und ich musste ja nun meine Firma im Hafen anrufen. Handy und Brille befanden sich ja in meiner Kühltasche und es konnte losgehen. Nun beim laufen telefonieren? normalerweise ist das für mich Blödsinn, aber heute musste ich das ja notgedrungen. Da komme ich in die Warteschleife und bleibe da fast eine ganze Runde lang hängen. . Da kommt mir die Idee Maria kann ja meine Firma anrufen.  Marias Handy liegt aber in der Küche und Maria ist im Hof die Wäsche am aufhängen! . Reihenweise werde ich nun mit zum Teil kleinen lästernden Bemerkungen „versägt“..  Eigentlich ist es mir ja egal, es sollte heute sowieso kein anspruchsvoller Lauf für mich werden, sondern ein Trainingslauf für am 10.04. in Paris.  Aber wenn es dann doch gut läuft freut man sich doch und zieht durch.  Bis ich dann wieder so richtig im Lauf war habe ich so schätze ich mindestens 15 Min. verloren. Nun sagte ich mir noch das Beste draus machen und eine noch fehlende Hahn/Weber Zeit sollte drin sein. So bei Runde 28 bekam ich ein paar leichte Schmerzen in meinem Sprunggelenk, aber es war nichts Ernstes, mehr so eine klein Erinnerung, da war doch was! . In meiner letzten Runde sah ich meine Idol Horst unser Ehrenmitglied mit vollem „Sturmgepäck“ schon wieder auf dem Heimweg.  Letzte Runde Blick auf die Glocke 05:15 fehlt, wird aber knapp, 05:21 ist das nächste was für H/W passt. . Also etwas Speed raus und langsam ausrollen lassen und so rollte ich über die Ziellinie in 05:21:02 bekam meine Medaille und war happy. . Fuß gehalten H/W erfüllt und nun kommt das Beste Platz 2 AK 60, Platz 47 in der Gesamtwertung.


Ja das hat doch gepasst. Am 05.05.47 geboren in Holtenau Startnummer 55 und Platz 47.


Somit ging einmal wieder eine sehr schöne Marathonver=
anstaltung zu Ende und an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an all die Helfer soiwe den Veranstalter Siggi, die dieses Event möglich machten.  



Anschließend konnte man sich dann wieder stärken bei eine kräftigen Nudelparty und reichlich Erdinger Alkoholfrei.






Im Anschluss fand dann die Jahreshauptversammlung des 100 Marathon Club Deutschland statt über deren persönlichen Eindrücke ich dann separat berichten werde.


Der Beweis!


 






Heinz Helmuth Kohl .    

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